Invest in Future: Vereinbarkeit 2.0 - ein bekanntes Thema erhÀlt neue Dimensionen
Andy Keel spricht auf dem Kongress Invest in Future ĂŒber einen Trend: Teilzeitarbeit fĂŒr MĂ€nner. (Bildquelle: Andy Keel)

Der jĂ€hrliche Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung “Invest in Future” ist Plattform fĂŒr den Austausch unter Fachleute aus Personalabteilungen, aus Kommunen, von BildungstrĂ€gern sowie aus Wissenschaft und pĂ€dagogischer Praxis. Eines der Themenfelder 2015: Vereinbarkeit 2.0. Unter anderem referiert Andy Keel, Unternehmer, Teilzeit-Vater und Initiator der Bewegung “Teilzeitkarriere” aus der Schweiz.

Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf mĂŒsste neu gedacht werden, erklĂ€ren unlĂ€ngst Fachleute der Unternehmensberatung Roland Berger Strategy Consultants, denn neue gesellschaftliche Trends verlangten nach neuen betrieblichen Antworten. Zwei solcher Trend-Themen greift der Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung “Invest in Future” auf, der am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart stattfindet: den Wandel in den LebensentwĂŒrfen von VĂ€tern sowie die zunehmende Zahl von BeschĂ€ftigten, die neben dem Job fĂŒr die Betreuung hilfe- bzw. pflegebedĂŒrftiger Angehöriger zustĂ€ndig sind.

“In meinem Betrieb arbeiten alle in Teilzeit”
“Invest in Future”-Referent Andy Keel, Unternehmer aus der Schweiz, sagt: “Teilzeitarbeit muss zur SelbstverstĂ€ndlichkeit werden – auch fĂŒr MĂ€nner”. Wie das geht, zeigt er in seinem Produktionsbetrieb fĂŒr moderne BetonkĂŒchen. Dort beschĂ€ftigt er 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alle arbeiten in Teilzeit – Andy Keel, der zehn Tage im Monat zu Hause fĂŒr die Kinder zustĂ€ndig ist, inklusive. “Das funktioniert problemlos”, berichtet er. “Die Vorteile dieses Modells sind grĂ¶ĂŸer als seine Nachteile.” Wissenschaftliche Studien geben ihm Recht: TeilzeitkrĂ€fte sind sehr viel effektiver tĂ€tig und deutlich seltener krank. Die Rendite unterm Strich: acht Prozent. DafĂŒr nehme er organisatorischen Mehraufwand und Herausforderungen bei den Übergaben in Kauf, berichtet Andy Keel.

VĂ€ter reduzieren ihre Arbeitszeit – ein Megatrend
Eine Großbank fĂŒr deren weltweites Cost Controlling Andy Keel frĂŒher verantwortlich war, hat das Nachsehen. Dort konnte er zwar eine Reduzierung seiner Arbeitszeit durchdrĂŒcken, akzeptiert war diese Arbeitsform jedoch nicht. Nach der Geburt seines Sohnes stieg er daher beruflich aus und war ein Jahr lang Hausmann. Seit 2008 wirbt Andy Keel bei anderen MĂ€nnern sowie bei Unternehmen fĂŒr mehr Mut zur Teilzeit – auch in FĂŒhrungspositionen. “Das ist mein Herzensthema”, sagt der Unternehmer. Er rief die Teilzeitkarriere-Bewegung ins Leben, die eine Werbe-Kampagne startete, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber berĂ€t und Teilzeitjob-Portale in der Schweiz, in Deutschland und Österreich betreibt. Die AktivitĂ€ten zeigen bereits Wirkung: Seit 2012 stieg die Zahl der TeilzeitmĂ€nner in der Schweiz um gut vier Prozent. “MĂ€nner – besonders VĂ€ter – in Teilzeit: Das ist ein Megatrend. Unternehmen, die gute Leute gewinnen und halten möchten, sollten ihn berĂŒcksichtigen”, rĂ€t Andy Keel.

Beruf und Pflege: Ein Thema aus der “Grauzone” holen
Teilzeitangebote kommen nicht nur engagierten VĂ€tern entgegen, sondern auch der steigenden Zahl der BeschĂ€ftigten, die Verantwortung fĂŒr hilfebedĂŒrftige Angehörige ĂŒbernehmen. Über hĂ€usliche Pflegeaufgaben werde im beruflichen Umfeld jedoch nicht oder kaum gesprochen. Das sei ein Thema in der “Grauzone”, sagt “Invest in Future”-Referentin Christiane FlĂŒter-Hoffmann vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und empfiehlt Wege fĂŒr einen offenen Umgang damit. Weitere Vortragende beschĂ€ftigen sich mit betrieblichen Konzepten und Maßnahmen fĂŒr eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. HR-Verantwortliche aus Unternehmen berichten ĂŒber ihre Praxiserfahrungen.

Themenforen
Der bekannte Philosoph und Buchautor Prof. Dr. Richard David Precht eröffnet den Kongress mit dem Vortrag “Beteiligung vs. Egoismus – Werte, Moral und bĂŒrgerliches Engagement”. Außerdem stehen VortrĂ€ge, Workshops und Diskussionsrunden zu folgenden Themenfeldern auf dem Programm: “Wertevielfalt und Wertekonsens”, “GrĂŒndergeist”, “MINT”, “MedienpĂ€dagogik” und “FachkrĂ€ftemangel in der Kinderbetreuung”. Auf einer Begleitmesse stellen sich Firmen und Institutionen aus den Bereichen Bildung und Betreuung vor. Die element-i-Bildungsstiftung verleiht wĂ€hrend einer festlichen Abendveranstaltung am ersten Kongresstag den Kita-Innovationspreis KitaStar, den sie 2015 zum Thema “Kita forscht!” auslobte.

Neue Tarife fĂŒr 2015
Veranstalter des Kongresses sind die Konzept-e fĂŒr Bildung und Betreuung gGmbH, die element-i-Bildungsstiftung, der Kind e.V. Dachverband sowie die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS). Die Ausrichter weisen darauf hin, dass die Preise fĂŒr die Teilnahme am Kongress 2015 reduziert wurden. Studierende, Personen aus gemeinnĂŒtzigen Organisationen, aus eingetragenen Vereinen, Stiftungen, Kommunen und StĂ€dten erhalten zusĂ€tzliche VergĂŒnstigungen.

Weitere Infos und Online-Anmeldung auf www.invest-in-future.de

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner GrĂŒndung 1988 kompetenter Partner fĂŒr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher KindertagesstĂ€tten mit hohem QualitĂ€ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten GeschĂ€ftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen fĂŒr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-PĂ€dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschĂ€ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die TrĂ€gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH und die Konzept-e fĂŒr Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jĂ€hrlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemĂ€ĂŸe Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nĂ€chste Mal am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

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Invest in Future - Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung
(Bildquelle: Konzept-e)

Thema 2015: „Jetzt vernetzen: Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Weil die Zukunft alle angeht!“

Im Stuttgarter Haus der Wirtschaft findet am 19. und 20. Oktober 2015 der Kongress Invest in Future statt. In diesem Jahr referieren unter anderem der Philosoph und Bestsellerautor Prof. Dr. Richard David Precht, der Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Stefan Sell sowie ARD-“Kopfball”-Moderatorin Dr. Ulrike Brandt-Bohne.

Eine Gesellschaft kann noch so reich an Ressourcen sein – wenn diese Ressourcen nicht sinnvoll miteinander vernetzt sind, können sie ihre volle Wirkung nicht entfalten. Jeder ist gefragt, denn Beteiligung ist wichtiger denn je. Sich austauschen, voneinander lernen und sich gemeinsam weiterentwickeln – das macht ein gutes Netzwerk aus. Mit dem Zukunftskongress “Invest in Future” bekommt Stuttgart zum 12. Mal ein wichtiges Forum fĂŒr Fachleute aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und PĂ€dagogik zur Diskussion zentraler Fragestellungen aus den Bereichen Bildung und Betreuung sowie weiterer gesellschaftlicher Zukunftsthemen.

Foren, Workshops und Podiumsdiskussionen fĂŒr jede Zielgruppe
Die beiden Kongresstage sind gefĂŒllt mit impulsgebenden VortrĂ€gen und Workshops zu Themen wie “Beteiligung vs. Egoismus”, “GrĂŒndergeist”, “MINT”, “MedienpĂ€dagogik”, “Ein Leben mit Familie und Beruf” und “FachkrĂ€ftemangel in der Kinderbetreuung”. Die TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit die fĂŒr ihre Zielgruppe passenden Foren auszuwĂ€hlen. VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, von TrĂ€gern und Kommunen sowie PĂ€dagogInnen sind eingeladen, die Themen, die uns alle angehen, ĂŒber die eigene Disziplin hinweg zu diskutieren.

