Spannende Impulse f√ľr die Gestaltung k√ľnftiger Bildungswelten
Nachwuchs st√§rken f√ľr die Herausforderungen von morgen – Invest in Future 2014

Welche gesellschaftlichen Ver√§nderungen haben sich zu soliden Trends entwickelt? Wie werden diese Str√∂mungen unsere Gesellschaft in Zukunft pr√§gen? Was bedeutet der Wandel f√ľr unsere Bildungsziele und f√ľr das Handeln von Bildungsakteurinnen und -akteuren heute? Der Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future beantwortet diese Fragen am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart.

Stuttgart – Aktuelle Trends sind Vorboten eines zuk√ľnftigen Alltags in Gesellschaft und Arbeitswelt. “Wer Weichen heute richtig stellen und gesellschaftlichem Wandel nicht einfach hinterherlaufen m√∂chte, sollte offen sein f√ľr neue Entwicklungen und so M√∂glichkeiten f√ľr das eigene Arbeitsfeld entdecken”, r√§t “Der Trendbeobachter” Mathias Haas. W√§hrend seines Vortrags auf dem Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future erkl√§rt er, warum das auch und gerade f√ľr Akteurinnen und Akteure im Bereich der Bildung gilt. “Angesichts sinkender Kinderzahlen wird der Wettbewerb unter den Einrichtungen steigen. Dann kommt es darauf an, ein Profil zu entwickeln, dass die eigene Kita, die Krippe oder den Hort einzigartig macht. Haben Sie den Mut, Kante zu zeigen und etwas Neues zu machen!”, lautet sein Appell. “Trends weisen den Weg. Zum Beispiel ‘Digitalisierung’: Einfach ablehnen und ignorieren geht nicht. Denn digitales Spielzeug ist l√§ngst Realit√§t in vielen Kinderzimmern”, sagt der Experte und zeigt eine Barbie-Puppe mit Kamera und Display.

Hohe Anspr√ľche an Qualit√§t und Professionalit√§t in der Kinderbetreuung
Carsten Wippermann, Professor f√ľr Soziologie an der Katholischen Stiftungsfachhochschule M√ľnchen, gibt den Invest-in-Future-Besucherinnen und -Besuchern weitere wichtige Hinweise mit auf den Weg. Seit vielen Jahren untersucht er kontinuierlich die Lebenseinstellungen von Menschen in Deutschland. Ein Gesellschaftsmodell, das eine Vielzahl von Milieus unterscheidet, veranschaulicht die Forschungsergebnisse und macht Ver√§nderungen sichtbar. “Die Gruppe der ‘Performer’, jung, dynamisch, erfolgsorientiert und karrierebewusst, ist jetzt in der Familiengr√ľndungsphase. Diese Eltern formulieren besondere Anspr√ľche an die Qualit√§t und Professionalit√§t von Kinderbetreuung. Und sie entwickeln Leitbildfunktion: Unsere Untersuchungen belegen, dass das ‘Performer’-Milieu w√§chst”, sagt Carsten Wippermann. “Kindertagesst√§tten stehen vor der Herausforderung, mit den Anspr√ľchen dieser Eltern umzugehen. Das f√§llt ihnen vielfach vor allem darum schwer, weil die dort Besch√§ftigten ganz √ľberwiegend anderen sozialen Milieus, n√§mlich dem traditionellen bzw. dem postmateriellen, angeh√∂ren. Da prallen vielfach zwei Welten aufeinander.” F√ľr Tr√§ger und Kommunen ist ein anderes Forschungsergebnis ebenfalls spannend: “Die Haltungen von Eltern aus unterschiedlichen sozialen Milieus driften auseinander und mit ihnen die verschiedenen Kitas, die jeweils von Kindern bestimmter sozialer Gruppen besucht werden. Wir beobachten eine kulturelle Ghettobildung. Kindertageseinrichtungen verlieren zunehmend ihre Funktion als Treffpunkt f√ľr Familien aus unterschiedlichen Lebenswelten – ein kritischer Trend.”

Arbeitswelt: Unsicherheiten nehmen zu Рstabile Persönlichkeiten sind gefragt
Invest-in-Future-Referentin Kirsten Br√ľhl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx befasst sich in ihrem Beitrag mit der Arbeitswelt von morgen. “Sie wird uns mit Instabilit√§t und Unsicherheit konfrontieren”, betont sie. “Anforderungen und Erwartungen √§ndern sich, Karriereverl√§ufe werden weniger voraussehbar und der Anspruch an Eigenverantwortung an vielen Stellen h√∂her. Um das zu bew√§ltigen, brauchen wir nicht nur mehr Wissen. Wir m√ľssen auch und vor allem lernen, uns selbst zu steuern. Dazu ben√∂tigen wir vielf√§ltige F√§higkeiten. Dazu z√§hlen: innere Stabilit√§t, intrinsische Motivation, Orientierungsf√§higkeit, Autonomie, aber auch Beziehungskompetenz und Kooperationsf√§higkeit. Und wir sollten mit Uneindeutigkeiten gut umgehen lernen, also unsere ‘Ambiguit√§tstoleranz’ erh√∂hen. F√ľr unser Bildungssystem ist das eine immense Herausforderung, denn das bedeutet, dass wir viel mehr als bei der klassischen Wissensvermittlung √ľber Rollenvorbilder, gute Beziehungsgestaltung und in alltagsnahen Situationen lernen m√ľssen.”

