Bildungspotenziale nutzen - Zukunftschancen fĂŒr Deutschland

“Wie meistern wir den demografischen Wandel?” – Innovativ und kontrovers gibt der elfte Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung Invest in Future mögliche Antworten auf diese Frage. Die Zukunftsforscherinnen und -forscher, Gerhard de Haan, Leiter des Institut Futur der Freien UniversitĂ€t Berlin, Kirsten BrĂŒhl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx sowie Trendbeobachter Mathias Haas analysieren zentrale Zukunftstrends und geben Anregungen fĂŒrs Mitgestalten. Interessierte aus Unternehmen, VerbĂ€nden, Kommunen, von BildungstrĂ€gern sowie aus Wissenschaft und pĂ€dagogischer Praxis sind dazu am 27. und 28. Oktober 2014 nach Stuttgart eingeladen. ( www.invest-in-future.de )

Stuttgart – Die deutsche Bevölkerung schrumpft, ihr Altersdurchschnitt steigt: Dieser Strukturwandel wird die Gesellschaft in allen Bereichen gravierend verĂ€ndern. Kreative, unabhĂ€ngig denkende Köpfe sind gefragt, die neue Ideen entwickeln und so ein Land mit immer mehr Ă€lteren und immer weniger jĂŒngeren Menschen positiv gestalten. Wie mĂŒssen gute Rahmenbedingungen aussehen, damit Kinder und Jugendliche so aufwachsen, dass sie solche Herausforderungen kĂŒnftig innovativ lösen können? Renommierte Zukunftsforscherinnen und -forscher skizzieren wĂ€hrend des Kongresses Invest in Future am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart Megatrends in Gesellschaft und Arbeitswelt, die wichtige Hinweise fĂŒr die Gestaltung von Bildungsprozessen geben.

Trend zur Demokratisierung in der Arbeitswelt
Invest-in-Future-Rednerin Kirsten BrĂŒhl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx skizziert Arbeitswelten von morgen. Selbstverantwortung des Einzelnen sowie Demokratisierung prĂ€gten zunehmend die Kulturen in Unternehmen, sagt sie.

“Bildung muss zum Handeln befĂ€higen”
Professor Gerhard de Haan, Professor fĂŒr Zukunfts- und Bildungsforschung und Leiter des Institut Futur der Freien UniversitĂ€t Berlin, betont die zentrale Rolle von Partizipation, also der Beteiligung der Kinder, fĂŒr eine PĂ€dagogik der Zukunft. Bildung mĂŒsse Menschen handlungsfĂ€hig machen, erklĂ€rt er. Die Anerkennung und WertschĂ€tzung von Vielfalt sowie eine individuelle Förderung, die Kinder dabei unterstĂŒtzt, ihre Kompetenzen zu entwickeln und ihnen bruchlose ÜbergĂ€nge in Bildungseinrichtungen eröffnet, sind ebenfalls wichtige Faktoren.

Wie können Kommunen den Wandel gestalten?
Doch wie lassen sich angesichts sinkender Kinderzahlen und einer zunehmend multikulturell geprĂ€gten Bevölkerung gute Rahmenbedingungen fĂŒr gelingende (Bildungs)-Biografien gestalten? Sind die BĂŒndelung von Einrichtungen oder der Einsatz mobiler Kitas gute Lösungen in Zeiten der demografischen VerĂ€nderung? Wie lassen sich in einer von Zuwanderung geprĂ€gten Gesellschaft, Inklusionskonzepte erfolgreich umsetzen? Trendbeobachter Mathias Haas macht in seinem Vortrag Mut, den aus gesellschaftlichen Trends resultierenden Wandel zu gestalten.

Impulse fĂŒr das eigene Arbeitsfeld mitnehmen
“Invest in Future gibt Einblicke in gesellschaftliche Zukunftsszenarien, die durch bereits zu beobachtende Megatrends abgesichert sind. In zahlreichen Themenforen und Workshops beleuchten und diskutieren wir die Schlussfolgerungen, die sich daraus fĂŒr das Bildungssystem von heute ergeben. Ziel des Kongresses ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern konkrete Impulse fĂŒr ihre berufliche Praxis zu geben”, sagt Kongress-Initiatorin Waltraud Weegmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Konzept-e fĂŒr Bildung und Betreuung gGmbH, die Invest in Future gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) veranstaltet. Der baden-wĂŒrttembergische MinisterprĂ€sident Winfried Kretschmann ist Schirmherr der Veranstaltung.

Verleihung des KitaStar
Die feierliche Abendveranstaltung des Kongresses Invest in Future bildet den Rahmen fĂŒr die Verleihung des Kita-Innovationspreises KitaStar an die besten Kitas Deutschlands. Die element-i-Bildungsstiftung ( www.element-i.de ) lobt den Preis fĂŒr KindertagesstĂ€tten aus, die die MĂ€dchen und Jungen an Entscheidungsprozessen in vorbildlicher Weise beteiligen. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2014 möglich.

Weitere Informationen und Kontakt
Im Internet gibt es weitere Information zum Kongress Invest in Future sowie zur begleitenden Messe unter: www.invest-in-future.de , zum KitaStar informiert auch: www.element-i.de. FĂŒr Fragen steht Sandra König von Konzept-e unter Telefon 0711/656960-35 oder sandra.koenig@konzept-e.de zur VerfĂŒgung. Interessierte, die sich bis zum 30. April 2014 zum Kongress anmelden, profitieren von 30 Prozent FrĂŒhbuchungsrabatt.

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten

Kongress-Logo und Bildmaterial zum Download unter:
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Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner GrĂŒndung 1988 kompetenter Partner fĂŒr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher KindertagesstĂ€tten mit hohem QualitĂ€ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten GeschĂ€ftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen fĂŒr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-PĂ€dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschĂ€ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die TrĂ€gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH und die Konzept-e fĂŒr Schulen gGmbH

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jĂ€hrlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemĂ€ĂŸe Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nĂ€chste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

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KitaStar 2014: Kinder beteiligen

On 18. Februar 2014, in Gesellschaft, Politik und Recht, by PR-Gateway
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KitaStar 2014: Kinder beteiligen

Unter dem Motto “Mitbestimmen, mitgestalten!” lobt die element-i-Bildungsstiftung den diesjĂ€hrigen KitaStar aus. Einrichtungen, die Kinder zwischen null und zehn Jahren betreuen und diese vorbildlich an Entscheidungsprozessen beteiligen (“Partizipation”), können sich bis 31. Mai 2014 fĂŒr den PĂ€dagogik-Innovationspreis bewerben.

Stuttgart (eos) – Kinder in Kitas an Entscheidungen zu beteiligen, die sie betreffen, ist Pflicht. Das legt das Kinder- und Jugendhilfegesetz fest. Idealerweise erleben Kinder auf diese Weise von klein auf, dass sie mit ihren BeitrĂ€gen etwas bewirken und ihre Umgebung mit gestalten können. Dieses GefĂŒhl der Selbstwirksamkeit stĂ€rkt und befĂ€higt sie, Herausforderungen im Leben besser zu meistern und sich in eine demokratische Gesellschaft einzubringen. Passende Strukturen und Methoden, um den MĂ€dchen und Jungen Mitbestimmungswege transparent und altersangemessen zu eröffnen, sind bekannt. Kitas können zum Beispiel “Verfassungen” entwickeln, in denen die Rechte der Kinder geregelt sind, oder Kinderkonferenzen einberufen, die der Entscheidungsfindung dienen. Doch die Umsetzung im Kitaalltag erweist sich vielfach als Herausforderung.

Gute Beispiele fĂŒr Kinderpartizipation gesucht
Die element-i Bildungsstiftung lobt daher 2014 den Innovationspreis KitaStar unter dem Motto “Mitbestimmen, mitgestalten!” aus und sucht Tageseinrichtungen fĂŒr Kinder zwischen null und zehn Jahren, die eine ĂŒberzeugende Praxis der Kinderpartizipation leben. “Wir möchten gute Beispiele fĂŒr die Beteiligung von Kindern öffentlich machen und damit der deutschen Bildungslandschaft Impulse geben”, sagt Meike Betz von der element-i Bildungsstiftung.

Bis 31. MĂ€rz 2014 bewerben
Interessierte können sich bis 31. Mai 2014 schriftlich fĂŒr den KitaStar bewerben. Die element-i-Bildungsstiftung vergibt die Auszeichnung in den Kategorien Gold, Silber und Bronze. Der KitaStar in Gold ist mit 5.000 Euro dotiert. Den Zweit- und Drittplatzierten winken attraktive Sachpreise. Die Preisverleihung findet wĂ€hrend der festlichen Abendveranstaltung des Zukunftskongresses fĂŒr Bildung und Betreuung “Invest in Future” in Stuttgart statt. WĂ€hrend des Symposiums am 27. und 28. Oktober 2014 erhalten die PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger Gelegenheit, ihre Partizipationspraxis einem interessierten Fachpublikum ausfĂŒhrlich vorzustellen.