HochkarÀtige ReferentInnen mit spannenden Themen
Prof. Dr. Richard David Precht eröffnet den Kongress mit dem Vortrag “Beteiligung vs. Egoismus – Werte, Moral und bĂŒrgerliches Engagement”. In seinen Veröffentlichungen plĂ€diert er fĂŒr mehr bĂŒrgerschaftliches Engagement und fĂŒr eine Transformation der Demokratie durch neue Formen der BĂŒrgerbeteiligung und Mitbestimmung. Doch wie bereiten wir unsere Kinder auf diese Aufgaben vor? In seinem Plenumsvortrag “Zukunft der TrĂ€gerlandschaft – Wettbewerb, FachkrĂ€fte, Innovationen” wird Prof. Stefan Sell ĂŒber aktuelle Entwicklungen im Umgang mit den fehlenden FachkrĂ€ften im Bereich der frĂŒhkindlichen Bildung sprechen. Dr. Ulrike Brandt-Bohne gibt nicht nur Tipps und Anregungen wie Kinder fĂŒr Naturwissenschaft und Technik begeistert werden können, sie lĂ€dt auch ein, beim Podium “Je frĂŒher, desto besser …! Muss MINT schon in der Kita sein?” das Thema kontrovers zu diskutieren.

Rahmenprogramm

Begleitmesse
Firmen und Institutionen aus den Bereichen Bildung und Betreuung nutzen diese Plattform, um sich einem interessierten Fachpublikum zu prĂ€sentieren und um neue KundInnen und PartnerInnen zu gewinnen. Mit einem Stand vertreten sind u.a. der Herder Verlag, die Alzheimer Gesellschaft BW sowie die Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung.

Verleihung des KitaStar “Kita forscht”
Auch in diesem Jahr verleiht die element-i-Bildungsstiftung im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung wieder den PĂ€dagogik-Preis KitaStar. Das Ausschreibungsthema 2015 lautete “Kita forscht!” und die Auszeichnung geht an Einrichtungen, die einen besonderen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf eine frĂŒhe naturwissenschaftliche Förderung legen. Mit der Vergabe des Preises möchte die Stiftung innovative Konzepte und LösungsansĂ€tze fĂŒr die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern zwischen null und zehn Jahren auszeichnen, ihre Umsetzung vorantreiben und zur Nachahmung der Best-Practice-Beispiele anregen.

Neue Tarife fĂŒr 2015
In diesem Jahr ist die Teilnahme am Kongress deutlich gĂŒnstiger als bislang. Studierende, Personen aus gemeinnĂŒtzigen Organisationen, aus eingetragenen Vereinen, Stiftungen, Kommunen und StĂ€dten erhalten zusĂ€tzliche VergĂŒnstigungen.

Weitere Infos und Online-Anmeldung auf www.invest-in-future.de.

Veranstalter
Konzept-e fĂŒr Bildung und Betreuung gGmbH
element-i-Bildungsstiftung
Kind e.V. Dachverband
Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS)

Veranstaltungsort
Haus der Wirtschaft
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner GrĂŒndung 1988 kompetenter Partner fĂŒr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher KindertagesstĂ€tten mit hohem QualitĂ€ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten GeschĂ€ftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen fĂŒr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-PĂ€dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschĂ€ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die TrĂ€gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH und die Konzept-e fĂŒr Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jĂ€hrlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemĂ€ĂŸe Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nĂ€chste Mal am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

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"Kita forscht!" - KitaStar 2015 ausgelobt

Die element-i-Bildungsstiftung schreibt den PĂ€dagogik-Innovationspreis KitaStar dieses Jahr unter dem Motto “Kita forscht!” aus. Einrichtungen, die Kinder bis zehn Jahren betreuen und sich besonders im Bereich der frĂŒhen naturwissenschaftlichen Bildung engagieren, können sich bis 1. Juni 2015 fĂŒr den KitaStar bewerben. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro sowie Sachpreisen dotiert und wird im Rahmen des Zukunftskongresses fĂŒr Bildung und Betreuung “Invest in Future” im Oktober in Stuttgart verliehen. Weitere Informationen zum KitaStar unter: www.element-i-bildungsstiftung.de und www.invest-in-future.de.

Stuttgart (eos) – Marlis schĂŒttet zum wiederholten Male ihr Trinkglas mit Wasser aus: Ob der Inhalt auch jetzt wieder auf den Boden platscht? Paul wundert sich, dass die PlĂ€tzchen beim Backen grĂ¶ĂŸer werden. – Viele Alltagssituationen geben Anlass zum Staunen und werfen naturwissenschaftliche Fragen auf. Immer mehr Kitas knĂŒpfen gezielt an solche Themen an. Sie richten Labore oder Experimentierecken ein, in denen sie gemeinsam mit den Kindern naturwissenschaftlichen und technischen PhĂ€nomenen auf den Grund gehen. Sie bilden sich in diesem Bereich weiter, gehen Kooperationen mit passenden Unternehmen, Institutionen oder VerbĂ€nden ein, verankern die frĂŒhe naturwissenschaftliche Bildung in ihrer pĂ€dagogischen Konzeption und entwickeln sie zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit.

Gute Beispiele fĂŒr MINT-Förderung gesucht
Eine naturwissenschaftlich-technische Ausrichtung hat in Einrichtungen fĂŒr junge Kinder jedoch nach wie vor Seltenheitswert. “Wir möchten daher gute Beispiele fĂŒr eine frĂŒhe Förderung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) publik machen und anderen Impulse fĂŒr die eigene pĂ€dagogische Praxis geben”, sagt Meike Betz von der element-i Bildungsstiftung. “Daher lobt unsere Stiftung ihren jĂ€hrlichen Innovationspreis KitaStar dieses Jahr unter dem Titel “Kita forscht!” aus.”

Bis 1. Juni 2015 bewerben
Tageseinrichtungen fĂŒr Kinder zwischen null und zehn Jahren, die eine nachahmenswerte Praxis der naturwissenschaftlichen Bildung etabliert haben, können sich bis zum 1. Juni 2015 fĂŒr den KitaStar bewerben. Benötigte Unterlagen sind: der ausgefĂŒllte KitaStar-Bewerbungsbogen (im Internet unter www.element-i-bildungsstiftung.de erhĂ€ltlich), ein kurzes Video mit einer fĂŒr die naturwissenschaftliche Bildung aussagekrĂ€ftigen Szene aus dem Kita-Alltag sowie die pĂ€dagogische Konzeption der eigenen Einrichtung.

5.000 Euro und Sachpreise zu gewinnen
Die element-i-Bildungsstiftung vergibt die Auszeichnung in den Kategorien Gold, Silber und Bronze. Der KitaStar in Gold ist mit 5.000 Euro dotiert. Den Zweit- und Drittplatzierten winken attraktive Sachpreise. Die Preisverleihung findet wĂ€hrend der festlichen Abendveranstaltung des Zukunftskongresses fĂŒr Bildung und Betreuung “Invest in Future” in Stuttgart statt. WĂ€hrend des Symposiums am 19. und 20. Oktober 2015 erhalten die PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger zudem Gelegenheit, die Forschungspraxis in ihrer Einrichtung einem interessierten Fachpublikum ausfĂŒhrlich vorzustellen.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zum KitaStar erhalten Interessierte unter www.element-i-bildungsstiftung.de oder www.invest-in-future.de bzw. bei Vera Gharaibeh unter 0711-656960-43, vera.gharaibeh@konzept-e.de.

Bildmaterial zur Pressemitteilung lassen wir Ihnen auf Wunsch gerne zukommen.

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Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfĂ€ltigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhĂ€ngig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, KreativitĂ€t und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft fĂŒr ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender PĂ€dagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jĂ€hrlich den PĂ€dagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses fĂŒr Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.

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Invest in Future: Zukunftsszenarien fĂŒr Bildung und Betreuung in Deutschland

Angesichts tiefgreifender gesellschaftlicher VerĂ€nderungen sei in vielen Bereichen eine Neuausrichtung der Bildungspolitik angezeigt, sagten Referentinnen und Referenten auf dem elften Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung Invest in Future in Stuttgart. Gefordert ist ein System, dass individuelles, selbstbestimmtes Lernen fördert und es Kindern ermöglicht, Zutrauen in ihr Können und ihre GestaltungsfĂ€higkeit zu entwickeln.