Vertiefung von Einzelaspekten in 20 Themenforen
Welche Antworten findet das Bildungssystem auf diese Herausforderungen? Welche Rahmenbedingungen gestalten Unternehmen, um Beruf und Familie bzw. Pflege f√ľr ihre Besch√§ftigten leichter vereinbar zu machen? Rund 60 Vortr√§ge und Workshop in 20 Themenforen gehen diesen Fragestellungen nach und greifen Einzelaspekte auf. Zum Beispiel stellen die Preistr√§gerinnen und Preistr√§ger des P√§dagogik-Innovationspreises KitaStar 2014 zum Thema “Mitbestimmen, mitgestalten” ihre Konzepte zur Kinderbeteiligung vor und pr√§sentieren beispielhafte “Kinderstuben der Demokratie”.

Link:
Invest in Future: www.invest-in-future.de

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Im √úberblick:
Invest in Future – Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung

von: 27.10.2014 09:30 Uhr
bis: 28.10.2014 16:00 Uhr

Kurzbeschreibung:
“Potenziale nutzen – Bildungschancen f√ľr Deutschland. Wie meistern wir die Herausforderungen der Zukunft?” – Innovativ und kontrovers gibt der elfte Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future m√∂gliche Antworten auf diese Frage. Die Zukunftsforscherinnen und -forscher, Gerhard de Haan, Leiter des Institut Futur der Freien Universit√§t Berlin, Kirsten Br√ľhl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx sowie Trendbeobachter Mathias Haas analysieren zentrale Zukunftstrends, geben Anregungen f√ľrs Mitgestalten und Impulse f√ľr eine nachhaltige P√§dagogik. Interessierte aus Unternehmen, Verb√§nden, Kommunen, von Bildungstr√§gern sowie aus Wissenschaft und p√§dagogischer Praxis sind dazu am 27. und 28. Oktober 2014 nach Stuttgart eingeladen.

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Veranstalter:
Konzept-e f√ľr Bildung und Betreuung gGmbH
Kind e.V. Dachverband
Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS)

Veranstaltungsort:
Haus der Wirtschaft
Willi-Bleicher-Straße 19
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Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gr√ľndung 1988 kompetenter Partner f√ľr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb √∂ffentlicher und betriebsnaher Kindertagesst√§tten mit hohem Qualit√§ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Gesch√§ftsfelder. Heute geh√∂ren zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen f√ľr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-P√§dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu erm√∂glichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk besch√§ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm geh√∂ren die Tr√§gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH und die Konzept-e f√ľr Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

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Leben in Balance: Neue Ans√§tze f√ľr die betriebliche Personalpolitik
Grafik: Institut f√ľr Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. – ISF M√ľnchen

Wie werden wir in Zukunft leben und arbeiten? Reichen die Ma√ünahmen aus, die Unternehmen ergreifen, um ihre Besch√§ftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege zu unterst√ľtzen und sie gesund und leistungsf√§hig zu erhalten? Auf dem Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future (27./28. Oktober in Stuttgart) fordert Dr. Nick Kratzer vom ISF M√ľnchen neue umfassendere Ans√§tze.

Stuttgart – Betrieblich unterst√ľtzte Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Tage und Gesundheitskurse: Die Liste der Angebote, die Betriebe ihren Besch√§ftigten machen, um sie bei der Vereinbarkeit von Beruf und famili√§re bzw. pers√∂nlichen Belangen zu unterst√ľtzen, ist lang. Die Ma√ünahmen sollen dazu beitragen, dass die Lebensqualit√§t und Leistungsf√§higkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigt – zum Wohle des bzw. der Einzelnen sowie des Unternehmens. Doch geht diese Rechnung auf? Dr. Nick Kratzer vom Institut f√ľr Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. (ISF) in M√ľnchen verneint die Frage. Er h√§lt den Ansatz der Betriebe f√ľr einseitig. “In den meisten Unternehmen gibt es zwei Sph√§ren, die komplett getrennt existieren: Die Welt der harten Fakten mit ihren Kennzahlen, Termin-, Kosten- und Leistungsvorgaben und die der weichen Themen, in der es zum Beispiel um Ma√ünahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder um Gesundheitsf√∂rderung geht. Der Konflikt, der oft zwischen diesen Bereichen existiert, wird ausgeblendet. Es bleibt zumeist den Besch√§ftigten √ľberlassen, ihn zu bew√§ltigen.”

Leistungsanforderungen und Ressourcen m√ľssen zusammenpassen
Wer nicht auch die Leistungspolitik im Unternehmen und ihren Beitrag zur Lebensqualit√§t unter die Lupe nehme und schaue, dass die Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Ressourcen sowie betriebliche und sonstige relevante Rahmenbedingungen zusammen passten, blende einen ma√ügeblichen St√∂rfaktor f√ľr eine gelungene Lebensbalance aus, betont Nick Kratzer und fordert eine umfassenderen Ansatz. Seine Erkenntnisse sind ein Ergebnis des vom Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung gef√∂rderten Forschungsprojekts “Lanceo – balanceorientierte Leistungspolitik”. W√§hrend des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future am 27./28. Oktober 2014 in Stuttgart wird Nick Kratzer die Resultate und m√∂gliche L√∂sungsans√§tze ausf√ľhrlich vorstellen. “Unternehmen k√∂nnten ein balanceorientiertes Zielsystems einf√ľhren und gemeinsam mit den einzelnen Besch√§ftigten realistische Ziele entwickeln”, berichtet der Experte. Es gehe dabei um betriebliche “Realpolitik”, die die Anforderungen des Marktes bzw. gesetzliche Vorgaben ebenso ber√ľcksichtige wie soziale Belange.