Bewerbungsunterlagen im Internet
Weitere Informationen zum KitaStar erhalten Interessierte unter www.invest-in-future.de
(s. KitaStar) und unter www.element-i-Bildungsstiftung.de bzw. bei Sandra König unter 0711 – 656960-35 oder sandra.koenig@konzept-e.de.

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Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfĂ€ltigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhĂ€ngig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, KreativitĂ€t und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft fĂŒr ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender PĂ€dagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den ĂŒber 30 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jĂ€hrlich den PĂ€dagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses fĂŒr Bildung und Betreuung “Invest in Future” verliehen.

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Kita-QualitÀt war Schwerpunktthema bei "Invest in Future"
Invest in Future Oktober 2013 Vortragssaal

Über 350 Fachleute aus dem gesamten Bundesgebiet reisten zum Zukunftskongress fĂŒr Betreuung und Bildung “Invest in Future” Mitte Oktober nach Stuttgart. Dort diskutierten sie die Frage, wie die QualitĂ€t in Kindertageseinrichtungen zu sichern und weiter zu entwickeln sei. Das Thema stellt Politik, TrĂ€ger, Kita-Leitungen und ihre Teams gleichermaßen vor Herausforderungen.

Stuttgart, 24. Oktober 2013 – “Kinderbetreuung in Deutschland hat sich grundlegend verĂ€ndert – nicht zuletzt durch die EinfĂŒhrung von BildungsplĂ€nen, zunehmender Ganztagsbetreuung sowie dem Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kita oder bei einer Kindertagespflegeperson ab dem ersten Geburtstag. Die Rahmenbedingungen sind jedoch gleich geblieben. Damit Kitas qualitativ hochwertige Arbeit leisten können, die den Anforderungen der BildungsplĂ€ne entspricht, benötigen wir VerĂ€nderungen”, betonte Waltraud Weegmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Konzept-e fĂŒr Bildung und Betreuung gGmbH, zur Eröffnung des zehnten Zukunftskongresses fĂŒr Bildung und Betreuung “Invest in Future” im Oktober 2013 in Stuttgart. Rund 350 Fachleute besuchten die zweitĂ€gige, interdisziplinĂ€re Veranstaltung, die sich dem Schwerpunktthema “Masse statt Klasse! Wie sichern wir die QualitĂ€t in der Kinderbetreuung?” widmete. Die Konzept-e fĂŒr Bildung und Betreuung gGmbH, der Kind e.V. Dachverband sowie die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS) hatten zu dem Kongress eingeladen, der unter der Schirmherrschaft des baden-wĂŒrttembergischen MinisterprĂ€sidenten Winfried Kretschmann stand.

Prof. Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts (DJI) in MĂŒnchen, forderte in seiner Plenumsansprache eine QualitĂ€tsoffensive und identifizierte unter anderem den PersonalschlĂŒssel, die Bezahlung sowie die Qualifikation der BeschĂ€ftigten in Kitas als zentrale Handlungsfelder fĂŒr VerĂ€nderung.

Der PersonalschlĂŒssel ist ĂŒberall unzureichend
Besonders harsche Kritik ĂŒbten viele Referentinnen und Referenten an der personellen Ausstattung von KindertagesstĂ€tten. In den östlichen BundeslĂ€ndern sei der PersonalschlĂŒssel besonders ungĂŒnstig: “Hier betreut eine Fachkraft rechnerisch 6,34 unter bzw. 11,58 ĂŒber DreijĂ€hrige. Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass die QualitĂ€t ab einem VerhĂ€ltnis von eins zu drei fĂŒr Krippen und eins zu acht fĂŒr Gruppen mit ĂŒber dreijĂ€hrigen Kindern kippt”, berichtete Prof. Susanne Viernickel von der Alice Salomon Hochschule in Berlin, dem diesjĂ€hrigen Hochschulpartner des Kongresses. Zu bedenken sei außerdem, dass VerfĂŒgungs- und durchschnittliche Fehlzeiten bei der Personalausstattung einzurechnen seien. Dies sei momentan nicht ĂŒblich. “In keinem Bundesland genĂŒgt die aktuelle Personalausstattung den wissenschaftlichen Empfehlungen. Im Osten ist die Situation besonders dramatisch”, erklĂ€rte die Expertin. “Dort kann die Kommunikation der Erzieherinnen und Erzieher mit den Kindern oft nur noch aus Anweisungen bestehen”, sagte Norbert Hocke, Vorstandsmitglied in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). “FĂŒr individuelle GesprĂ€che reicht die Personaldecke nicht.” Damit eine bessere Personalausstattung fĂŒr die LĂ€nder und Kommunen ĂŒberhaupt finanzierbar sei, forderte Norbert Hocke die UnterstĂŒtzung des Bundes: “Im Moment ist das verfassungsrechtlich jedoch gar nicht möglich. Wir brauchen daher an dieser Stelle eine Änderung des Grundgesetzes.”

PÀdagogische FachkrÀfte besser bezahlen
Angesichts deutlich gestiegener Anforderungen an FachkrĂ€fte in KindertagestĂ€tten war auch die Entlohnung ein Diskussionsthema. “Was eine Grundschullehrkraft netto verdient, bekommt eine Erzieherin bzw. ein Erzieher brutto”, fasste Thomas Rauschenbach die aktuelle Situation zusammen. Dabei sei die Investition in Kitabildung die bildungsökonomisch rentabelste Investition im Bildungssystem. Geld, um die derzeit 500.000 BeschĂ€ftigten in der Branche angemessen bezahlen zu können, mĂŒsste eigentlich da sei, erklĂ€rte Norbert Hocke. “Derzeit investiert die Bundesrepublik 0,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in den Bereich der Kindertagesbetreuung. In der EU ist jedoch ein Prozent vereinbart.”

Strukturen machen FachkrÀfte hÀufig krank
Wie erste Ergebnisse der Studie “STEGE – StrukturqualitĂ€t und Erzieher/innengesundheit in Kindertageseinrichtungen” von Prof. Susanne Viernickel und Prof. Anja Voss von der Alice Salomon Hochschule zeigen, stehen mangelhafte Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz in direktem Zusammenhang mit der Gesundheit der Kita-FachkrĂ€fte. Ein guter PersonalschlĂŒssel, mehr gesellschaftliche Anerkennung, eine angemessene Bezahlung, Arbeitsplatzsicherheit, feste Pausenzeiten, ausreichend Zeit fĂŒr mittelbare pĂ€dagogische Arbeit, regelmĂ€ĂŸige Teambesprechungen und Supervison sowie eine vom TrĂ€ger gut unterstĂŒtzte Fortbildungskultur könnten dazu beitragen, die Krankheitsquote zu verringern. “Als Ressourcen am Arbeitsplatz erleben die Erzieherinnen und Erzieher derzeit hĂ€ufig ein gutes Teamklima, breite HandlungsspielrĂ€ume sowie die Freude an der direkten Arbeit mit den Kindern”, berichteten die Referentinnen.

FachkrÀfteanteil mit akademischer Ausbildung steigern
Wie Thomas Rauschenbach darstellte, ist die Qualifikation des Kita-Personals in den vergangen vier Jahrzenten deutlich gestiegen: “1974 lag der Anteil der BeschĂ€ftigten ohne Berufsabschluss noch bei 30 Prozent. Seit 2007 macht diese Gruppe nur noch rund sieben Prozent des Kita- Personals aus.” Die Akademisierung des Berufsfeldes kommt indes nur schleppend voran. Der Anteil der Akademikerinnen und Akademiker stieg von einem Prozent 1974 auf fĂŒnf Prozent 2013. “Kitas sind die letzte pĂ€dagogische Bastion ohne akademische Grundausrichtung. Damit wird diesem anspruchsvollen Beruf die nötige Professionalisierung und Anerkennung vorenthalten”, kritisierte Iris Nentwig-Gesemann, Professorin an der Alice Salomon Hochschule in Berlin. “Alle Versuche, einschlĂ€gig ausgebildete Akademikerinnern und Akademiker fĂŒr die Arbeit in Kitas zu gewinnen, werden zum Scheitern verurteilt sein, wenn sich die Bezahlung in diesen Bildungsinstitutionen nicht verbessert”, lautete die EinschĂ€tzung von Norbert Hocke.

Multiprofessionelle Teams – ein Gewinn?
Kontrovers diskutierten die Fachleute Waltraud Weegmanns Vorschlag, stĂ€rker auf multiprofessionelle Teams in KindertagesstĂ€tten zu setzen und dafĂŒr auch fachfremdes Personal, zum Beispiel Schreinerinnen oder GĂ€rtner einzustellen. “Wenn wir die Bildungsbereiche aus den BildungsplĂ€nen auf hohem fachlichen Niveau abdecken und den Kindern durch ein möglichst vielfĂ€ltiges Team unterschiedliche Bildungsimpulse geben wollen, halte ich dieses Vorgehen fĂŒr eine gute Idee”, sagte Waltraud Weegman. Iris Nentwig-Gesemann und Norbert Hocke sahen jedoch die Gefahr einer Deprofessionalisierung sowie einer Entwertung der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung sowie des frĂŒh- bzw. kindheitspĂ€dagogischen Studiums.