Stuttgart – WĂ€hrend des elften Zukunftskongresses fĂŒr Bildung und Betreuung Invest in Future in Stuttgart skizierten Fachleute Trends und Perspektiven, die Orientierung fĂŒr die Weiterentwicklung der Kita- und Schullandschaft in Deutschland bieten können. Zu der zweitĂ€gigen Kongress- und Messe-Veranstaltung der Konzept-e fĂŒr Bildung und Betreuung gGmbH, des KiND e.V. Dachverbands sowie der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) waren rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft, von Kommunen und TrĂ€gern sowie aus der pĂ€dagogischen Praxis angereist.

“Es geht nicht um Moden, sondern um langfristige Entwicklungen”
“Megatrends entwickeln sich langsam ĂŒber 30 bis 50 Jahre. Wir sitzen derweil wie die Frösche im Wasserglas und merken nicht, wie sich die Temperatur stetig erhöht”, sagte Volkswirtin Kirsten BrĂŒhl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx in ihrem Referat. Es sei wichtig, gesellschaftliche Trends wahrzunehmen und Stellung zu beziehen, betonte auch Trendbeobachter Matthias Haas. Nicht noch eine Stunde operativer Arbeit draufzupacken, sondern innezuhalten und wahrzunehmen, was sich “da draußen” tut, lautete daher sein Rat.

Arbeitswelt: Strukturen lösen sich auf
Denn unsere Gesellschaft hat sich bereits deutlich gewandelt und tut es weiter: Kirsten BrĂŒhl beschrieb Arbeitswelten, die sich in einem permanent unfertigen Zustand befinden. Ziele, Prozesse und Verantwortlichkeiten verĂ€ndern sich fortlaufend, Strukturen lösen sich auf. Es entwickelt sich eine Ökonomie der Zusammenarbeit, in der Unternehmensgrenzen zunehmend verwischen. Halt und Orientierung gehen dadurch vielfach verloren. “Sicher zu werden im Umgang mit Unsicherheit heißt daher ein Lernziel fĂŒr die Zukunft”, erklĂ€rte die Referentin. Sogenannte Meta-FĂ€higkeiten sind dafĂŒr wichtiger als Wissen. Gefragt sind zum Beispiel: Autonomie, Selbstverantwortung, emotionale Selbststeuerung, Beziehungskompetenz und KooperationsfĂ€higkeit.

“Möglichkeitssinn” und “Orientierungswissen” ausbilden
Gerhard de Haan, Professor fĂŒr Zukunfts- und Bildungsforschung an der Freien UniversitĂ€t Berlin und Leiter des Institut Futur, plĂ€dierte dafĂŒr, Kinder und Jugendliche dabei zu unterstĂŒtzen, Möglichkeitssinn und Orientierungswissen auszubilden. Dabei geht es um Fantasie, Imagination und Zukunftsideen. “Wissen heißt, etwas in Gang setzen können”, unterstrich der Experte. “Dazu mĂŒssen Menschen eine Selbstwirksamkeitserwartung entwickeln, die sie auch dann noch aufrecht erhalten, wenn sie scheitern. Statt “Ich kann das nicht, ich bin unbegabt” wĂ€re ihre Haltung: “Wenn ich das Thema anders angehe, werde ich es schaffen”.”

Vision: Bildungslandschaften fĂŒr selbstbestimmtes Lernen
Das Bildungssystem trage derzeit jedoch nachweislich nicht dazu bei, dass Kinder dieses Selbstwirksamkeitsdenken entwickelten. Vor diesem Hintergrund und angesichts der Tatsache, dass bereits heute geschĂ€tzte 70 Prozent des Wissens und der Kompetenzen in informellen ZusammenhĂ€ngen außerhalb der klassischen Bildungsinstitutionen erworben werden, machte sich Professor Gerhard de Haan fĂŒr sogenannte Bildungslandschaften stark. Darunter versteht der Wissenschaftler ein System, in dem Lehrerinnen und Lehrer zu Lernberaterinnen und -beratern werden, die die Lernenden je nach individuellem Erkenntnisinteresse an die Orte und zu den Menschen schicken, von denen sie das lernen können, was sie wissen möchten. Bildung wird dadurch individueller, selbstbestimmter und bezieht die unterschiedlichsten Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft mit ein.

Durch Partizipation wird Selbstwirksamkeit erfahrbar
Wie innovative Kindertageseinrichtungen heute dazu beitragen, Kindern Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen, machten die drei PreistrĂ€ger des KitaStar 2014 deutlich. Der von der element-i-Bildungsstiftung ausgelobte Preis ging an Kitas, die eine beispielgebende Praxis der Kinderbeteiligung etabliert und dafĂŒr entsprechende Strukturen wie zum Beispiel Kinderparlamente und Beschwerdeverfahren entwickelt haben. “Ob Kinderpartizipation gelingt, hĂ€ngt von der Haltung der Erwachsenen ab. Sie mĂŒssen bereit sein, Macht zu teilen und Entscheidungen der Kita-Gremien auch dann zu akzeptieren, wenn sie eigenen Vorstellungen zuwider laufen”, betonten die Leiterinnen der wĂ€hrend des Kongresses ausgezeichneten Kitas.

Gesellschaftliche Vielfalt in Kitas abbilden
Gesellschaftliche Vielfalt mĂŒsse sich stĂ€rker als bisher in Kitas abbilden, forderte Waltraud Weegmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der gastgebenden Konzept-e fĂŒr Bildung und Betreuung gGmbH: “Kinder verbringen heute sehr viel Zeit in Kindertageseinrichtungen. Dort sollen sie die Welt erfahren und begreifen können. Damit das gelingt, brauchen wir neben erfahrenen PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen auch andere Expertinnen und Experten, die ihr Wissen zum Beispiel aus Naturwissenschaft, Technik, Handwerk oder Kunst in die Kita tragen und Kinder mit der Begeisterung fĂŒr ihre Themen anstecken. Das wĂŒrde erheblich dazu beitragen, die Arbeit in KindertagesstĂ€tten qualitativ weiterzuentwickeln. Unter welchen Voraussetzungen diese KrĂ€fte als KitafachkrĂ€fte anerkannt und bezuschusst werden können, mĂŒsste dringend geregelt werden.”

Kitas im Wettbewerb: Angebotsprofile schÀrfen
KindertagesstĂ€tten stehen heute vor der Herausforderung, nicht nur fĂŒr Erzieherinnen und Erzieher attraktiv zu sein, um deren Gunst sie auf einem in vielen Regionen leergefegten Arbeitsmarkt konkurrieren. Angesichts eines breiter werdenden Betreuungsangebots setzt zunehmend ein Wettbewerb um die Kinder und damit um deren Eltern ein. Einige der Referentinnen und Referenten forderten daher eine bessere Ausrichtung der Einrichtungen am Bedarf der Familien vor Ort und eine Spezialisierung auf bestimmte Angebotsschwerpunkte.

Eltern und Kita-FachkrĂ€fte kommen aus unterschiedlichen “Welten”
Ein interessantes Licht auf die Herausforderungen und Risiken, die eine stĂ€rkere Zielgruppenorientierung von Kitas mit sich bringt, warf der Vortrag von Carsten Wippermann, Professor an der Katholischen Stiftungsfachhochschule MĂŒnchen und Leiter des Delta-Instituts. Seit Jahrzehnten erforscht der Soziologe den Wandel in den Lebensstilen und Werten der Menschen und fasst solche mit Ă€hnlicher Haltung und in vergleichbarer sozialer Lage in einer Gruppe, einem sogenannten Milieu, zusammen. Daraus entstand ein Gesellschaftsmodell fĂŒr Deutschland mit derzeit neun Milieus, die noch einmal in Sub-Milieus aufgeteilt sind. WĂ€hrend viele Eltern mit jungen Kindern dem wachsenden Milieu der “Performer”, einer professionell orientierten Nachwuchselite, sowie der sich ausgegrenzt fĂŒhlenden Gruppe der “Benachteiligten” angehören, kĂ€men Erzieherinnen und Erzieher zumeist aus der “BĂŒrgerlichen Mitte”, gehörten zu den “Jungen Traditionsbewussten” oder dem Milieu der “Sozial-Ökologischen”. “Da prallen unterschiedliche Welten aufeinander”, erklĂ€rte der Referent. “Das erschwert gegenseitiges VerstĂ€ndnis und Kommunikation.” VielfĂ€ltiger zusammengesetzte Kitateams könnten helfen, diese Herausforderung zu meistern.