Invest in Future: Diskussionsplattform f√ľr Zukunftsfragen
Invest in Future richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, von Tr√§gern und Kommunen sowie aus Wissenschaft und Forschung und behandelt Zukunftsfragen rund um die Themen Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege, Kinderbetreuung und Bildung. Das Schwerpunktthema 2014 lautet: “Potenziale nutzen – Bildungschancen f√ľr Deutschland. Wie meistern wir die Herausforderungen der Zukunft?” Das komplette Kongressprogramm mit rund 60 Vortr√§gen, Diskussionsrunden und Workshops in 20 Themenforen ist auf der Veranstaltungswebsite unter www.invest-in.future.de abrufbar.

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Im √úberblick:
Invest in Future – Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung

von: 27.10.2014 09:30 Uhr
bis: 28.10.2014 16:00 Uhr

Kurzbeschreibung:
“Potenziale nutzen – Bildungschancen f√ľr Deutschland. Wie meistern wir die Herausforderungen der Zukunft?” – Innovativ und kontrovers gibt der elfte Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future m√∂gliche Antworten auf diese Frage. Die Zukunftsforscherinnen und -forscher, Gerhard de Haan, Leiter des Institut Futur der Freien Universit√§t Berlin, Kirsten Br√ľhl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx sowie Trendbeobachter Mathias Haas analysieren zentrale Zukunftstrends, geben Anregungen f√ľrs Mitgestalten und Impulse f√ľr eine nachhaltige P√§dagogik. Interessierte aus Unternehmen, Verb√§nden, Kommunen, von Bildungstr√§gern sowie aus Wissenschaft und p√§dagogischer Praxis sind dazu am 27. und 28. Oktober 2014 nach Stuttgart eingeladen.

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Kind e.V. Dachverband
Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS)

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Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gr√ľndung 1988 kompetenter Partner f√ľr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb √∂ffentlicher und betriebsnaher Kindertagesst√§tten mit hohem Qualit√§ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Gesch√§ftsfelder. Heute geh√∂ren zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen f√ľr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-P√§dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu erm√∂glichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

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Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

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Kitas im ländlichen Raum: Wie geht es weiter?

Was passiert, wenn die Kinder ausbleiben? Kindertageseinrichtungen (Kitas) benötigen neue Konzepte, um ihr Bestehen zu sichern. Besonders betroffen: Einrichtungen auf dem Land. Während des Kongresses Invest in Future (27./28. Oktober 2014 in Stuttgart) stellt Gerhard Dix, Referatsdirektor des Bayerischen Gemeindetages, mögliche Lösungen vor.

Stuttgart – “Was bedeuten die wichtigsten Zukunftstrends in Gesellschaft und Arbeitswelt f√ľr die Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung?” Dieser Frage geht der Kongress Invest in Future am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart nach. Die Folgen des demografischen Wandels und die Herausforderungen, die damit einhergehen, sind dabei ein zentrales Thema. Gerhard Dix, Direktor des Referats Bildung und Soziales des Bayerischen Gemeindetages, wird sich zum Beispiel in seinem Vortrag mit kreativen L√∂sungen f√ľr Kindertagesst√§tten im l√§ndlichen Raum befassen. “Die Folgen des demografischen Wandels sind dort n√§mlich bereits heute viel st√§rker sp√ľrbar, als in den St√§dten. Kindertageseinrichtungen auf dem Land ben√∂tigen dringend neue Konzepte, damit sie ihr Fortbestehen sichern k√∂nnen. Denn die Kinderzahlen gehen zur√ľck”, berichtet der Experte.

Gemeinsam Strategien f√ľr die Region entwickeln
Gerhard Dix schl√§gt eine regionale Zusammenarbeit vor, um Angebote √ľber Gemeindegrenzen hinweg aufeinander abzustimmen. Kitas k√∂nnten spezielle Schwerpunkte zum Beispiel als Natur- oder Musikkita ausbauen, sich durch ihre p√§dagogische Konzeptionen unterscheiden oder – eventuell in Kooperation mit Kindertagespflegepersonen – spezielle √Ėffnungszeiten bieten. Im regionalen Verbund w√§re es den Gemeinden dann m√∂glich, Familien ein breites Kinderbetreuungsangebot zu offerieren.

Welche Angebote werden gebraucht?
“Wichtig ist, dass sich die Angebote am tats√§chlichen Bedarf der Familien orientieren und die Kommunen eine fachgerechte Bedarfsplanung durchf√ľhren”, betont der Fachmann. “Ich erlebe vielfach, dass Angebote aufgrund veralteter Annahmen entwickelt werden. Doch die Familienstrukturen und damit die Betreuungsw√ľnsche haben sich in den letzten Jahren erheblich ge√§ndert. Aufschluss √ľber die aktuellen Bedarfe kann eine Befragung der ans√§ssigen Familien mit Babys und Kleinkindern ergeben. Daf√ľr haben wir einen Musterfragebogen entwickelt.”