Verhalten sich mÀnnliche FachkrÀfte anders als weibliche?
Im Sinne von mehr Vielfalt in Kita-Teams engagierten sich in den vergangenen drei Jahren 16 TrĂ€ger bundesweit im Projekt des Bundesfamilienministeriums “MEHR MĂ€nner in Kitas”, das durch den europĂ€ischen Sozialfonds gefördert wird. Eine These, die dabei immer wieder zur Sprache kam: “MĂ€nner gehen anders mit Kindern um”. Die Tandem-Studie an der Evangelischen Hochschule Dresden zeigt, dass dies ein Mythos ist. Prof. Holger Brandes berichtete, dass es kaum Unterschiede zwischen dem professionellen Verhalten von mĂ€nnlichen und weiblichen FachkrĂ€ften gĂ€be.

Einheitliche Standards auch in der PĂ€dagogik
Nicht nur bei den Rahmenbedingungen unter denen frĂŒhpĂ€dagogische FachkrĂ€fte in den einzelnen BundeslĂ€ndern arbeiten, sei eine Vereinheitlichung wĂŒnschenswert. Auch inhaltlich- pĂ€dagogisch hielten viele der Referentinnen und Referenten einheitliche Standards fĂŒr sinnvoll. Referate aus der Schweiz sowie aus Schweden öffneten den Blick fĂŒr die Situation in anderen europĂ€ischen LĂ€ndern.

Schweiz: Neues QualitÀtslabel setzt Standards
Dr. Kaspar Burger vom Institut Universitaire Kurt Bösch in Sion in der Schweiz berichtete von der aktuellen EinfĂŒhrung eines QualitĂ€tslabels in der Schweiz, wo die familiĂ€re Betreuung von Kindern vor dem Kindergarteneintritt durch Eltern oder Großeltern noch hĂ€ufiger anzutreffen ist als eine Betreuung in KindertagesstĂ€tten. Es sei jedoch ein starker Ausbau des Kita-Angebots zu verzeichnen. Er dĂŒrfe nicht auf Kosten der QualitĂ€t gehen. “Der Standard, den wir mit dem QualitĂ€tslabel setzen, soll bewĂ€hrte Praxis nicht verdrĂ€ngen”, sagte Kaspar Burger. “Er zeichnet vielmehr gute, an kindlichen BedĂŒrfnissen ausgerichtete Praxis aus und gibt dort, wo sie noch nicht erreicht ist, Anstoß fĂŒr VerĂ€nderungen.” Verpflichtend ist die Teilnahme am Zertifizierungsverfahren nicht. Da das Label auf die Initiative des Verbands KindertagestĂ€tten der Schweiz zurĂŒckgeht, hofft Kaspar Burger jedoch auf eine große Nachfrage nach Zertifizierung.

Schweden: Nationaler Kita-Bildungsplan bereits 1998
Eva-Lena ArefĂ€ll vom Schwedischen StĂ€dte- und Gemeindetag berichtete, dass Schweden bereits 1995 einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem ersten Geburtstag eines Kindes festgeschrieben habe. 1998 trat ein nationaler Bildungsplan fĂŒr die Kindertagesbetreuung in Kraft. “Er geht nicht sehr ins Detail. Er formuliert vielmehr allgemeine Werte und Aufgaben”, erklĂ€rte die Referentin. An diese GrundsĂ€tze sind alle TrĂ€ger gebunden. UnabhĂ€ngige Anbieter von Kinderbetreuung hĂ€tten in Schweden eine starke Position. “Wenn sie die nötige Kompetenz dafĂŒr mitbringen, können sie unkompliziert KindertagesstĂ€tten eröffnen. Auf eine Zustimmung der jeweiligen Kommune sind sie dabei nicht angewiesen. Bezuschusst werden alle tatsĂ€chlich in Anspruch genommenen PlĂ€tze. Öffentliche und unabhĂ€ngige TrĂ€ger erhalten identische ZuschĂŒsse.”

Was bedeutet pÀdagogische QualitÀt?
QualitĂ€t in KindertagesstĂ€tten, die ĂŒberall gleich sei, werde es auch mit einheitlichen Rahmenbedingungen und bundesweit verbindlichen pĂ€dagogischen Standards nicht geben, waren sich die Fachleute sicher. QualitĂ€t könne nur von den einzelnen Kita-Teams realisiert werden und mĂŒsse sich an den Vorstellungen und Rahmenbedingungen vor Ort orientieren, sagte Iris Nentwig-Gesemann.

Standardisierung diskriminiert abweichende Vorstellungen
Professorin Tanja Betz von der Goethe-UniversitĂ€t in Frankfurt hinterfragte in ihrem Vortrag den Begriff der QualitĂ€t in KindertagesstĂ€tten: “Es entsteht ein Dilemma. Einerseits benötigt die FrĂŒhpĂ€dagogik eine klare Vorstellung davon, was gute und was schlechte Betreuung, Erziehung und Bildung ist. Andererseits verstĂ€rken diese Bewertungen Ungleichheit und existierende Hierarchien. Eine dominante Mehrheit setzt Standards fest, fĂŒr die es zumeist wenig wissenschaftliche Legitimation gibt. Abweichende Vorstellungen werden dadurch diskriminiert.” Ihr sei es wichtig, bei der Diskussion um QualitĂ€t und die Festsetzung von Standards in der FrĂŒhpĂ€dagogik mit im Blick zu behalten, dass dadurch nicht automatisch alles gut bzw. besser werde. “Es gibt Nebenfolgen, die wir oft nicht bedenken”, sagte sie.

Umgang mit Bildungsvorgaben fordert Kita-Teams heraus
“Wichtig ist, dass Kita-Teams in konstruktiver Auseinandersetzung mit den Bildungsvorgaben und den Vorstellungen der Eltern und des Umfeldes ein gemeinsames BildungsverstĂ€ndnis im Sinne der BildungsplĂ€ne entwickeln und darauf aufbauend ihr eigenes Profil erarbeiten”, erklĂ€rte Iris Nentwig-Gesemann. “DafĂŒr brauchen sie gute strukturelle Rahmenbedingungen, fachliche Begleitung und UnterstĂŒtzung und vor allem muss man ihnen zutrauen, dass sie als Professionelle nicht “AusfĂŒhrerinnen und AusfĂŒhrer” von Vorgaben, sondern Gestalterinnen und Gestalter von optimalen Bildungswelten fĂŒr Kinder sind”. Dass dies nicht selbstverstĂ€ndlich ist, zeigte ihre qualitative Studie im Rahmen der Untersuchung “SchlĂŒssel zu guter Bildung, Erziehung und Betreuung”. “Viele Kita-Leitungen und ihre Teams sehen in den BildungsplĂ€nen einen Anforderungskatalog, den es gewissenhaft abzuarbeiten gilt. Oft verstellt jedoch eine solche schematische Umsetzungsorientierung den Blick auf die Kinder und ihre BedĂŒrfnisse.” Manche Teams lehnten – unter Verweis auf ihre berufspraktischen Erfahrungen – die in den BildungsplĂ€nen geforderten Methoden, wie die systematische Beobachtung und Dokumentation, auch grundsĂ€tzlich als unnötig ab, berichtete Iris Nentwig-Gesemann. Im Rahmen der Studie fand sie jedoch auch Einrichtungen, denen es gut gelungen war, die BildungsplĂ€ne fĂŒr die eigene Arbeit zu adaptieren und so ein neues professionelles SelbstverstĂ€ndnis zu entwickeln.

Auszeichnung: “Deutschlands beste Kitas”
Beispiele fĂŒr eine solche hohe BildungsqualitĂ€t in Kindertageseinrichtungen lieferten die drei mit dem KitaStar 2013 als “Deutschlands beste Kitas” ausgezeichneten Einrichtungen. Im Rahmen der “Invest in Future”-Abendveranstaltung nahmen die Kitas “Haus fĂŒr Kinder am Hirzberg” in Freiburg, Evangelische KindertagesstĂ€tte Saarlouis sowie die Kita “Am See” in Großbettlingen bei NĂŒrtingen die Preise entgegen. Ausloberin des KitaStar ist die element-i-Bildungsstiftung, die damit gute Beispiele publik machen und zur Nachahmung anregen will.

Weitere Informationen im Internet:
Invest in Future / KitaStar: www.invest-in-future.de

“SchlĂŒssel zu guter Bildung, Erziehung und Betreuung”, Forschungsbericht von Susanne Viernickel, Iris Nentwig-Gesemann, Katharina Nicolai, Stefanie Schwarz, Luise Zenker, Alice Salamon Hochschule, Berlin:
http://www.gew.de/Binaries/Binary96129/Expertise_Gute_Bildung_2013.pdf

“STEGE – StrukturqualitĂ€t und Erzieher/innengesundheit in Kindertageseinrichtungen”, Website zum Forschungsprojekt: http://www.kita-forschung.de/

Kongress-Logo und Bildmaterial zum Download unter: www.invest-in-future.de (“Presse” – “Bildmaterial”).