Zielgruppenausrichtung birgt Risiken
Der Referent sah außerdem eine stĂ€rkere Fokussierung der Kitas auf bestimmte Zielgruppen im regionalen Umfeld als sinnvoll an. Die Einrichtungen könnten sich dann besonders an deren Bedarfen ausrichten. Eine solche Ausrichtung berge jedoch auch ein Risiko: “Der bedenkliche Trend zu Kitas, die jeweils fast ausschließlich von einer bestimmten sozialen Gruppe besucht werden, verstĂ€rkt sich. Damit verlieren die Einrichtungen ihre Funktion als eine gegenseitiges VerstĂ€ndnis und sozialen Zusammenhalt fördernde Plattformen der Begegnung fĂŒr Menschen aus unterschiedlichen Milieus.”

Themenfeld: Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege
Insgesamt bot der Kongress rund 60 VortrĂ€ge und Workshops, die sich neben strukturellen und pĂ€dagogischen Zukunftsfragen der Kinderbetreuung auch dem Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege widmeten. Die Situation von BerufstĂ€tigten, die nahestehende hilfebedĂŒrftige Menschen betreuen oder pflegen, sowie die Frage nach möglichen UnterstĂŒtzungsleistungen von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern tritt dabei immer stĂ€rker in den Fokus.

Beruf und Pflege: “Viele Betrieb trauen sich noch nicht ran”
“Gute Rahmenbedingungen fĂŒr die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sind zu einem harten Standortfaktor geworden”, sagte Christa Beermann, Demografiebeauftragte des Ennepe-Ruhr-Kreises, die das dortige Projekt “arbeiten – pflegen – leben” vorstellte. “Betriebe kennen jedoch vielfach die Möglichkeiten noch nicht, die sie in diesem Bereich haben und befĂŒrchten, dass die Maßnahmen aufwĂ€ndig und teuer sind. Daher trauen sie sich vielfach nicht ran.” Dabei lassen sich wirkungsvolle UnterstĂŒtzungsmaßnahmen auch bereits mit geringem Budget realisieren. Viele Angebote im Bereich der Arbeitszeit- und Arbeitsorganisationsflexibilisierung, die Unternehmen mit Blick auf Eltern geschaffen haben, lassen sich zum Beispiel auf die Zielgruppe der pflegenden Angehörigen ĂŒbertragen. Auch die Weitergabe von Informationen zum Thema Pflege, die DurchfĂŒhrung von Infoveranstaltungen oder die Organisationen von Pflegenden-Netzwerken sind Maßnahmen mit denen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber betroffene BeschĂ€ftigte unterstĂŒtzen können. “Wichtig ist, dass es eine Ansprechperson zu diesem Thema im Unternehmen gibt und dies bekannt ist”, erklĂ€rte Christa Beermann. “Wir erleben außerdem, dass Betriebsvereinbarungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege hĂ€ufig ein wichtiges Signal setzen.”

Vertrauen aufzubauen braucht Zeit
Sowohl Christa Beermann als auch Medlin Mogar, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum fĂŒr Neurodegenerative Erkrankungen, die ĂŒber ein Projekt zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege im Krankenhaus Witten berichtete, sagten, dass bei der EinfĂŒhrung entsprechender Maßnahmen ein langer Atem gefordert sei. Pflegende BeschĂ€ftigte mĂŒssen zunĂ€chst Vertrauen aufbauen, um sich im beruflichen Kontext zu dem Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu Ă€ußern. Vielfach befĂŒrchten sie Nachteile fĂŒr ihre Karriereentwicklung, wenn diese private Belastung bekannt wird. Kongress-Teilnehmerin Sylvia Kern, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Alzheimer Gesellschaft Baden-WĂŒrttemberg, unterstrich, wie wichtig und entlastend es fĂŒr betreuende und pflegende Angehörige ist, sich im Beruf mit diesem Thema nicht “verstecken” zu mĂŒssen. Unternehmen tun daher bereits viel, wenn sie Betreuungs- und Pflegeverantwortung aus der Tabuzone holen und im Betrieb zum Thema machen.

Invest in Future 2015
Der nĂ€chste Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung, zu dem die Veranstalterinnen und Veranstalter alle Interessierten herzlich einladen, findet am 19. und 20. Oktober 2015 wieder im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt.

Link:
Invest in Future: www.invest-in-future.de

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner GrĂŒndung 1988 kompetenter Partner fĂŒr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher KindertagesstĂ€tten mit hohem QualitĂ€ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten GeschĂ€ftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen fĂŒr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-PĂ€dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschĂ€ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die TrĂ€gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH und die Konzept-e fĂŒr Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jĂ€hrlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemĂ€ĂŸe Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nĂ€chste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

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„Mitbestimmen, mitgestalten!“ – Kinderbeteiligung in Kitas ‹
PreistrÀgerinnen und PreistrÀger sowie Laudatorinnen und Laudatoren des KitaStar 2014.

Kita-Innovationspreis KitaStar 2014 verliehen

Die Auszeichnung KitaStar der element-i-Bildungsstiftung ging dieses Jahr an drei Kindertageseinrichtungen, die Kinder im Alltag vorbildlich an Entscheidungsprozessen beteiligen und dafĂŒr entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen haben. Ausgezeichnet wurden: AWO-KindertagesstĂ€tte “Zwergenland”, NeumĂŒnster, AWO-KindertagesstĂ€tte “Kurt-Pohle”, Husum, und KindertagesstĂ€tte “Riedbrunnen”, Nagold. Die Preisverleihung fand wĂ€hrend der Abendveranstaltung des Kongresses “Invest in Future” am 27. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

Stuttgart – “Meine Meinung zĂ€hlt und wird gehört. So kann ich mein Umfeld mit gestalten.” – FĂŒr Kinder ist es wichtig, diese Erfahrung zu machen. Sie bildet eine Grundlage fĂŒr ein selbstbestimmtes Leben und eine engagierte Beteiligung in einer demokratischen Gesellschaft. Doch was bedeutet die Umsetzung von Kinderbeteiligung (Partizipation) fĂŒr den Alltag in Krippen und KindertagestĂ€tten? Welche Strukturen mĂŒssen Kitateams schaffen und welche Haltung leben, damit bereits die JĂŒngsten Mitbestimmung erleben können? Die element-i-Bildungsstiftung lobte den Innovationspreis fĂŒr KindertagesstĂ€tten KitaStar dieses Jahr unter dem Motto “Mitbestimmen, mitgestalten!” aus und prĂ€mierte am 27. Oktober im Rahmen des Zukunftskongresses fĂŒr Bildung und Betreuung “Invest in Future” drei KindertagesstĂ€tten, die diese Fragen vorbildlich beantworten.

KitaStar in Gold: AWO-KindertagesstĂ€tte “Zwergenland”, NeumĂŒnster

“Dem Kitateam gelingt es, mit einer sehr guten Konzeption und einem gemeinsamen VerstĂ€ndnis, Kinderbeteiligung in einem besonders herausfordernden Umfeld hervorragend umzusetzen”, lobt die Jury des KitaStar 2014 die AWO-KindertagesstĂ€tte ‘Zwergenland’ in NeumĂŒnster, die den KitaStar in Gold erhielt. Die Kita mit PlĂ€tzen fĂŒr knapp 100 Kinder zwischen null und sechs Jahren liegt in einem ausgewiesenen Gebiet “soziale Stadt”, das sehr multikulturell geprĂ€gt ist. Viele Familien leben unter sozial bzw. finanziell herausfordernden Bedingungen. Vor diesem Hintergrund ist dem Kitateam ein inklusiver Ansatz besonders wichtig. Bereits 2005 erarbeitete die Einrichtung als erste Kita Deutschlands eine Kita-Verfassung und schuf Entscheidungsgremien – nĂ€mlich Gruppenkonferenzen und den Hohen Rat, das Kinderparlament.