Kinderbetreuung als Teil einer integrierten Sozialplanung
Vielfach sei es jedoch sinnvoll, den Bereich der Kindertagesbetreuung nicht insoliert zu betrachten, sondern gemeinsam mit anderen sozialen Bedarfen der B√ľrgerinnen und B√ľrger. So k√∂nnten sich zum Beispiel Synergien bei einer gemeinsamen Essensversorgung unterschiedlicher Einrichtungen ergeben, Fahrdienste zusammen organisiert oder andere Dienstleistungen geb√ľndelt werden. “Daf√ľr ist eine sogenannte integrierte Sozialplanung sinnvoll”, erkl√§rt Gerhard Dix. Was das konkret hei√üt, erprobe zurzeit der Landkreis Bad T√∂lz-Wolfratshausen s√ľdlich von M√ľnchen. Gerade f√ľr l√§ndliche Gemeinden sei die Investition in familienfreundliche Rahmenbedingungen wichtig: “Durch eine gute soziale Infrastruktur k√∂nnen Kommunen neue B√ľrgerinnen und B√ľrger gewinnen und sind ein attraktiver Standort f√ľr Unternehmen.”

Invest in Future: Dabei sein und mitdiskutieren!
Wer interessiert ist, √ľber diese und weitere Fragen zu diskutieren und sich von namhaften Expertinnen und Experten √ľber weitere spannende Zukunftsthemen aus Bildung und Arbeitswelt informieren zu lassen, kann sich unter www.invest-in-future.de zum Kongress anmelden und das komplette Vortragsprogramm abrufen. Seit elf Jahren bietet die Veranstaltung der Konzept-e f√ľr Bildung und Betreuung gGmbH, des KiND e.V. Dachverbands sowie der Wirtschaftsf√∂rderung Region Stuttgart GmbH (WRS) eine j√§hrliche Plattform f√ľr den Austausch unter Fachleuten aus Wissenschaft und p√§dagogischer Praxis, aus Kommunen, von Einrichtungstr√§gern sowie aus Unternehmen und Verb√§nden.

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Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gr√ľndung 1988 kompetenter Partner f√ľr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb √∂ffentlicher und betriebsnaher Kindertagesst√§tten mit hohem Qualit√§ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Gesch√§ftsfelder. Heute geh√∂ren zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen f√ľr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-P√§dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu erm√∂glichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk besch√§ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm geh√∂ren die Tr√§gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH und die Konzept-e f√ľr Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

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KitaStar 2014: noch bis 31. Mai bewerben
Kinderkonferenz in der Kita

Krippen, Kindertagesst√§tten, Grundschulen und Horte, die Kinder vorbildlich an Entscheidungsprozessen beteiligen, k√∂nnen sich noch bis zum 31. Mai f√ľr den KitaStar 2014 bewerben. Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es unter: www.element-i-bildungsstiftung.de.

Bereits sehr junge Kinder sind in der Lage, eigene Entscheidungen zu treffen und ihre Umgebung mit zu gestalten. Durch geeignete Methoden und Strukturen, die die Mitbestimmung der Jungen und M√§dchen erm√∂glichen und f√∂rdern, gelingt es p√§dagogischen Fachkr√§ften in Krippen, Kindertagesst√§tten, Grundschulen und Horten ihre Institution zur “Kinderstube der Demokratie” zu machen.

Einrichtungen f√ľr Kinder zwischen null und zehn Jahren, die eine solche Partizipationskultur beispielgebend umsetzen, k√∂nnen sich noch bis zum 31. Mai 2014 um den diesj√§hrigen P√§dagogik-Innovationspreis KitaStar bewerben. Die element-i-Bildungsstiftung lobt den Preis unter dem Motto “Mitbestimmen, mitgestalten!” aus und verleiht die Auszeichnung im Rahmen des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future (27. / 28. Oktober 2014) in Stuttgart. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken 5.000 Euro sowie attraktive Sachpreise.

Weitere Informationen sowie die KitaStar-Bewerbungsunterlagen erhalten Interessierte unter www.element-i-bildungsstiftung.de (s. KitaStar) bzw. bei Sandra König unter 0711 Р656960-35 oder sandra.koenig@konzept-e.de.

Bildrechte: Konzept-e / Tom Perper Bildquelle:Konzept-e / Tom Perper

Unternehmensprofil Konzept-e:
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gr√ľndung 1988 kompetenter Partner f√ľr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb √∂ffentlicher und betriebsnaher Kindertagesst√§tten mit hohem Qualit√§ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Gesch√§ftsfelder. Heute geh√∂ren zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen f√ľr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-P√§dagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu erm√∂glichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk besch√§ftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm geh√∂ren die Tr√§gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH und die Konzept-e f√ľr Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

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Bildungspotenziale nutzen - Zukunftschancen f√ľr Deutschland

“Wie meistern wir den demografischen Wandel?” – Innovativ und kontrovers gibt der elfte Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future m√∂gliche Antworten auf diese Frage. Die Zukunftsforscherinnen und -forscher, Gerhard de Haan, Leiter des Institut Futur der Freien Universit√§t Berlin, Kirsten Br√ľhl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx sowie Trendbeobachter Mathias Haas analysieren zentrale Zukunftstrends und geben Anregungen f√ľrs Mitgestalten. Interessierte aus Unternehmen, Verb√§nden, Kommunen, von Bildungstr√§gern sowie aus Wissenschaft und p√§dagogischer Praxis sind dazu am 27. und 28. Oktober 2014 nach Stuttgart eingeladen. ( www.invest-in-future.de )