Unternehmensprofil Konzept-e:
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner GrĂŒndung 1988 kompetenter Partner fĂŒr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher KindertagesstĂ€tten mit hohem QualitĂ€ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten GeschĂ€ftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen fĂŒr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-PĂ€dagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschĂ€ftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die TrĂ€gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH und die Konzept-e fĂŒr Schulen gGmbH. Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jĂ€hrlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemĂ€ĂŸe Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nĂ€chste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

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QualitÀt in KindertagesstÀtten: KitaStar 2013 verliehen
KitaStar 2013: Gruppenfoto bei der Preisverleihung

Die element-i-Bildungsstiftung hat den Kita-Innovationspreis KitaStar 2013 an drei Kindertageseinrichtungen verliehen, deren QualitĂ€tsentwicklung und -sicherung vorbildlich ist. Ausgezeichnet wurden: die KindertagesstĂ€tte “Haus fĂŒr Kinder am Hirzberg” in Freiburg, die Evangelische KindertagesstĂ€tte Saarlouis sowie die KindertagesstĂ€tte “Am See” in Großbettlingen bei NĂŒrtingen. Bei der Abendveranstaltung des Kongresses “Invest in Future” am 14. Oktober in Stuttgart nahmen die Verantwortlichen der Kitas die Preise entgegen.

Stuttgart – Heute sind KindertagesstĂ€tten Bildungseinrichtungen, fĂŒr die BildungsplĂ€ne gelten. Doch wie gelingt die Umsetzung der umfangreichen Vorgaben? Welche Methoden helfen Kita-Teams dabei, eine hohe pĂ€dagogische QualitĂ€t zu entwickeln und zu sichern? Studien zeigen, dass die Bandbreite groß ist: WĂ€hrend viele Einrichtungen das Thema QualitĂ€tsentwicklung erst gerade in den Blick nehmen, haben andere dafĂŒr bereits Instrumente und Maßnahmen eingefĂŒhrt und nutzen sie erfolgreich. Drei dieser KindertagesstĂ€tten, die mit gutem Beispiel vorangehen und anderen mit ihrer Arbeit Impulse geben können, zeichnete jetzt die element-i-Bildungsstiftung in Stuttgart mit dem KitaStar 2013 aus.

KitaStar in Gold: KindertagesstĂ€tte “Haus fĂŒr Kinder am Hirzberg”, Freiburg

Kita-Leiterin Maria Matzenmiller und ihr Team zeigen eindrucksvoll, wie hoch professionelle Arbeit in einer KindertagesstĂ€tte aussehen kann. Die Einrichtung arbeitet nach dem sogenannten infans-Konzept. Großen Wert legt dieser Ansatz auf eine genaue Beobachtung jedes einzelnen Kindes und seiner Interessen. Die Erzieherinnen und Erzieher halten ihre EindrĂŒcke in Beobachtungsbögen fest und besprechen sie im Team. Dabei spielt auch das Nachdenken darĂŒber, welche eigenen Haltungen der FachkrĂ€fte in die Interpretation einfließen, eine Rolle. So gewonnene Erkenntnisse bilden die Grundlage fĂŒr das pĂ€dagogische Handeln im Kita-Alltag mit den Kindern. “Das “Haus fĂŒr Kinder am Hirzberg” in Freiburg besticht durch ein sehr professionelles und gut strukturiertes QualitĂ€tsmanagement mit klaren Regelungen und ZustĂ€ndigkeiten. QualitĂ€tsmanagement ist etwas, das in dieser Einrichtung wirklich lebt. Dem Team gelingt es, eine systematische Orientierung am Kind und ein sehr anspruchsvolles pĂ€dagogisches Konzept mit umfangreicher Beobachtung und Dokumentation sehr gut mit der Praxis zu verschrĂ€nken”, schreibt die Jury in ihrer BegrĂŒndung fĂŒr die Vergabe des KitaStar 2013 in Gold an die KindertagesstĂ€tte “Haus fĂŒr Kinder am Hirzberg” in Freiburg. “Ebenfalls beeindruckend ist die hohe fachliche Qualifikation der Erzieherinnen und Erzieher in den Bildungsbereichen, fĂŒr die sie zustĂ€ndig sind. Das Team setzt das infans-Konzept mit Überzeugung und Begeisterung um. Auch zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften sind Ausdruck davon. Es stellt die eigene Arbeit fĂŒr andere strukturiert dar und ĂŒbernimmt damit eine Leuchtturmfunktion”, heißt es in der Jury-BegrĂŒndung weiter.

Laudator Clemens Matthias Weegmann von der auslobenden element-i-Bildungsstiftung gratulierte Kita-Leiterin Maria Matzenmiller zum KitaStar 2013 in Gold. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

KitaStar in Silber: Evangelische KindertagesstÀtte Saarlouis

Wer die Evangelische KindertagesstĂ€tte Saarlouis betritt, trĂ€gt sich in ein Anwesenheitsbuch ein: Das gilt auch fĂŒr die 70 Kinder zwischen null und sechs Jahren, die die Einrichtung besuchen. Ein gutes Beispiel fĂŒr den Grundsatz der Teilhabe (Partizipation), der sich als Leitgedanke durch die Arbeit in dieser Einrichtung zieht. In ihrer BegrĂŒndung fĂŒr die Verleihung des KitaStar 2013 in Silber an die Evangelische KindertagesstĂ€tte Saarlouis schreibt die Jury: “In ĂŒberzeugender Weise spiegelt sich dieser Partizipationsgedanke in der Art, wie Kita-Leiterin Susanne Fritsch, ihr Team und der TrĂ€ger QualitĂ€tsgrundlagen fĂŒr ihre pĂ€dagogische Arbeit legen und in der Praxis einfĂŒhren. Die gelebten demokratischen Prozesse auf allen Ebenen haben die Jury sehr beeindruckt. Das fĂŒhrt unter anderem dazu, dass das Engagement fĂŒr die QualitĂ€tsentwicklung im Team hoch ist. Mit dem QualitĂ€tshandbuch und den Verfahrensanweisungen fĂŒr die Praxis sind die FachkrĂ€fte daher eng vertraut.” Die KindertagesstĂ€tte arbeitet auf Grundlage des SaarlĂ€ndischen Bildungsplans und orientiert sich an der Reggio-PĂ€dagogik. 2012 erhielt die Einrichtung das GĂŒtesiegel “Beta” der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen fĂŒr Kinder e.V. Seit 2008 gehört die Kita zu den vier Konsultationseinrichtungen im Saarland und fĂŒhrt umfangreiche Hospitationen durch. Das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die jeweils eine bestimmte Beobachtungsaufgabe ĂŒbernehmen, gibt dem Kita-Team wichtige Impulse fĂŒr die Weiterentwicklung der eigenen Arbeit.

Jury-Mitglied und Laudatorin Melanie Gabert, Leiterin Produktmanagement fĂŒr edukatives Spielmaterial bei der Dusyma Kindergartenbedarf GmbH in Schorndorf, ĂŒberreichte die Auszeichnung an Einrichtungsleiterin Susanne Fritsch. Die ausgezeichnete Kita kann sich ĂŒber einen Dusyma-Gutschein im Wert von 1.000 Euro freuen.

KitaStar in Bronze: KindertagesstĂ€tte “Am See”, Großbettlingen

“Die Kita “Am See” ĂŒberzeugt mit einem sehr gut aufbereiteten, systematisch dargestellten Konzept, das vom Kind und seinen BedĂŒrfnissen ausgeht und eine Vielzahl von Instrumenten nutzt, um die pĂ€dagogische QualitĂ€t zu sichern und weiter zu entwickeln”, erklĂ€rt die Jury in ihrer BegrĂŒndung fĂŒr die Verleihung des KitaStar 2013 in Bronze an die KindertagesstĂ€tte “Am See” in Großbettlingen. Über 100 Kinder besuchen die Ganztagseinrichtung mit ihren ebenfalls bereits ausgezeichneten FunktionsrĂ€umen. Jede der Erzieherinnen ist fĂŒr zirka zehn Bezugskinder sowie fĂŒr einen bestimmten Bildungsbereich zustĂ€ndig. Die Jury betont die besondere Leistung, die es bedeutet, ein Funktionsraumkonzept in einem großen Haus so gut umzusetzen, dass dabei auch jĂŒngere Kinder ausreichend Sicherheit und Orientierung erfahren. Die Leitlinien der PĂ€dagogik erarbeiteten Kita-Team, TrĂ€ger und Eltern gemeinsam. Bei der Umsetzung unterstĂŒtzen Beobachtungs- und Dokumentationsinstrumente (infans) das Team. Das Preisgericht schreibt: “FĂŒr sehr erwĂ€hnenswert hĂ€lt es die Jury, dass das Team einen ganzheitlichen Ansatz realisiert und viele Expertinnen und Experten sowie Eltern gut in die Kita-Arbeit einbindet. Dies trĂ€gt zu einer besonderen QualitĂ€t bei.”