Auch die Umsetzung des Partizipationsgedankens im Kita-Alltag ĂŒberzeugte die Jury: So stellten die Kinder zum Beispiel Regeln dafĂŒr auf, wer einen erwachsenenfreien Außenbereich nutzen darf. Die Jury schreibt: “Die FachkrĂ€fte gaben einem langwierigen Aushandlungsweg mit Unterbrechungen und teilweise sehr eigenwilligen Ideen den nötigen Raum und ließen ihn die Gremien durchlaufen. Entstanden ist schließlich ein vielschichtiges und sehr durchdachtes Regelwerk.” Mit ihrem partizipativen Ansatz wirke die Kita impulsgebend in den Sozialraum: “Dazu trĂ€gt vor allem die ĂŒberaus engagierte Elternarbeit bei, die weit ĂŒber das ĂŒbliche Maß hinausgeht.”

Laudator Dr. Peter Baumeister, Mitglied im Beirat der auslobenden element-i-Bildungsstiftung gratulierte Kita-Leiterin Elisabeth Dannenmann sowie Carsten Gutschmidt, Gruppenleiter und Multiplikator fĂŒr Partizipation, zum KitaStar 2014 in Gold. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

KitaStar in Silber: AWO-KindertagesstĂ€tte “Kurt-Pohle”, Husum

Partizipation: Das Thema zieht sich wie ein Leitmotiv durch die AWO-KindertagestĂ€tte Kurt-Pohle im nordfriesischen Husum, einer Einrichtung fĂŒr ĂŒber 100 Kinder zwischen null und sechs Jahren. Die Grundrechte der Kinder sowie Protokolle von Gruppenkonferenzen und Kita-Rats-Sitzungen hĂ€ngen in den FunktionsrĂ€umen sichtbar aus. Sie sind mit Bildern versehen, damit alle sie verstehen können.

Die Jury des KitaStar 2014 war beeindruckt von der Stimmigkeit des Gesamtkonzepts, das hervorragend eingefĂŒhrt ist. In der JurybegrĂŒndung heißt es: “Die Kinder kennen ihre Rechte und machen im Bedarfsfall darauf aufmerksam. Sie wissen, wie Entscheidungen zustande kommen, wie sie sich daran beteiligen und wie sie eigene Themen in den Entscheidungsprozess einbringen können. Die pĂ€dagogischen FachkrĂ€fte haben eine partizipative Haltung verinnerlicht, die ihren Umgang mit den Jungen und MĂ€dchen prĂ€gt.” Viele Geschichten aus dem Kita-Alltag, die das belegen, haben die Jury von der UmsetzungsqualitĂ€t ĂŒberzeugt. Ein Beispiel: Die RĂ€ume der Kita sollten neu gestaltet werden. DafĂŒr fertigten die Kinder aus Kartons Modelle an, um ihre VorschlĂ€ge fĂŒr die jeweilige Raumnutzung sichtbar zu machen und darĂŒber abzustimmen. Im spĂ€ter entsprechend umgestalteten Essbereich lösten sich schon bald die neuen Bodenfliesen wieder vom Untergrund. Ein Reklamationsprozess mit Schreiben an das ausfĂŒhrende Unternehmen und Vor-Ort-Besuchen von Expertinnen bzw. Experten startete. Die Kinder waren in alle Phasen des Prozesses intensiv einbezogen.

Jury-Mitglied und Laudatorin Melanie Gabert, Leiterin Produktmanagement fĂŒr edukatives Spielmaterial bei der Dusyma Kindergartenbedarf GmbH in Schorndorf, ĂŒberreichte die Auszeichnung an Einrichtungsleiterin Anke Petersen sowie an Astrid Lorenzen. Die AWO-Kita “Kurt-Pohle” kann sich ĂŒber einen Dusyma-Gutschein im Wert von 1.000 Euro freuen.

KitaStar in Bronze: KindertagesstĂ€tte “Riedbrunnen”, Nagold

Die KindertagesstĂ€tte Riedbrunnen im baden-wĂŒrttembergischen Nagold ist eine 2013 eröffnete Ganztagskrippe fĂŒr 20 Kinder zwischen einem und drei Jahren. “Unter DreijĂ€hrige an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligen, geht das?” – Die KindertagesstĂ€tte “Riedbrunnen” in Nagold, die den KitaStar 2014 in Bronze erhielt, zeigt, dass Partizipation auch in reinen Krippen ĂŒberzeugend gelebt werden kann. “In dem einen Jahr des Kita-Bestehens ist es Leiterin Birgit Gesk zusammen mit Corinna Miodek gelungen, das Thema hervorragend einzufĂŒhren und so zu entwickeln, dass das Team zu einer bespielhaften Partizipationspraxis gefunden hat”, schreibt die Jury in ihrer BegrĂŒndung fĂŒr die Preisvergabe.

Weiter heißt es: “Das Kitateam hat RĂ€umlichkeiten und den Tagesablauf so gestaltet, dass auch sehr junge Kinder entscheiden können, was sie trinken und essen oder wann sie schlafen wollen. Eine durchdachte Einrichtung macht es den MĂ€dchen und Jungen möglich, vieles alleine zu tun: auf den Wickeltisch und wieder herunter klettern, sich an ihren Essplatz setzen, ihre Jacke vom Haken nehmen oder Anziehsachen zum Wechseln holen. Ein ‘Parkplatz’ fĂŒr Trinkflaschen jeweils mit Foto des Kindes und Bild der zugehörigen Flasche, war ein Detail, dass der Jury besonders gefiel.” Auch die intensive sprachliche Begleitung im Kita-Alltag und der partizipative Kommunikationsstil der Erzieherinnen ĂŒberzeugten.

Laudatorin und Jurymitglied Christina Henning, Redaktion FrĂŒhpĂ€dagogik beim Cornelsen Verlag in Berlin, gratulierte Birgit Gesk, Leiterin der Kita Riedbrunnen, und Corinna Miodek zum KitaStar 2014 in Bronze. Mit dem Preis sind pĂ€dagogische FachbĂŒcher des Cornelsen Verlags im Wert von 500 Euro verbunden.

Mitglieder der Fachjury
Der ehrenamtlichen Jury fĂŒr den KitaStar 2014 gehörten an:

– Melanie Gabert, Leiterin Produktmanagement fĂŒr edukatives Spielmaterial, Dusyma Kindergartenbedarf GmbH, Schorndorf
– Christina Henning, Redaktion FrĂŒhpĂ€dagogik, Cornelsen Verlag, Berlin
– Carola Kammerlander, PĂ€dagogische GeschĂ€ftsfĂŒhrerin, Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH, Stuttgart
– Christine Krijger-Böschen, Kinderhausleiterin Evang. Kinderhaus GĂŒnzburg, Multiplikatorin fĂŒr Partizipation in KindertagesstĂ€tten
– Waltraud Weegmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH, Stuttgart

Weitere Informationen zum “KitaStar” gibt es im Internet unter www.invest-in-future.de oder www.element-i-bildungsstiftung.de

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfĂ€ltigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhĂ€ngig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, KreativitĂ€t und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft fĂŒr ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender PĂ€dagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jĂ€hrlich den PĂ€dagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses fĂŒr Bildung und Betreuung \”Invest in Future\” verliehen.

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Spannende Impulse fĂŒr die Gestaltung kĂŒnftiger Bildungswelten
Nachwuchs stĂ€rken fĂŒr die Herausforderungen von morgen – Invest in Future 2014

Welche gesellschaftlichen VerĂ€nderungen haben sich zu soliden Trends entwickelt? Wie werden diese Strömungen unsere Gesellschaft in Zukunft prĂ€gen? Was bedeutet der Wandel fĂŒr unsere Bildungsziele und fĂŒr das Handeln von Bildungsakteurinnen und -akteuren heute? Der Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung Invest in Future beantwortet diese Fragen am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart.

Stuttgart – Aktuelle Trends sind Vorboten eines zukĂŒnftigen Alltags in Gesellschaft und Arbeitswelt. “Wer Weichen heute richtig stellen und gesellschaftlichem Wandel nicht einfach hinterherlaufen möchte, sollte offen sein fĂŒr neue Entwicklungen und so Möglichkeiten fĂŒr das eigene Arbeitsfeld entdecken”, rĂ€t “Der Trendbeobachter” Mathias Haas. WĂ€hrend seines Vortrags auf dem Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung Invest in Future erklĂ€rt er, warum das auch und gerade fĂŒr Akteurinnen und Akteure im Bereich der Bildung gilt. “Angesichts sinkender Kinderzahlen wird der Wettbewerb unter den Einrichtungen steigen. Dann kommt es darauf an, ein Profil zu entwickeln, dass die eigene Kita, die Krippe oder den Hort einzigartig macht. Haben Sie den Mut, Kante zu zeigen und etwas Neues zu machen!”, lautet sein Appell. “Trends weisen den Weg. Zum Beispiel ‘Digitalisierung’: Einfach ablehnen und ignorieren geht nicht. Denn digitales Spielzeug ist lĂ€ngst RealitĂ€t in vielen Kinderzimmern”, sagt der Experte und zeigt eine Barbie-Puppe mit Kamera und Display.