Stuttgart – Die deutsche Bev√∂lkerung schrumpft, ihr Altersdurchschnitt steigt: Dieser Strukturwandel wird die Gesellschaft in allen Bereichen gravierend ver√§ndern. Kreative, unabh√§ngig denkende K√∂pfe sind gefragt, die neue Ideen entwickeln und so ein Land mit immer mehr √§lteren und immer weniger j√ľngeren Menschen positiv gestalten. Wie m√ľssen gute Rahmenbedingungen aussehen, damit Kinder und Jugendliche so aufwachsen, dass sie solche Herausforderungen k√ľnftig innovativ l√∂sen k√∂nnen? Renommierte Zukunftsforscherinnen und -forscher skizzieren w√§hrend des Kongresses Invest in Future am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart Megatrends in Gesellschaft und Arbeitswelt, die wichtige Hinweise f√ľr die Gestaltung von Bildungsprozessen geben.

Trend zur Demokratisierung in der Arbeitswelt
Invest-in-Future-Rednerin Kirsten Br√ľhl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx skizziert Arbeitswelten von morgen. Selbstverantwortung des Einzelnen sowie Demokratisierung pr√§gten zunehmend die Kulturen in Unternehmen, sagt sie.

“Bildung muss zum Handeln bef√§higen”
Professor Gerhard de Haan, Professor f√ľr Zukunfts- und Bildungsforschung und Leiter des Institut Futur der Freien Universit√§t Berlin, betont die zentrale Rolle von Partizipation, also der Beteiligung der Kinder, f√ľr eine P√§dagogik der Zukunft. Bildung m√ľsse Menschen handlungsf√§hig machen, erkl√§rt er. Die Anerkennung und Wertsch√§tzung von Vielfalt sowie eine individuelle F√∂rderung, die Kinder dabei unterst√ľtzt, ihre Kompetenzen zu entwickeln und ihnen bruchlose √úberg√§nge in Bildungseinrichtungen er√∂ffnet, sind ebenfalls wichtige Faktoren.

Wie können Kommunen den Wandel gestalten?
Doch wie lassen sich angesichts sinkender Kinderzahlen und einer zunehmend multikulturell gepr√§gten Bev√∂lkerung gute Rahmenbedingungen f√ľr gelingende (Bildungs)-Biografien gestalten? Sind die B√ľndelung von Einrichtungen oder der Einsatz mobiler Kitas gute L√∂sungen in Zeiten der demografischen Ver√§nderung? Wie lassen sich in einer von Zuwanderung gepr√§gten Gesellschaft, Inklusionskonzepte erfolgreich umsetzen? Trendbeobachter Mathias Haas macht in seinem Vortrag Mut, den aus gesellschaftlichen Trends resultierenden Wandel zu gestalten.

Impulse f√ľr das eigene Arbeitsfeld mitnehmen
“Invest in Future gibt Einblicke in gesellschaftliche Zukunftsszenarien, die durch bereits zu beobachtende Megatrends abgesichert sind. In zahlreichen Themenforen und Workshops beleuchten und diskutieren wir die Schlussfolgerungen, die sich daraus f√ľr das Bildungssystem von heute ergeben. Ziel des Kongresses ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern konkrete Impulse f√ľr ihre berufliche Praxis zu geben”, sagt Kongress-Initiatorin Waltraud Weegmann, Gesch√§ftsf√ľhrerin der Konzept-e f√ľr Bildung und Betreuung gGmbH, die Invest in Future gemeinsam mit der Wirtschaftsf√∂rderung Region Stuttgart GmbH (WRS) veranstaltet. Der baden-w√ľrttembergische Ministerpr√§sident Winfried Kretschmann ist Schirmherr der Veranstaltung.

Verleihung des KitaStar
Die feierliche Abendveranstaltung des Kongresses Invest in Future bildet den Rahmen f√ľr die Verleihung des Kita-Innovationspreises KitaStar an die besten Kitas Deutschlands. Die element-i-Bildungsstiftung ( www.element-i.de ) lobt den Preis f√ľr Kindertagesst√§tten aus, die die M√§dchen und Jungen an Entscheidungsprozessen in vorbildlicher Weise beteiligen. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2014 m√∂glich.

Weitere Informationen und Kontakt
Im Internet gibt es weitere Information zum Kongress Invest in Future sowie zur begleitenden Messe unter: www.invest-in-future.de , zum KitaStar informiert auch: www.element-i.de. F√ľr Fragen steht Sandra K√∂nig von Konzept-e unter Telefon 0711/656960-35 oder sandra.koenig@konzept-e.de zur Verf√ľgung. Interessierte, die sich bis zum 30. April 2014 zum Kongress anmelden, profitieren von 30 Prozent Fr√ľhbuchungsrabatt.

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten

Kongress-Logo und Bildmaterial zum Download unter:
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Bildquelle:kein externes Copyright

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gr√ľndung 1988 kompetenter Partner f√ľr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb √∂ffentlicher und betriebsnaher Kindertagesst√§tten mit hohem Qualit√§ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Gesch√§ftsfelder. Heute geh√∂ren zum Netzwerk 30 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen f√ľr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-P√§dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu erm√∂glichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk besch√§ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm geh√∂ren die Tr√§gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH und die Konzept-e f√ľr Schulen gGmbH

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

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KitaStar 2014: Kinder beteiligen

On 18. Februar 2014, in Gesellschaft, Politik und Recht, by PR-Gateway
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KitaStar 2014: Kinder beteiligen

Unter dem Motto “Mitbestimmen, mitgestalten!” lobt die element-i-Bildungsstiftung den diesj√§hrigen KitaStar aus. Einrichtungen, die Kinder zwischen null und zehn Jahren betreuen und diese vorbildlich an Entscheidungsprozessen beteiligen (“Partizipation”), k√∂nnen sich bis 31. Mai 2014 f√ľr den P√§dagogik-Innovationspreis bewerben.