Laudatorin und Jurymitglied Christina Henning, Redaktion FrĂŒhpĂ€dagogik beim Cornelsen Verlag in Berlin, gratulierte Kita-Leiterin Erika Schreck zum KitaStar 2013 in Bronze. Mit dem Preis sind pĂ€dagogische FachbĂŒcher im Wert von 500 Euro verbunden.

Mitglieder der Fachjury
Der ehrenamtlichen Jury fĂŒr den KitaStar 2013 gehörten an:

- Melanie Gabert, Leiterin Produktmanagement fĂŒr edukatives Spielmaterial, Dusyma Kindergartenbedarf GmbH, Schorndorf
- Christina Henning, Redaktion FrĂŒhpĂ€dagogik, Cornelsen Verlag, Berlin
- Carola Kammerlander, PĂ€dagogische GeschĂ€ftsfĂŒhrerin, Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH, Stuttgart
- Prof. Dr. Susanne Viernickel, Alice Salomon Hochschule, Berlin
- Waltraud Weegmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin, Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH, Stuttgart

Weitere Informationen zum “KitaStar” gibt es im Internet unter www.invest-in-future.de.

Bildrechte: Konzept-e / Perper

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfĂ€ltigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhĂ€ngig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, KreativitĂ€t und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft fĂŒr ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender PĂ€dagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den ĂŒber 30 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jĂ€hrlich den PĂ€dagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses fĂŒr Bildung und Betreuung “Invest in Future” verliehen.

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Invest in Future: "Masse und Klasse! Wie sichern wir die QualitÀt der Kinderbetreuung?"

JubilĂ€um fĂŒr “Invest in Future”: Der Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung findet heute und morgen zum zehnten Mal in Stuttgart statt. Schirmherr ist der baden-wĂŒrttembergische MinisterprĂ€sident Winfried Kretschmann. Die Veranstalter haben ein spannendes Programm mit 52 VortrĂ€gen in 23 Themenforen, mit Diskussionsrunden und PodiumsgesprĂ€ch zusammengestellt. Das Schwerpunktthema des Symposiums ist die QualitĂ€tssicherung in KindertagesstĂ€tten, die angesichts des Platzausbaus in der Betreuung fĂŒr unter DreijĂ€hrige mit neuer Dringlichkeit auf der Tagesordnung steht.

Stuttgart – Den Bedarf an Kita-PlĂ€tzen decken und gleichzeitig eine hohe pĂ€dagogische QualitĂ€t gewĂ€hrleisten: Wie kann das gelingen? Was macht pĂ€dagogische QualitĂ€t aus und welche Faktoren beeinflussen sie? Auf welchem Niveau arbeiten KindertagesstĂ€tten heute? Wie sichern und entwickeln sie ihre QualitĂ€t? Was können LĂ€nder, Kommunen und TrĂ€ger gegen den vielerorts verbreiteten Erzieherinnen- und Erziehermangel tun? Diese Fragen diskutieren Expertinnen und Experten aus Politik, von Kita-TrĂ€gern sowie aus Wirtschaft und Wissenschaft beim Zukunftskongress “Invest in Future” heute und morgen (14. und 15. Oktober 2013) im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. “Masse und Klasse! Wie sichern wir die QualitĂ€t der Kinderbetreuung?” lautet das Schwerpunktthema der diesjĂ€hrigen Fachtagung.

Plattform fĂŒr die Bildungsdiskussion
“Mit ‘Invest in Future’ möchten wir der Diskussion um eine zeitgemĂ€ĂŸe, bedarfsgerechte und hochwertige Bildung und Betreuung in Deutschland eine Plattform bieten und uns interdisziplinĂ€r ĂŒber aktuelle Trends und Herausforderungen austauschen”, sagt Kongress-Initiatorin Waltraud Weegmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Konzept-e fĂŒr Bildung und Betreuung gGmbH, die “Invest in Future” zusammen mit dem Kind e.V. Dachverband und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) dieses Jahr zum zehnten Mal veranstaltet. Die Alice Salomon Hochschule Berlin ist wissenschaftlicher Partner der Veranstaltung.

Die Frage, wie Unternehmen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch betrieblich unterstĂŒtzte Kinderbetreuung oder Angebote fĂŒr BeschĂ€ftigte mit Pflegeaufgaben verbessern können, ist ein weiteres zentrales Thema bei “Invest in Future”.

Spannende PlenumsvortrÀge und 23 Themenforen
Der Kongress bietet Plenumsveranstaltungen mit VortrĂ€gen von Professor Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts in MĂŒnchen, zum Thema “Der Boom und seine Folgen – Quantitative und qualitative Herausforderungen des Kita-Ausbaus” sowie von Simone Grellmann vom Wissenschaftszentrum Berlin fĂŒr Sozialforschung, die zum Thema “Zukunft mit Bildung” sprechen wird. Aus insgesamt 23 Themenforen können sich die rund 300 Besucherinnen und Besucher die weiteren Inhalte ihrer Kongresstage nach eigenem Interesse individuell zusammenstellen.

Erziehung und Geschlecht
Neben den beschriebenen Schwerpunktthemen gibt es Workshops fĂŒr PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen zu “Bildung und Kulturtechniken”, “MigrationspĂ€dagogischen Perspektiven” sowie “Der Raum als dritter Erzieher: QualitĂ€t und Ästhetik”. Unter der Überschrift “Macht das Geschlecht einen Unterschied?” prĂ€sentieren Verantwortliche des vom Bundesfamilienministerium und dem EuropĂ€ischen Sozialfonds geförderten Projekts “MEHR MĂ€nner in Kitas” die Ergebnisse einer Tandemstudie und ziehen eine Bilanz aus der Projektarbeit.

Kongressbegleitende Messe
Eine Messe, die Interessierte kostenfrei besuchen können, begleitet den Kongress. Mehr als 20 VerbÀnde und Netzwerke, Verlage, private sowie öffentliche TrÀger und TrÀgervereine, Fortbildungseinrichtungen, Kita-Ausstatterinnen und -ausstatter sowie Beratungsunternehmen prÀsentieren Produkte und Dienstleistungen rund um Betreuung und Bildung.

Deutschlands beste Kitas
Die Abendveranstaltung am ersten Kongresstag ist der feierliche Rahmen fĂŒr die Verleihung des KitaStars 2013, den die element-i-Bildungsstiftung in den Kategorien Gold, Silber und Bronze an Kitas vergibt, die auf hohem pĂ€dagogischem Niveau arbeiten und ihre QualitĂ€t beispielgebend sichern und weiterentwickeln.

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner GrĂŒndung 1988 kompetenter Partner fĂŒr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher KindertagesstĂ€tten mit hohem QualitĂ€ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten GeschĂ€ftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen fĂŒr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-PĂ€dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschĂ€ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die TrĂ€gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH und die Konzept-e fĂŒr Schulen gGmbH

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jĂ€hrlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemĂ€ĂŸe Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nĂ€chste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

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Kita-QualitÀt: GEW-Vorstand Norbert Hocke zur Aus- und Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern
Foto: Konzept-e / Fabry

Wie kann es gelingen, die pÀdagogische QualitÀt in deutschen KindertagesstÀtten zu sichern und auszubauen? GEW-Vorstand Norbert Hocke gibt Hinweise, was dazu beitragen kann, Kitas zu besseren Ausbildungsorten zu machen, die Weiterbildung der FachkrÀfte effektiver zu gestalten und den Austausch zwischen Theorie und Praxis zu verbessern. WÀhrend des Kongresses Invest in Future (14./15.10.2013 in Stuttgart, www.invest-in-future.de ) stellt er diese Themen zur Diskussion.

Stuttgart, 10. September 2013 – “Erzieherinnen und Erzieher unterstĂŒtzen und fördern Kinder in den ersten Lebensjahren in ihrer Persönlichkeitsentwicklung: Eine verantwortungsvolle und umfassende Aufgabe, die sie nur mit fundierter Aus- und Weiterbildung sowie einem hohen Maß an Selbstreflexion gut ausfĂŒllen können”, betont Norbert Hocke, Mitglied im Vorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Angesichts von Krippenausbau und vielerorts zunehmendem FachkrĂ€ftemangel in den Einrichtungen ist es jedoch eine Herausforderung, eine hohe pĂ€dagogische QualitĂ€t zu halten bzw. (weiter) zu entwickeln.