Hohe AnsprĂŒche an QualitĂ€t und ProfessionalitĂ€t in der Kinderbetreuung
Carsten Wippermann, Professor fĂŒr Soziologie an der Katholischen Stiftungsfachhochschule MĂŒnchen, gibt den Invest-in-Future-Besucherinnen und -Besuchern weitere wichtige Hinweise mit auf den Weg. Seit vielen Jahren untersucht er kontinuierlich die Lebenseinstellungen von Menschen in Deutschland. Ein Gesellschaftsmodell, das eine Vielzahl von Milieus unterscheidet, veranschaulicht die Forschungsergebnisse und macht VerĂ€nderungen sichtbar. “Die Gruppe der ‘Performer’, jung, dynamisch, erfolgsorientiert und karrierebewusst, ist jetzt in der FamiliengrĂŒndungsphase. Diese Eltern formulieren besondere AnsprĂŒche an die QualitĂ€t und ProfessionalitĂ€t von Kinderbetreuung. Und sie entwickeln Leitbildfunktion: Unsere Untersuchungen belegen, dass das ‘Performer’-Milieu wĂ€chst”, sagt Carsten Wippermann. “KindertagesstĂ€tten stehen vor der Herausforderung, mit den AnsprĂŒchen dieser Eltern umzugehen. Das fĂ€llt ihnen vielfach vor allem darum schwer, weil die dort BeschĂ€ftigten ganz ĂŒberwiegend anderen sozialen Milieus, nĂ€mlich dem traditionellen bzw. dem postmateriellen, angehören. Da prallen vielfach zwei Welten aufeinander.” FĂŒr TrĂ€ger und Kommunen ist ein anderes Forschungsergebnis ebenfalls spannend: “Die Haltungen von Eltern aus unterschiedlichen sozialen Milieus driften auseinander und mit ihnen die verschiedenen Kitas, die jeweils von Kindern bestimmter sozialer Gruppen besucht werden. Wir beobachten eine kulturelle Ghettobildung. Kindertageseinrichtungen verlieren zunehmend ihre Funktion als Treffpunkt fĂŒr Familien aus unterschiedlichen Lebenswelten – ein kritischer Trend.”

Arbeitswelt: Unsicherheiten nehmen zu – stabile Persönlichkeiten sind gefragt
Invest-in-Future-Referentin Kirsten BrĂŒhl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx befasst sich in ihrem Beitrag mit der Arbeitswelt von morgen. “Sie wird uns mit InstabilitĂ€t und Unsicherheit konfrontieren”, betont sie. “Anforderungen und Erwartungen Ă€ndern sich, KarriereverlĂ€ufe werden weniger voraussehbar und der Anspruch an Eigenverantwortung an vielen Stellen höher. Um das zu bewĂ€ltigen, brauchen wir nicht nur mehr Wissen. Wir mĂŒssen auch und vor allem lernen, uns selbst zu steuern. Dazu benötigen wir vielfĂ€ltige FĂ€higkeiten. Dazu zĂ€hlen: innere StabilitĂ€t, intrinsische Motivation, OrientierungsfĂ€higkeit, Autonomie, aber auch Beziehungskompetenz und KooperationsfĂ€higkeit. Und wir sollten mit Uneindeutigkeiten gut umgehen lernen, also unsere ‘AmbiguitĂ€tstoleranz’ erhöhen. FĂŒr unser Bildungssystem ist das eine immense Herausforderung, denn das bedeutet, dass wir viel mehr als bei der klassischen Wissensvermittlung ĂŒber Rollenvorbilder, gute Beziehungsgestaltung und in alltagsnahen Situationen lernen mĂŒssen.”

Vertiefung von Einzelaspekten in 20 Themenforen
Welche Antworten findet das Bildungssystem auf diese Herausforderungen? Welche Rahmenbedingungen gestalten Unternehmen, um Beruf und Familie bzw. Pflege fĂŒr ihre BeschĂ€ftigten leichter vereinbar zu machen? Rund 60 VortrĂ€ge und Workshop in 20 Themenforen gehen diesen Fragestellungen nach und greifen Einzelaspekte auf. Zum Beispiel stellen die PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger des PĂ€dagogik-Innovationspreises KitaStar 2014 zum Thema “Mitbestimmen, mitgestalten” ihre Konzepte zur Kinderbeteiligung vor und prĂ€sentieren beispielhafte “Kinderstuben der Demokratie”.

Link:
Invest in Future: www.invest-in-future.de

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten

Diese Fotos, Kongress-Logo und weiteres Bildmaterial zum Download unter:
http://www.invest-in-future.de/ge/invest-in-future/presse/fotos.php

Im Überblick:
Invest in Future – Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung

von: 27.10.2014 09:30 Uhr
bis: 28.10.2014 16:00 Uhr

Kurzbeschreibung:
“Potenziale nutzen – Bildungschancen fĂŒr Deutschland. Wie meistern wir die Herausforderungen der Zukunft?” – Innovativ und kontrovers gibt der elfte Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung Invest in Future mögliche Antworten auf diese Frage. Die Zukunftsforscherinnen und -forscher, Gerhard de Haan, Leiter des Institut Futur der Freien UniversitĂ€t Berlin, Kirsten BrĂŒhl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx sowie Trendbeobachter Mathias Haas analysieren zentrale Zukunftstrends, geben Anregungen fĂŒrs Mitgestalten und Impulse fĂŒr eine nachhaltige PĂ€dagogik. Interessierte aus Unternehmen, VerbĂ€nden, Kommunen, von BildungstrĂ€gern sowie aus Wissenschaft und pĂ€dagogischer Praxis sind dazu am 27. und 28. Oktober 2014 nach Stuttgart eingeladen.

Link: www.invest-in-future.de

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Konzept-e fĂŒr Bildung und Betreuung gGmbH
Kind e.V. Dachverband
Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS)

Veranstaltungsort:
Haus der Wirtschaft
Willi-Bleicher-Straße 19
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Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner GrĂŒndung 1988 kompetenter Partner fĂŒr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher KindertagesstĂ€tten mit hohem QualitĂ€ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten GeschĂ€ftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen fĂŒr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-PĂ€dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschĂ€ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die TrĂ€gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH und die Konzept-e fĂŒr Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jĂ€hrlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemĂ€ĂŸe Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nĂ€chste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

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Leben in Balance: Neue AnsĂ€tze fĂŒr die betriebliche Personalpolitik
Grafik: Institut fĂŒr Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. – ISF MĂŒnchen

Wie werden wir in Zukunft leben und arbeiten? Reichen die Maßnahmen aus, die Unternehmen ergreifen, um ihre BeschĂ€ftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege zu unterstĂŒtzen und sie gesund und leistungsfĂ€hig zu erhalten? Auf dem Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung Invest in Future (27./28. Oktober in Stuttgart) fordert Dr. Nick Kratzer vom ISF MĂŒnchen neue umfassendere AnsĂ€tze.

Stuttgart – Betrieblich unterstĂŒtzte Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Tage und Gesundheitskurse: Die Liste der Angebote, die Betriebe ihren BeschĂ€ftigten machen, um sie bei der Vereinbarkeit von Beruf und familiĂ€re bzw. persönlichen Belangen zu unterstĂŒtzen, ist lang. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass die LebensqualitĂ€t und LeistungsfĂ€higkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigt – zum Wohle des bzw. der Einzelnen sowie des Unternehmens. Doch geht diese Rechnung auf? Dr. Nick Kratzer vom Institut fĂŒr Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. (ISF) in MĂŒnchen verneint die Frage. Er hĂ€lt den Ansatz der Betriebe fĂŒr einseitig. “In den meisten Unternehmen gibt es zwei SphĂ€ren, die komplett getrennt existieren: Die Welt der harten Fakten mit ihren Kennzahlen, Termin-, Kosten- und Leistungsvorgaben und die der weichen Themen, in der es zum Beispiel um Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder um Gesundheitsförderung geht. Der Konflikt, der oft zwischen diesen Bereichen existiert, wird ausgeblendet. Es bleibt zumeist den BeschĂ€ftigten ĂŒberlassen, ihn zu bewĂ€ltigen.”