Stuttgart (eos) – Kinder in Kitas an Entscheidungen zu beteiligen, die sie betreffen, ist Pflicht. Das legt das Kinder- und Jugendhilfegesetz fest. Idealerweise erleben Kinder auf diese Weise von klein auf, dass sie mit ihren Beitr√§gen etwas bewirken und ihre Umgebung mit gestalten k√∂nnen. Dieses Gef√ľhl der Selbstwirksamkeit st√§rkt und bef√§higt sie, Herausforderungen im Leben besser zu meistern und sich in eine demokratische Gesellschaft einzubringen. Passende Strukturen und Methoden, um den M√§dchen und Jungen Mitbestimmungswege transparent und altersangemessen zu er√∂ffnen, sind bekannt. Kitas k√∂nnen zum Beispiel “Verfassungen” entwickeln, in denen die Rechte der Kinder geregelt sind, oder Kinderkonferenzen einberufen, die der Entscheidungsfindung dienen. Doch die Umsetzung im Kitaalltag erweist sich vielfach als Herausforderung.

Gute Beispiele f√ľr Kinderpartizipation gesucht
Die element-i Bildungsstiftung lobt daher 2014 den Innovationspreis KitaStar unter dem Motto “Mitbestimmen, mitgestalten!” aus und sucht Tageseinrichtungen f√ľr Kinder zwischen null und zehn Jahren, die eine √ľberzeugende Praxis der Kinderpartizipation leben. “Wir m√∂chten gute Beispiele f√ľr die Beteiligung von Kindern √∂ffentlich machen und damit der deutschen Bildungslandschaft Impulse geben”, sagt Meike Betz von der element-i Bildungsstiftung.

Bis 31. März 2014 bewerben
Interessierte k√∂nnen sich bis 31. Mai 2014 schriftlich f√ľr den KitaStar bewerben. Die element-i-Bildungsstiftung vergibt die Auszeichnung in den Kategorien Gold, Silber und Bronze. Der KitaStar in Gold ist mit 5.000 Euro dotiert. Den Zweit- und Drittplatzierten winken attraktive Sachpreise. Die Preisverleihung findet w√§hrend der festlichen Abendveranstaltung des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung “Invest in Future” in Stuttgart statt. W√§hrend des Symposiums am 27. und 28. Oktober 2014 erhalten die Preistr√§gerinnen und Preistr√§ger Gelegenheit, ihre Partizipationspraxis einem interessierten Fachpublikum ausf√ľhrlich vorzustellen.

Bewerbungsunterlagen im Internet
Weitere Informationen zum KitaStar erhalten Interessierte unter www.invest-in-future.de
(s. KitaStar) und unter www.element-i-Bildungsstiftung.de bzw. bei Sandra König unter 0711 Р656960-35 oder sandra.koenig@konzept-e.de.

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Die element-i-Bildungsstiftung
In vielf√§ltigen Projekten er√∂ffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabh√§ngig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen M√∂glichkeiten ihrer Eltern. So k√∂nnen sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativit√§t und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft f√ľr ihr gesamtes Leben sch√∂pfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild f√∂rdert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender P√§dagogik, insbesondere – aber nicht ausschlie√ülich – in den √ľber 30 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung j√§hrlich den P√§dagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung “Invest in Future” verliehen.

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Kita-Qualität war Schwerpunktthema bei "Invest in Future"
Invest in Future Oktober 2013 Vortragssaal

√úber 350 Fachleute aus dem gesamten Bundesgebiet reisten zum Zukunftskongress f√ľr Betreuung und Bildung “Invest in Future” Mitte Oktober nach Stuttgart. Dort diskutierten sie die Frage, wie die Qualit√§t in Kindertageseinrichtungen zu sichern und weiter zu entwickeln sei. Das Thema stellt Politik, Tr√§ger, Kita-Leitungen und ihre Teams gleicherma√üen vor Herausforderungen.

Stuttgart, 24. Oktober 2013 – “Kinderbetreuung in Deutschland hat sich grundlegend ver√§ndert – nicht zuletzt durch die Einf√ľhrung von Bildungspl√§nen, zunehmender Ganztagsbetreuung sowie dem Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kita oder bei einer Kindertagespflegeperson ab dem ersten Geburtstag. Die Rahmenbedingungen sind jedoch gleich geblieben. Damit Kitas qualitativ hochwertige Arbeit leisten k√∂nnen, die den Anforderungen der Bildungspl√§ne entspricht, ben√∂tigen wir Ver√§nderungen”, betonte Waltraud Weegmann, Gesch√§ftsf√ľhrerin der Konzept-e f√ľr Bildung und Betreuung gGmbH, zur Er√∂ffnung des zehnten Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung “Invest in Future” im Oktober 2013 in Stuttgart. Rund 350 Fachleute besuchten die zweit√§gige, interdisziplin√§re Veranstaltung, die sich dem Schwerpunktthema “Masse statt Klasse! Wie sichern wir die Qualit√§t in der Kinderbetreuung?” widmete. Die Konzept-e f√ľr Bildung und Betreuung gGmbH, der Kind e.V. Dachverband sowie die Wirtschaftsf√∂rderung Region Stuttgart (WRS) hatten zu dem Kongress eingeladen, der unter der Schirmherrschaft des baden-w√ľrttembergischen Ministerpr√§sidenten Winfried Kretschmann stand.