Kitas als Ausbildungsorte
Personen, die bereits eine anderweitige abgeschlossene Ausbildung und Berufserfahrung besitzen können sich inzwischen in fast allen BundeslĂ€ndern als Quereinsteigerinnen oder Quereinsteiger berufsbegleitend zur Erzieherin oder zum Erzieher ausbilden lassen. Die Idee, auf diese Weise zusĂ€tzliche dringend benötigte Kita-FachkrĂ€fte zu gewinnen, sei gut, die vielfĂ€ltigen Impulse, die Menschen mit anderen beruflichen HintergrĂŒnden in die Kitas einbrĂ€chten positiv. Die Problematik dabei: “KindertagesstĂ€tten werden immer stĂ€rker zum Lernort fĂŒr angehende FachkrĂ€fte. Neben den Auszubildenden mĂŒssen die Kita-Teams, Menschen einbinden, die ein freiwilliges soziales Jahr, ein Berufs- oder ihr Anerkennungspraktikum nach der schulischen Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher machen. Die Personalsituation lĂ€sst es jedoch vielfach kaum zu, diese Personen gut anzuleiten und zu begleiten”, sagt Norbert Hocke.

Projekt “Lernort Praxis”
Gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium rief die GEW daher das Projekt “Lernort Praxis” ins Leben. Im Rahmen des Projekts können berufserfahrene Erzieherinnen oder Erzieher mit einer halben Stelle fĂŒr die Anleitung angehender FachkrĂ€fte freigestellt werden. “FĂŒr viele Ă€ltere Kolleginnen und Kollegen, die die ganztĂ€gige Arbeit mit den Kindern oft körperlich als zu anstrengend empfinden, ist dies ein ideales BetĂ€tigungsfeld und eine gute Möglichkeit, ihre Erfahrungen an die jĂŒngere Generation weitergeben zu können.”

Weiterbildungen: Effekte gering
Auch im Bereich der Fort- und Weiterbildung frĂŒhpĂ€dagogischer FachkrĂ€fte, sagt Norbert Hocke, gĂ€be es Verbesserungsbedarf. Wie die Weiterbildungsinitiative FrĂŒhpĂ€dagogische FachkrĂ€fte (WIFF) in einer Befragung ermittelte, nehmen 96 Prozent der Kita-FachkrĂ€fte jĂ€hrlich an mindestens einer Weiterbildungsveranstaltung teil. “Trotz dieses sehr hohen Fort- und Weiterbildungsengagements hat sich die pĂ€dagogische QualitĂ€t in den Einrichtungen seit den 1990er Jahren nicht verĂ€ndert”, berichtet der GEW-Vorstand. Die Übertragung der in den Fortbildungen aufgenommenen Inhalte in die Praxis gelinge scheinbar nur unzureichend.

Teamfortbildungen in den Vordergrund stellen
“Statt Fortbildungen fĂŒr Einzelpersonen, die eher der persönlichen Weiterentwicklung dienen, mĂŒssen aus unserer Sicht Teamfortbildungen im Zentrum stehen. Denn wenn es um die Gestaltung von Bildungsthemen geht, ist das eine Aufgabe, die im Team gemeinsam konzeptionell entwickelt werden muss”, sagt der Fachmann. Kita-TrĂ€ger benötigten zudem ein Weiterbildungssystem, das auf die Bedarfe in den einzelnen Kitas abgestimmt sei. LĂ€ngst nicht alle TrĂ€ger verfĂŒgten darĂŒber.

Zertifizierung fĂŒr Weiterbildungsangebote
Ein zentraler QualitĂ€tsaspekt in der Aus- und Weiterbildung sei die QualitĂ€t der Lehre und die Qualifikation der Dozentinnen und Dozenten, erklĂ€rt Hocke. Um dies fĂŒr den Bereich der Weiterbildung transparenter zu gestalten, entwickelt die GEW gemeinsam mit der Werkstatt Weiterbildung und dem Bundesbildungsministerium gerade eine Zertifizierungsagentur fĂŒr entsprechende Anbieterinnen und Anbieter. “Wir mĂŒssen sicherstellen, dass die angebotenen Fort- und Weiterbildungen den Kita-BildungsplĂ€nen der BundeslĂ€nder entsprechen”, erklĂ€rt Hocke.

Mehr Praxiserfahrung in die Lehre
An Fachschulen und UniversitĂ€ten, die frĂŒhpĂ€dagogische FachkrĂ€fte ausbilden, unterrichte zumeist fachfremdes Personal, das selbst nie in einer Kita tĂ€tig war. “Um den Austausch zwischen Theorie und Praxis zu verbessern, wĂ€re es aus unserer Sicht wichtig, auch Erzieherinnen und Erzieher als Lehrbeauftragte an Fachschulen zu holen. In anderen Disziplinen ist ein solches Vorgehen lĂ€ngst ĂŒblich. Leider konnte sich die Kultusministerinnen- und -ministerkonferenz (KMK) im Bereich der FrĂŒhpĂ€dagogik noch nicht darauf einigen”, erklĂ€rt Norbert Hocke.

Workshop “QualitĂ€t pĂ€dagogischer FachkrĂ€fte”
Seine Thesen und Forderungen zur Verbesserung der Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern stellt Norbert Hocke gemeinsam mit Nicole Spiekermann und Anna Gaigl von der Weiterbildungsinitiative FrĂŒhpĂ€dagogische FachkrĂ€fte (WIFF) in einem Workshop bei Invest in Future am 14. Oktober 2013 ab 14.00 Uhr vor und diskutiert sie mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Der Kongress Invest in Future
Der Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung Invest in Future steht 2013 unter dem Motto “Masse und Klasse – Wie sichern wir die QualitĂ€t in der Kinderbetreuung?” Am 14. und 15. Oktober nutzen rund 300 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, PĂ€dagogik und Politik das Symposium im Stuttgarter Haus der Wirtschaft, um ihr Wissen zu erweitern, neue Trends und bildungspolitische Weichenstellungen zu diskutieren und um Kontakte zu knĂŒpfen. Das Vortragsprogramm wird fortlaufend aktualisiert und ist abrufbar unter: www.invest-in-future.de

Links:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Homepage
http://www.gew.de/

Weiterbildungsinitiative frĂŒhpĂ€dagogische FachkrĂ€fte (WIFF), Homepage
http://www.weiterbildungsinitiative.de/

Karin Beher / Michael Walter: “Qualifikationen und Weiterbildung frĂŒhpĂ€dagogischer FachkrĂ€fte. Bundesweite Befragung von Einrichtungsleitungen und FachkrĂ€ften in Kindertageseinrichtungen: Zehn Fragen – Zehn Antworten”, Studie der Weiterbildungsinitiative FrĂŒhpĂ€dagogische FachkrĂ€fte (WiFF) als pdf zum Download
http://www.weiterbildungsinitiative.de/uploads/media/Studie_BeherWalter.pdf

Kongress-Logo und Bildmaterial zum Download unter: www.invest-in-future.de (“Presse” – “Bildmaterial”).

Unternehmensprofil Konzept-e:
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner GrĂŒndung 1988 kompetenter Partner fĂŒr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher KindertagesstĂ€tten mit hohem QualitĂ€ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten GeschĂ€ftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen fĂŒr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-PĂ€dagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschĂ€ftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die TrĂ€gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH und die Konzept-e fĂŒr Schulen gGmbH. Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jĂ€hrlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemĂ€ĂŸe Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nĂ€chste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

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Wie gut sind deutsche Krippen, Kitas und Kindertagespflegestellen?
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Eine groß angelegte Untersuchung zur QualitĂ€t der Kindertagesbetreuung in Deutschland liefert ernĂŒchternde Ergebnisse. Die Wissenschaftlerin Paula Döge stellt die Studie auf dem Kongress “Invest in Future” (www.invest-in-future.de) am 15.10.2013 in Stuttgart vor.

Stuttgart, 14. August 2013 – Die Frage nach der pĂ€dagogischen QualitĂ€t in ihren Einrichtungen können die meisten TrĂ€ger von Kinderbetreuungsangeboten nicht beantworten. Denn was die Erzieherinnen und Erzieher im Alltag leisten, wird in der Regel nicht gemessen. Um TrĂ€gern und Politik eine solide Ausgangsbasis fĂŒr Maßnahmen zur Verbesserung der QualitĂ€t in der Kindertagesbetreuung zu geben, ermittelte jetzt ein bundesweiter Forschungsverbund in der Nationalen Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der FrĂŒhen Kindheit (kurz: NUBBEK) wie gut deutsche Krippen, Kitas und Kindertagespflegestellen arbeiten. Das Ergebnis der Untersuchungen fiel ernĂŒchternd aus: “Über drei Viertel der Einrichtungen schnitt lediglich mittelmĂ€ĂŸig ab. Rund zehn Prozent boten sogar unzureichende QualitĂ€t. Der Anteil der Angebote mit gutem bis ausgezeichnetem Niveau liegt deutlich unter zehn Prozent. Es gibt also dringenden Handlungsbedarf”, berichtet Paula Döge vom NiedersĂ€chsischen Institut fĂŒr frĂŒhkindliche Bildung und Entwicklung. Sie stellt die NUBBEK-Ergebnisse am 15. Oktober 2013 auf dem Kongress “Invest in Future” in Stuttgart ausfĂŒhrlich vor. Im Herbst sollen die Resultate auch in Buchform erscheinen.