Leistungsanforderungen und Ressourcen mĂŒssen zusammenpassen
Wer nicht auch die Leistungspolitik im Unternehmen und ihren Beitrag zur LebensqualitĂ€t unter die Lupe nehme und schaue, dass die Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Ressourcen sowie betriebliche und sonstige relevante Rahmenbedingungen zusammen passten, blende einen maßgeblichen Störfaktor fĂŒr eine gelungene Lebensbalance aus, betont Nick Kratzer und fordert eine umfassenderen Ansatz. Seine Erkenntnisse sind ein Ergebnis des vom Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts “Lanceo – balanceorientierte Leistungspolitik”. WĂ€hrend des Zukunftskongresses fĂŒr Bildung und Betreuung Invest in Future am 27./28. Oktober 2014 in Stuttgart wird Nick Kratzer die Resultate und mögliche LösungsansĂ€tze ausfĂŒhrlich vorstellen. “Unternehmen könnten ein balanceorientiertes Zielsystems einfĂŒhren und gemeinsam mit den einzelnen BeschĂ€ftigten realistische Ziele entwickeln”, berichtet der Experte. Es gehe dabei um betriebliche “Realpolitik”, die die Anforderungen des Marktes bzw. gesetzliche Vorgaben ebenso berĂŒcksichtige wie soziale Belange.

Invest in Future: Diskussionsplattform fĂŒr Zukunftsfragen
Invest in Future richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, von TrĂ€gern und Kommunen sowie aus Wissenschaft und Forschung und behandelt Zukunftsfragen rund um die Themen Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege, Kinderbetreuung und Bildung. Das Schwerpunktthema 2014 lautet: “Potenziale nutzen – Bildungschancen fĂŒr Deutschland. Wie meistern wir die Herausforderungen der Zukunft?” Das komplette Kongressprogramm mit rund 60 VortrĂ€gen, Diskussionsrunden und Workshops in 20 Themenforen ist auf der Veranstaltungswebsite unter www.invest-in.future.de abrufbar.

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Im Überblick:
Invest in Future – Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung

von: 27.10.2014 09:30 Uhr
bis: 28.10.2014 16:00 Uhr

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“Potenziale nutzen – Bildungschancen fĂŒr Deutschland. Wie meistern wir die Herausforderungen der Zukunft?” – Innovativ und kontrovers gibt der elfte Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung Invest in Future mögliche Antworten auf diese Frage. Die Zukunftsforscherinnen und -forscher, Gerhard de Haan, Leiter des Institut Futur der Freien UniversitĂ€t Berlin, Kirsten BrĂŒhl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx sowie Trendbeobachter Mathias Haas analysieren zentrale Zukunftstrends, geben Anregungen fĂŒrs Mitgestalten und Impulse fĂŒr eine nachhaltige PĂ€dagogik. Interessierte aus Unternehmen, VerbĂ€nden, Kommunen, von BildungstrĂ€gern sowie aus Wissenschaft und pĂ€dagogischer Praxis sind dazu am 27. und 28. Oktober 2014 nach Stuttgart eingeladen.

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Kitas im lÀndlichen Raum: Wie geht es weiter?

Was passiert, wenn die Kinder ausbleiben? Kindertageseinrichtungen (Kitas) benötigen neue Konzepte, um ihr Bestehen zu sichern. Besonders betroffen: Einrichtungen auf dem Land. WÀhrend des Kongresses Invest in Future (27./28. Oktober 2014 in Stuttgart) stellt Gerhard Dix, Referatsdirektor des Bayerischen Gemeindetages, mögliche Lösungen vor.

Stuttgart – “Was bedeuten die wichtigsten Zukunftstrends in Gesellschaft und Arbeitswelt fĂŒr die Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung?” Dieser Frage geht der Kongress Invest in Future am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart nach. Die Folgen des demografischen Wandels und die Herausforderungen, die damit einhergehen, sind dabei ein zentrales Thema. Gerhard Dix, Direktor des Referats Bildung und Soziales des Bayerischen Gemeindetages, wird sich zum Beispiel in seinem Vortrag mit kreativen Lösungen fĂŒr KindertagesstĂ€tten im lĂ€ndlichen Raum befassen. “Die Folgen des demografischen Wandels sind dort nĂ€mlich bereits heute viel stĂ€rker spĂŒrbar, als in den StĂ€dten. Kindertageseinrichtungen auf dem Land benötigen dringend neue Konzepte, damit sie ihr Fortbestehen sichern können. Denn die Kinderzahlen gehen zurĂŒck”, berichtet der Experte.

Gemeinsam Strategien fĂŒr die Region entwickeln
Gerhard Dix schlĂ€gt eine regionale Zusammenarbeit vor, um Angebote ĂŒber Gemeindegrenzen hinweg aufeinander abzustimmen. Kitas könnten spezielle Schwerpunkte zum Beispiel als Natur- oder Musikkita ausbauen, sich durch ihre pĂ€dagogische Konzeptionen unterscheiden oder – eventuell in Kooperation mit Kindertagespflegepersonen – spezielle Öffnungszeiten bieten. Im regionalen Verbund wĂ€re es den Gemeinden dann möglich, Familien ein breites Kinderbetreuungsangebot zu offerieren.

Welche Angebote werden gebraucht?
“Wichtig ist, dass sich die Angebote am tatsĂ€chlichen Bedarf der Familien orientieren und die Kommunen eine fachgerechte Bedarfsplanung durchfĂŒhren”, betont der Fachmann. “Ich erlebe vielfach, dass Angebote aufgrund veralteter Annahmen entwickelt werden. Doch die Familienstrukturen und damit die BetreuungswĂŒnsche haben sich in den letzten Jahren erheblich geĂ€ndert. Aufschluss ĂŒber die aktuellen Bedarfe kann eine Befragung der ansĂ€ssigen Familien mit Babys und Kleinkindern ergeben. DafĂŒr haben wir einen Musterfragebogen entwickelt.”

Kinderbetreuung als Teil einer integrierten Sozialplanung
Vielfach sei es jedoch sinnvoll, den Bereich der Kindertagesbetreuung nicht insoliert zu betrachten, sondern gemeinsam mit anderen sozialen Bedarfen der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger. So könnten sich zum Beispiel Synergien bei einer gemeinsamen Essensversorgung unterschiedlicher Einrichtungen ergeben, Fahrdienste zusammen organisiert oder andere Dienstleistungen gebĂŒndelt werden. “DafĂŒr ist eine sogenannte integrierte Sozialplanung sinnvoll”, erklĂ€rt Gerhard Dix. Was das konkret heißt, erprobe zurzeit der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sĂŒdlich von MĂŒnchen. Gerade fĂŒr lĂ€ndliche Gemeinden sei die Investition in familienfreundliche Rahmenbedingungen wichtig: “Durch eine gute soziale Infrastruktur können Kommunen neue BĂŒrgerinnen und BĂŒrger gewinnen und sind ein attraktiver Standort fĂŒr Unternehmen.”

Invest in Future: Dabei sein und mitdiskutieren!
Wer interessiert ist, ĂŒber diese und weitere Fragen zu diskutieren und sich von namhaften Expertinnen und Experten ĂŒber weitere spannende Zukunftsthemen aus Bildung und Arbeitswelt informieren zu lassen, kann sich unter www.invest-in-future.de zum Kongress anmelden und das komplette Vortragsprogramm abrufen. Seit elf Jahren bietet die Veranstaltung der Konzept-e fĂŒr Bildung und Betreuung gGmbH, des KiND e.V. Dachverbands sowie der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) eine jĂ€hrliche Plattform fĂŒr den Austausch unter Fachleuten aus Wissenschaft und pĂ€dagogischer Praxis, aus Kommunen, von EinrichtungstrĂ€gern sowie aus Unternehmen und VerbĂ€nden.

Bildrechte: Konzept-e Bildquelle:Konzept-e

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner GrĂŒndung 1988 kompetenter Partner fĂŒr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher KindertagesstĂ€tten mit hohem QualitĂ€ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten GeschĂ€ftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen fĂŒr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-PĂ€dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschĂ€ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die TrĂ€gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH und die Konzept-e fĂŒr Schulen gGmbH.

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KitaStar 2014: noch bis 31. Mai bewerben
Kinderkonferenz in der Kita

Krippen, KindertagesstĂ€tten, Grundschulen und Horte, die Kinder vorbildlich an Entscheidungsprozessen beteiligen, können sich noch bis zum 31. Mai fĂŒr den KitaStar 2014 bewerben. Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es unter: www.element-i-bildungsstiftung.de.