Prof. Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts (DJI) in M√ľnchen, forderte in seiner Plenumsansprache eine Qualit√§tsoffensive und identifizierte unter anderem den Personalschl√ľssel, die Bezahlung sowie die Qualifikation der Besch√§ftigten in Kitas als zentrale Handlungsfelder f√ľr Ver√§nderung.

Der Personalschl√ľssel ist √ľberall unzureichend
Besonders harsche Kritik √ľbten viele Referentinnen und Referenten an der personellen Ausstattung von Kindertagesst√§tten. In den √∂stlichen Bundesl√§ndern sei der Personalschl√ľssel besonders ung√ľnstig: “Hier betreut eine Fachkraft rechnerisch 6,34 unter bzw. 11,58 √ľber Dreij√§hrige. Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass die Qualit√§t ab einem Verh√§ltnis von eins zu drei f√ľr Krippen und eins zu acht f√ľr Gruppen mit √ľber dreij√§hrigen Kindern kippt”, berichtete Prof. Susanne Viernickel von der Alice Salomon Hochschule in Berlin, dem diesj√§hrigen Hochschulpartner des Kongresses. Zu bedenken sei au√üerdem, dass Verf√ľgungs- und durchschnittliche Fehlzeiten bei der Personalausstattung einzurechnen seien. Dies sei momentan nicht √ľblich. “In keinem Bundesland gen√ľgt die aktuelle Personalausstattung den wissenschaftlichen Empfehlungen. Im Osten ist die Situation besonders dramatisch”, erkl√§rte die Expertin. “Dort kann die Kommunikation der Erzieherinnen und Erzieher mit den Kindern oft nur noch aus Anweisungen bestehen”, sagte Norbert Hocke, Vorstandsmitglied in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). “F√ľr individuelle Gespr√§che reicht die Personaldecke nicht.” Damit eine bessere Personalausstattung f√ľr die L√§nder und Kommunen √ľberhaupt finanzierbar sei, forderte Norbert Hocke die Unterst√ľtzung des Bundes: “Im Moment ist das verfassungsrechtlich jedoch gar nicht m√∂glich. Wir brauchen daher an dieser Stelle eine √Ąnderung des Grundgesetzes.”

Pädagogische Fachkräfte besser bezahlen
Angesichts deutlich gestiegener Anforderungen an Fachkr√§fte in Kindertagest√§tten war auch die Entlohnung ein Diskussionsthema. “Was eine Grundschullehrkraft netto verdient, bekommt eine Erzieherin bzw. ein Erzieher brutto”, fasste Thomas Rauschenbach die aktuelle Situation zusammen. Dabei sei die Investition in Kitabildung die bildungs√∂konomisch rentabelste Investition im Bildungssystem. Geld, um die derzeit 500.000 Besch√§ftigten in der Branche angemessen bezahlen zu k√∂nnen, m√ľsste eigentlich da sei, erkl√§rte Norbert Hocke. “Derzeit investiert die Bundesrepublik 0,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in den Bereich der Kindertagesbetreuung. In der EU ist jedoch ein Prozent vereinbart.”

Strukturen machen Fachkräfte häufig krank
Wie erste Ergebnisse der Studie “STEGE – Strukturqualit√§t und Erzieher/innengesundheit in Kindertageseinrichtungen” von Prof. Susanne Viernickel und Prof. Anja Voss von der Alice Salomon Hochschule zeigen, stehen mangelhafte Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz in direktem Zusammenhang mit der Gesundheit der Kita-Fachkr√§fte. Ein guter Personalschl√ľssel, mehr gesellschaftliche Anerkennung, eine angemessene Bezahlung, Arbeitsplatzsicherheit, feste Pausenzeiten, ausreichend Zeit f√ľr mittelbare p√§dagogische Arbeit, regelm√§√üige Teambesprechungen und Supervison sowie eine vom Tr√§ger gut unterst√ľtzte Fortbildungskultur k√∂nnten dazu beitragen, die Krankheitsquote zu verringern. “Als Ressourcen am Arbeitsplatz erleben die Erzieherinnen und Erzieher derzeit h√§ufig ein gutes Teamklima, breite Handlungsspielr√§ume sowie die Freude an der direkten Arbeit mit den Kindern”, berichteten die Referentinnen.