Bildungsbereiche: Umsetzung mangelhaft
Die Forscherinnen- und Forscherteams betrachteten außerdem speziell die QualitĂ€t mit der die Erzieherinnen und Erzieher die Bildungsbereiche LiteralitĂ€t (Sprach-, Lese- und Schreibförderung), Mathematik, Naturwissenschaft und interkulturelles Lernen umsetzten. In diesen Feldern sackte die durchschnittliche QualitĂ€t noch einmal ab: “Über 50 Prozent der Einrichtungen arbeiten in diesen Bereichen auf einem unzureichenden Niveau”, sagt die Diplom-Psychologin. Viele der in den meisten BundeslĂ€ndern verbindlich eingefĂŒhrten BildungsplĂ€ne fĂŒr Kindertageseinrichtungen sehen eine Förderung der Kinder in diesen Feldern jedoch vor. In der Praxis angekommen zu sein, scheinen diese Anforderungen noch nicht.

QualitÀt seit rund 20 Jahren unverÀndert
“Seit den 1990er Jahren hat sich in Bezug auf die KinderbetreuungsqualitĂ€t hierzulande nicht viel getan”, erklĂ€rt Paula Döge. Die Bildungseinrichtungen fĂŒr die JĂŒngsten wiesen ĂŒbrigens auch in anderen LĂ€ndern, wie Großbritannien und den USA, keine deutlich besseren QualitĂ€tswerte auf als in Deutschland.

Wie erzielen “die Spitzenreiter” ihre guten Ergebnisse?
Woran es liegt, das viele Einrichtungen nur mittelmĂ€ĂŸig oder sogar unzureichend abschneiden, darĂŒber kann die Studie im Einzelnen keinen Antwort geben. “Aufschlussreich wĂ€re es, im nĂ€chsten Schritt zu ermitteln, wie es den sehr gut bewerteten Einrichtungen gelingt, ihre hohe QualitĂ€t zu erreichen”, sagt Paula Döge. Einflussfaktoren fĂŒr die QualitĂ€t sind neben dem Handeln der Erzieherinnen und Erzieher auch Rahmenbedingungen wie GruppengrĂ¶ĂŸe, die Anzahl der Kinder pro Fachkraft sowie das Ausbildungsniveau der in der Einrichtung BeschĂ€ftigten.

QualitÀt trotz schwieriger Rahmenbedingungen sichern: Wie geht das?
Dass sich Ă€ußere Rahmenbedingungen fĂŒr die Arbeit in KindertagesstĂ€tten kurzfristig grundlegend verbessern, ist eher unwahrscheinlich. Schließlich steht fĂŒr die Kommunen der Ausbau der BetreuungsplĂ€tze im Moment im Vordergrund. Denn Kinder haben seit dem 1. August ab ihrem ersten Geburtstag einen Anspruch auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz in KindertagesstĂ€tten oder der Kindertagespflege. Wie sich angesichts dieser Rahmenbedingungen und einem vielerorts spĂŒrbaren FachkrĂ€ftemangel die QualitĂ€t in Kindertageseinrichtungen sichern bzw. verbessern lĂ€sst, ist Schwerpunktthema auf dem diesjĂ€hrigen zehnten Kongress Invest in Future.

Der Kongress Invest in Future
Der Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung Invest in Future steht 2013 unter dem Motto “Masse und Klasse – Wie sichern wir die QualitĂ€t in der Kinderbetreuung?” Am 14. und 15. Oktober nutzen rund 300 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, PĂ€dagogik und Politik das Symposium im Stuttgarter Haus der Wirtschaft, um ihr Wissen zu erweitern, neue Trends und bildungspolitische Weichenstellungen zu diskutieren und um Kontakte zu knĂŒpfen. Das Vortragsprogramm wird fortlaufend aktualisiert und ist abrufbar unter: www.invest-in-future.de

Kongress-Logo und Bildmaterial zum Download unter: www.invest-in-future.de (“Presse” – “Bildmaterial”).

“Masse und Klasse – Wie sichern wir die QualitĂ€t in der Kinderbetreuung?” lautet das Motto des Kongresses “Invest in Future” am 14./15. Oktober 2013 in Stuttgart.

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner GrĂŒndung 1988 kompetenter Partner fĂŒr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher KindertagesstĂ€tten mit hohem QualitĂ€ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten GeschĂ€ftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen fĂŒr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-PĂ€dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschĂ€ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die TrĂ€gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH und die Konzept-e fĂŒr Schulen gGmbH

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jĂ€hrlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemĂ€ĂŸe Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nĂ€chste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

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  Erzieherinnen und Erzieher sind gesundheitlich stark belastet
Foto: Konzept-e

Der Beruf der Erzieherin bzw. des Erziehers gilt als gesundheitlich stark belastend. Im Gesamtvergleich des Öffentlichen Dienstes sind krankheitsbedingte Ausfallzeiten von Erzieherinnen und Erziehern ĂŒberdurchschnittlich hoch. Das Forschungsprojekt “STEGE – Studie zu StrukturqualitĂ€t und Erzieher-Innengesundheit in Kindertagesein-richtungen” von Susanne Viernickel und Anja Voss, Professorinnen an der Alice Salomon Hochschule (ASH), Berlin, hat den Einfluss der Rahmen-bedingungen auf die Gesundheit der PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen untersucht. Ergebnis: Strukturelle Verbesserungen sind dringend nötig. Die beiden Autorinnen prĂ€sentieren ihre Ergebnisse auf dem Kongress “Invest in Future” ( www.invest-in-future.de ) am 14.10.2013 in Stuttgart.

Stuttgart, 6. Juni 2013 – Infekte, RĂŒckenschmerzen (Muskel-Skelett-Erkrankungen) und ins-besondere psychische Belastungen fĂŒhren Studien zufolge zu hohen Ausfallzeiten des Personals in Kindertageseinrichtungen. Seit EinfĂŒhrung der Bildungsprogramme fĂŒr den frĂŒhkindlichen Bereich im Jahr 2004 mĂŒssen PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen neben Erziehungsaufgaben zunehmend auch BildungsansprĂŒche erfĂŒllen. Es wird von ihnen zudem ein hohes Maß an Selbst-ReflexivitĂ€t und forschender Haltung erwartet, sie sollen offen und wertschĂ€tzend mit der Verschiedenartigkeit und den unterschiedlichen BedĂŒrfnissen der Kinder umgehen, eigenverantwortlich handeln sowie flexibel und sensibel situationsbezogen reagieren können. “Wir fanden heraus, dass sich – je nach Ausbildung und beruflicher Kompetenz – viele Erzieherinnen und Erzieher ĂŒberfordert fĂŒhlen”, so Projektleiterin Anja Voss. “Umgekehrt stellte sich aber auch heraus, dass berufliche Kompetenz – neben Selbstwirksamkeit und Identifikation mit dem Beruf – als stĂ€rkste persönliche Ressource erlebt wird.”

Strukturelle Rahmenbedingungen können negativ oder positiv wirken
Unter StrukturqualitĂ€t fasst man neben rechtlichen, sozialen und organisatorischen Rahmenbedingungen auch die finanzielle, materielle und personelle Ausstattung (Einkommen, Fachkraft-Kind-Relation, GruppengrĂ¶ĂŸe, Alterszusammensetzung, Be-rufserfahrung, Qualifikation, Höhe der Fluktuation und Raumangebot) zusammen.

Die Einstellung gegenĂŒber diesen strukturellen Rahmenbedingungen ist ambivalent. Je nach grundsĂ€tzlicher Haltung gegenĂŒber dem ErzieherInnen-Beruf können sie als bereichernd oder belastend empfunden werden. Die Einen motiviert die Vielfalt der Anforderungen, andere empfinden sie als ĂŒberfordernd, oder die Arbeit mit Kindern wird z.B. grundsĂ€tzlich als sinnstiftend und erfĂŒllend erlebt, andererseits werden gleichzeitig manche Kinder als anstrengend empfunden.

ZusammenhÀnge zwischen Struktur und Gesundheit erstmals untersucht
Der Zusammenhang zwischen Rahmenbedingungen auf der einen und Belastung (bzw. Ressource) und negativer (bzw. positiver) Wahrnehmung von Beanspruchung auf der anderen Seite wurde erstmals untersucht. Wichtige persönliche Ressourcen fĂŒr lösungsorientiertes Handeln sind der Studie zufolge die berufliche Kompetenz, SelbstwirksamkeitsĂŒberzeugung und die Identifikation mit dem Beruf. Wie lĂ€sst sich nun die Gesundheit konkret fördern? Es sind dies die Handlungsfelder Ressourcen (erkennen und fördern), Organisationsentwicklung, betriebliches Gesundheits-management, Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Die Autorinnen Susanne Viernickel und Anja Voss haben fĂŒr diese vier Handlungsfelder konkrete Maßnahmen formuliert, die sie auf dem Kongress Invest in Future am Montag, den 14.10.2013 von 14.00 bis 15.45 Uhr in Stuttgart vorstellen. Am Dienstag, 15.10.2013, prĂ€sentieren Susanne Viernickel und Iris Nentig-Gesemann im ASH-Forum ihre Forschungsergebnisse zum “SchlĂŒssel zu guter Erziehung, Bildung und Betreuung”: 13.45 bis 15.30 Uhr.