Bereits sehr junge Kinder sind in der Lage, eigene Entscheidungen zu treffen und ihre Umgebung mit zu gestalten. Durch geeignete Methoden und Strukturen, die die Mitbestimmung der Jungen und MĂ€dchen ermöglichen und fördern, gelingt es pĂ€dagogischen FachkrĂ€ften in Krippen, KindertagesstĂ€tten, Grundschulen und Horten ihre Institution zur “Kinderstube der Demokratie” zu machen.

Einrichtungen fĂŒr Kinder zwischen null und zehn Jahren, die eine solche Partizipationskultur beispielgebend umsetzen, können sich noch bis zum 31. Mai 2014 um den diesjĂ€hrigen PĂ€dagogik-Innovationspreis KitaStar bewerben. Die element-i-Bildungsstiftung lobt den Preis unter dem Motto “Mitbestimmen, mitgestalten!” aus und verleiht die Auszeichnung im Rahmen des Zukunftskongresses fĂŒr Bildung und Betreuung Invest in Future (27. / 28. Oktober 2014) in Stuttgart. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken 5.000 Euro sowie attraktive Sachpreise.

Weitere Informationen sowie die KitaStar-Bewerbungsunterlagen erhalten Interessierte unter www.element-i-bildungsstiftung.de (s. KitaStar) bzw. bei Sandra König unter 0711 – 656960-35 oder sandra.koenig@konzept-e.de.

Bildrechte: Konzept-e / Tom Perper Bildquelle:Konzept-e / Tom Perper

Unternehmensprofil Konzept-e:
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner GrĂŒndung 1988 kompetenter Partner fĂŒr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher KindertagesstĂ€tten mit hohem QualitĂ€ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten GeschĂ€ftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen fĂŒr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-PĂ€dagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschĂ€ftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die TrĂ€gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH und die Konzept-e fĂŒr Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jĂ€hrlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemĂ€ĂŸe Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nĂ€chste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

Konzept-e fĂŒr Bildung und Soziales GmbH
Desiree Schneider
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
0711-656960-39
desiree.schneider@konzept-e.de
http://www.konzept-e.de

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Löwen-Markt 8
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Bildungspotenziale nutzen - Zukunftschancen fĂŒr Deutschland

“Wie meistern wir den demografischen Wandel?” – Innovativ und kontrovers gibt der elfte Zukunftskongress fĂŒr Bildung und Betreuung Invest in Future mögliche Antworten auf diese Frage. Die Zukunftsforscherinnen und -forscher, Gerhard de Haan, Leiter des Institut Futur der Freien UniversitĂ€t Berlin, Kirsten BrĂŒhl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx sowie Trendbeobachter Mathias Haas analysieren zentrale Zukunftstrends und geben Anregungen fĂŒrs Mitgestalten. Interessierte aus Unternehmen, VerbĂ€nden, Kommunen, von BildungstrĂ€gern sowie aus Wissenschaft und pĂ€dagogischer Praxis sind dazu am 27. und 28. Oktober 2014 nach Stuttgart eingeladen. ( www.invest-in-future.de )

Stuttgart – Die deutsche Bevölkerung schrumpft, ihr Altersdurchschnitt steigt: Dieser Strukturwandel wird die Gesellschaft in allen Bereichen gravierend verĂ€ndern. Kreative, unabhĂ€ngig denkende Köpfe sind gefragt, die neue Ideen entwickeln und so ein Land mit immer mehr Ă€lteren und immer weniger jĂŒngeren Menschen positiv gestalten. Wie mĂŒssen gute Rahmenbedingungen aussehen, damit Kinder und Jugendliche so aufwachsen, dass sie solche Herausforderungen kĂŒnftig innovativ lösen können? Renommierte Zukunftsforscherinnen und -forscher skizzieren wĂ€hrend des Kongresses Invest in Future am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart Megatrends in Gesellschaft und Arbeitswelt, die wichtige Hinweise fĂŒr die Gestaltung von Bildungsprozessen geben.

Trend zur Demokratisierung in der Arbeitswelt
Invest-in-Future-Rednerin Kirsten BrĂŒhl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx skizziert Arbeitswelten von morgen. Selbstverantwortung des Einzelnen sowie Demokratisierung prĂ€gten zunehmend die Kulturen in Unternehmen, sagt sie.

“Bildung muss zum Handeln befĂ€higen”
Professor Gerhard de Haan, Professor fĂŒr Zukunfts- und Bildungsforschung und Leiter des Institut Futur der Freien UniversitĂ€t Berlin, betont die zentrale Rolle von Partizipation, also der Beteiligung der Kinder, fĂŒr eine PĂ€dagogik der Zukunft. Bildung mĂŒsse Menschen handlungsfĂ€hig machen, erklĂ€rt er. Die Anerkennung und WertschĂ€tzung von Vielfalt sowie eine individuelle Förderung, die Kinder dabei unterstĂŒtzt, ihre Kompetenzen zu entwickeln und ihnen bruchlose ÜbergĂ€nge in Bildungseinrichtungen eröffnet, sind ebenfalls wichtige Faktoren.

Wie können Kommunen den Wandel gestalten?
Doch wie lassen sich angesichts sinkender Kinderzahlen und einer zunehmend multikulturell geprĂ€gten Bevölkerung gute Rahmenbedingungen fĂŒr gelingende (Bildungs)-Biografien gestalten? Sind die BĂŒndelung von Einrichtungen oder der Einsatz mobiler Kitas gute Lösungen in Zeiten der demografischen VerĂ€nderung? Wie lassen sich in einer von Zuwanderung geprĂ€gten Gesellschaft, Inklusionskonzepte erfolgreich umsetzen? Trendbeobachter Mathias Haas macht in seinem Vortrag Mut, den aus gesellschaftlichen Trends resultierenden Wandel zu gestalten.

Impulse fĂŒr das eigene Arbeitsfeld mitnehmen
“Invest in Future gibt Einblicke in gesellschaftliche Zukunftsszenarien, die durch bereits zu beobachtende Megatrends abgesichert sind. In zahlreichen Themenforen und Workshops beleuchten und diskutieren wir die Schlussfolgerungen, die sich daraus fĂŒr das Bildungssystem von heute ergeben. Ziel des Kongresses ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern konkrete Impulse fĂŒr ihre berufliche Praxis zu geben”, sagt Kongress-Initiatorin Waltraud Weegmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Konzept-e fĂŒr Bildung und Betreuung gGmbH, die Invest in Future gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) veranstaltet. Der baden-wĂŒrttembergische MinisterprĂ€sident Winfried Kretschmann ist Schirmherr der Veranstaltung.

Verleihung des KitaStar
Die feierliche Abendveranstaltung des Kongresses Invest in Future bildet den Rahmen fĂŒr die Verleihung des Kita-Innovationspreises KitaStar an die besten Kitas Deutschlands. Die element-i-Bildungsstiftung ( www.element-i.de ) lobt den Preis fĂŒr KindertagesstĂ€tten aus, die die MĂ€dchen und Jungen an Entscheidungsprozessen in vorbildlicher Weise beteiligen. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2014 möglich.

Weitere Informationen und Kontakt
Im Internet gibt es weitere Information zum Kongress Invest in Future sowie zur begleitenden Messe unter: www.invest-in-future.de , zum KitaStar informiert auch: www.element-i.de. FĂŒr Fragen steht Sandra König von Konzept-e unter Telefon 0711/656960-35 oder sandra.koenig@konzept-e.de zur VerfĂŒgung. Interessierte, die sich bis zum 30. April 2014 zum Kongress anmelden, profitieren von 30 Prozent FrĂŒhbuchungsrabatt.

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten

Kongress-Logo und Bildmaterial zum Download unter:
http://www.invest-in-future.de/ge/invest-in-future/presse/fotos.php

Bildquelle:kein externes Copyright

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner GrĂŒndung 1988 kompetenter Partner fĂŒr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher KindertagesstĂ€tten mit hohem QualitĂ€ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten GeschĂ€ftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen fĂŒr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-PĂ€dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschĂ€ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die TrĂ€gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e fĂŒr KindertagesstĂ€tten gGmbH und die Konzept-e fĂŒr Schulen gGmbH

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jĂ€hrlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemĂ€ĂŸe Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nĂ€chste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

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