Der Kongress Invest in Future
Der Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung Invest in Future steht 2013 unter dem Motto “Masse und Klasse – Wie sichern wir die QualitĂ€t in der Kinderbetreuung”? Am 14. und 15.Oktober 2013 diskutieren im Haus der Wirtschaft in Stuttgart rund 300 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, PĂ€dagogik und Politik, um ihr Wissen zu erweitern, neue Trends und bildungspolitische Weichenstellungen zu diskutieren und um Kontakte zu knĂŒpfen.

Das Vortragsprogramm wird fortlaufend aktualisiert und ist abrufbar unter: www.invest-in-future.de
Kongress-Logo und Bildmaterial zum Download unter: www.invest-in-future.de (“Presse” – “Bildmaterial”).

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Tel 0711 656960-39
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Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner GrĂŒndung 1988 kompetenter Partner fĂŒr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher KindertagesstĂ€tten mit hohem QualitĂ€ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten GeschĂ€ftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen fĂŒr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-PĂ€dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschĂ€ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die TrĂ€gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH und die Konzept-e fĂŒr Schulen gGmbH

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jĂ€hrlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemĂ€ĂŸe Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nĂ€chste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

Kontakt
Konzept-e fĂŒr Bildung und Betreuung gGmbH
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Wankelstraße 1
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Noch bis 1. Juli bewerben fĂŒr den "KitaStar" 2013

“Deutschland beste Kitas” gesucht: KindertagesstĂ€tten, die auf hohem pĂ€dagogischen Niveau arbeiten und ihre QualitĂ€t nachhaltig sichern, können sich fĂŒr den PĂ€dagogik-Innovationspreis “KitaStar” bewerben. Die auslobende element-i-Bildungsstiftung verlĂ€ngerte jetzt die Teilnahmefrist bis zum 1. Juli 2013. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 6.500 Euro sowie Sachpreisen dotiert und wird im Rahmen des bundesweiten Bildungskongresses “Invest in Future” am 14./15. Oktober in Stuttgart verliehen. Weitere Informationen zum “KitaStar” unter: www.invest-in-future.de.

Stuttgart (eos) – “Studien belegen, dass viele KindertagesstĂ€tten in Deutschland hervorragende Arbeit leisten. Vielfach nutzen sie bereits Maßnahmen und Instrumente zur QualitĂ€tssicherung, um eine hohe pĂ€dagogische QualitĂ€t zuverlĂ€ssig zu gewĂ€hrleisten und weiter zu entwickeln”, sagt Meike Betz von der element-i-Bildungsstiftung in Stuttgart. “Mit der Auslobung des PĂ€dagogik-Preises “KitaStar” möchten wir solche guten Beispiele publik machen.” Wer sich als eine der besten Kitas Deutschlands um den “KitaStar” 2013 bewerben möchte, findet weitere Informationen sowie den Bewerbungsbogen unter “KitaStar” auf www.invest-in-future.de. Auf vielfachen Wunsch verlĂ€ngerte die Ausloberin jetzt die Einreichfrist fĂŒr die Bewerbungsunterlagen auf den 1. Juli 2013.

Die element-i-Bildungsstiftung vergibt die mit insgesamt 6.500 Euro sowie Sachpreisen dotierte Auszeichnung “KitaStar” in den Kategorien Gold, Silber und Bronze. Verliehen wird der Preis wĂ€hrend der festlichen Abendveranstaltung des Kongresses “Invest in Future” (14. / 15. Oktober 2013) in Stuttgart. Einrichtungen, die in die engere Auswahl kommen, erhalten Besuch vor Ort. Eine Expertinnen- und Expertenjury, der unter anderem die renommierte Kita-QualitĂ€tsforscherin Professorin Susanne Viernickel von der Alice Salomon Hochschule in Berlin angehört, entscheidet anschließend ĂŒber die Platzvergabe.

Bildrechte: element-i Bildungsstiftung

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner GrĂŒndung 1988 kompetenter Partner fĂŒr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher KindertagesstĂ€tten mit hohem QualitĂ€ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten GeschĂ€ftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen fĂŒr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-PĂ€dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschĂ€ftigt bundesweit 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die TrĂ€gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH und die Konzept-e fĂŒr Schulen gGmbH

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jĂ€hrlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemĂ€ĂŸe Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nĂ€chste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

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Invest in Future 2013: "Masse und Klasse! Wie sichern wir die QualitÀt in der Kinderbetreuung?"
Foto: Konzept-e / Tom Perper

Ausbau der Kinderbetreuung ja – aber nicht auf Kosten der QualitĂ€t! Wie geht das? 2013 steht diese Frage im Mittelpunkt des Bildungs- und Betreuungskongresses Invest in Future. Rund 300 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, PĂ€dagogik und Politik nutzen die Plattform am 14. und 15. Oktober, um ihr Wissen zu erweitern, neue Trends und bildungspolitische Weichenstellungen zu diskutieren und um Kontakte zu knĂŒpfen.

Stuttgart – Kommunen und freie TrĂ€ger schlagen Alarm: Ein gravierender Mangel an ausgebildeten Erzieherinnen und Erziehern bremst den Ausbau der Kinderbetreuung. Doch ab August 2013 hat jedes Kind ab seinem ersten Geburtstag einen Rechtsanspruch auf Betreuung in einer Einrichtung oder in der Kindertagespflege. Viele Kommunen werden diesen Anspruch nur teilweise einlösen können und befĂŒrchten Klagen betroffener Familien. Die Konsequenz: Der Platzausbau geht zu Lasten pĂ€dagogischer Standards. Gruppen sollen vergrĂ¶ĂŸert und fachfremdes Personal zugelassen werden. Eine bedarfsgerechte Zahl an BetreuungsplĂ€tzen und eine hohe pĂ€dagogische QualitĂ€t gleichzeitig zu bieten – wie geht das? Diese aktuelle Fragestellung steht im Zentrum des zehnten Bildungs- und Betreuungskongresses “Invest in Future” am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart.

Die Veranstalter, die Konzept-e fĂŒr Bildung und Betreuung gGmbH, der Kind e.V. Dachverband sowie die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), erwarten auch dieses Jahr wieder rund 300 GĂ€ste aus Wissenschaft und pĂ€dagogischer Praxis, aus Unternehmen, Kommunen und von TrĂ€gern zu dem zweitĂ€gigen Event im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. 20 unterschiedliche Themenforen beleuchten Betreuungs- und Bildungsthemen und sind dabei auf die Interessen der verschiedenen Zielgruppen zugeschnitten. Fachleute stellen Best Practice-Lösungen vor – zum Beispiel fĂŒr die betriebliche oder betriebsnahe Kinderbetreuung. Interaktive Veranstaltungsformate wie Workshops, Fish Bowls, World CafĂ©s oder moderierte Diskussionsrunden fördern den Austausch unter den Teilnehmenden und machen gesammeltes Wissen fruchtbar.

Als “Exkurs” bindet Invest in Future am zweiten Veranstaltungstag Foren zum Thema “Vereinbarkeit von Beruf und Pflege” mit ein, die vor allem Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen ansprechen, die betroffene BeschĂ€ftigte unterstĂŒtzen und halten möchten. Begleitet wird die Veranstaltung von einer Messe, auf der sich Institutionen, VerbĂ€nde, Unternehmen und Verlage mit ihren Produkten, Projekten und Dienstleitungen rund um Kinderbetreuung sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf prĂ€sentieren.

Ein besonderes Highlight ist die festliche Abendveranstaltung mit Verleihung des KitaStar. Noch bis zum 31. Mai 2013 können sich Kindertageseinrichtungen, die ihre hohe pĂ€dagogische QualitĂ€t ĂŒberzeugend erfassen und sichern, fĂŒr die von der element-i-Bildungsstiftung vergebene Auszeichnung als eine der besten Kitas Deutschlands bewerben.

Weitere Information zu “Invest in Future” mit Kongress und Messe sowie zum KitaStar gibt es unter: www.invest-in-future.de oder bei Regina Pfeiffer von Konzept-e unter Telefon 0711 656960-6908 oder regina.pfeiffer@konzept-e.de.

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten

Kongress-Logo und Bildmaterial zum Download unter: www.invest-in-future.de (“Presse” – “Bildmaterial”).

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Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner GrĂŒndung 1988 kompetenter Partner fĂŒr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher KindertagesstĂ€tten mit hohem QualitĂ€ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten GeschĂ€ftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen fĂŒr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-PĂ€dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschĂ€ftigt bundesweit 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die TrĂ€gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH und die Konzept-e fĂŒr Schulen gGmbH

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jĂ€hrlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemĂ€ĂŸe Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nĂ€chste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

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