Fachkräfteanteil mit akademischer Ausbildung steigern
Wie Thomas Rauschenbach darstellte, ist die Qualifikation des Kita-Personals in den vergangen vier Jahrzenten deutlich gestiegen: “1974 lag der Anteil der Besch√§ftigten ohne Berufsabschluss noch bei 30 Prozent. Seit 2007 macht diese Gruppe nur noch rund sieben Prozent des Kita- Personals aus.” Die Akademisierung des Berufsfeldes kommt indes nur schleppend voran. Der Anteil der Akademikerinnen und Akademiker stieg von einem Prozent 1974 auf f√ľnf Prozent 2013. “Kitas sind die letzte p√§dagogische Bastion ohne akademische Grundausrichtung. Damit wird diesem anspruchsvollen Beruf die n√∂tige Professionalisierung und Anerkennung vorenthalten”, kritisierte Iris Nentwig-Gesemann, Professorin an der Alice Salomon Hochschule in Berlin. “Alle Versuche, einschl√§gig ausgebildete Akademikerinnern und Akademiker f√ľr die Arbeit in Kitas zu gewinnen, werden zum Scheitern verurteilt sein, wenn sich die Bezahlung in diesen Bildungsinstitutionen nicht verbessert”, lautete die Einsch√§tzung von Norbert Hocke.

Multiprofessionelle Teams – ein Gewinn?
Kontrovers diskutierten die Fachleute Waltraud Weegmanns Vorschlag, st√§rker auf multiprofessionelle Teams in Kindertagesst√§tten zu setzen und daf√ľr auch fachfremdes Personal, zum Beispiel Schreinerinnen oder G√§rtner einzustellen. “Wenn wir die Bildungsbereiche aus den Bildungspl√§nen auf hohem fachlichen Niveau abdecken und den Kindern durch ein m√∂glichst vielf√§ltiges Team unterschiedliche Bildungsimpulse geben wollen, halte ich dieses Vorgehen f√ľr eine gute Idee”, sagte Waltraud Weegman. Iris Nentwig-Gesemann und Norbert Hocke sahen jedoch die Gefahr einer Deprofessionalisierung sowie einer Entwertung der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung sowie des fr√ľh- bzw. kindheitsp√§dagogischen Studiums.

Verhalten sich männliche Fachkräfte anders als weibliche?
Im Sinne von mehr Vielfalt in Kita-Teams engagierten sich in den vergangenen drei Jahren 16 Tr√§ger bundesweit im Projekt des Bundesfamilienministeriums “MEHR M√§nner in Kitas”, das durch den europ√§ischen Sozialfonds gef√∂rdert wird. Eine These, die dabei immer wieder zur Sprache kam: “M√§nner gehen anders mit Kindern um”. Die Tandem-Studie an der Evangelischen Hochschule Dresden zeigt, dass dies ein Mythos ist. Prof. Holger Brandes berichtete, dass es kaum Unterschiede zwischen dem professionellen Verhalten von m√§nnlichen und weiblichen Fachkr√§ften g√§be.

Einheitliche Standards auch in der Pädagogik
Nicht nur bei den Rahmenbedingungen unter denen fr√ľhp√§dagogische Fachkr√§fte in den einzelnen Bundesl√§ndern arbeiten, sei eine Vereinheitlichung w√ľnschenswert. Auch inhaltlich- p√§dagogisch hielten viele der Referentinnen und Referenten einheitliche Standards f√ľr sinnvoll. Referate aus der Schweiz sowie aus Schweden √∂ffneten den Blick f√ľr die Situation in anderen europ√§ischen L√§ndern.

Schweiz: Neues Qualitätslabel setzt Standards
Dr. Kaspar Burger vom Institut Universitaire Kurt B√∂sch in Sion in der Schweiz berichtete von der aktuellen Einf√ľhrung eines Qualit√§tslabels in der Schweiz, wo die famili√§re Betreuung von Kindern vor dem Kindergarteneintritt durch Eltern oder Gro√üeltern noch h√§ufiger anzutreffen ist als eine Betreuung in Kindertagesst√§tten. Es sei jedoch ein starker Ausbau des Kita-Angebots zu verzeichnen. Er d√ľrfe nicht auf Kosten der Qualit√§t gehen. “Der Standard, den wir mit dem Qualit√§tslabel setzen, soll bew√§hrte Praxis nicht verdr√§ngen”, sagte Kaspar Burger. “Er zeichnet vielmehr gute, an kindlichen Bed√ľrfnissen ausgerichtete Praxis aus und gibt dort, wo sie noch nicht erreicht ist, Ansto√ü f√ľr Ver√§nderungen.” Verpflichtend ist die Teilnahme am Zertifizierungsverfahren nicht. Da das Label auf die Initiative des Verbands Kindertagest√§tten der Schweiz zur√ľckgeht, hofft Kaspar Burger jedoch auf eine gro√üe Nachfrage nach Zertifizierung.

Schweden: Nationaler Kita-Bildungsplan bereits 1998
Eva-Lena Aref√§ll vom Schwedischen St√§dte- und Gemeindetag berichtete, dass Schweden bereits 1995 einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem ersten Geburtstag eines Kindes festgeschrieben habe. 1998 trat ein nationaler Bildungsplan f√ľr die Kindertagesbetreuung in Kraft. “Er geht nicht sehr ins Detail. Er formuliert vielmehr allgemeine Werte und Aufgaben”, erkl√§rte die Referentin. An diese Grunds√§tze sind alle Tr√§ger gebunden. Unabh√§ngige Anbieter von Kinderbetreuung h√§tten in Schweden eine starke Position. “Wenn sie die n√∂tige Kompetenz daf√ľr mitbringen, k√∂nnen sie unkompliziert Kindertagesst√§tten er√∂ffnen. Auf eine Zustimmung der jeweiligen Kommune sind sie dabei nicht angewiesen. Bezuschusst werden alle tats√§chlich in Anspruch genommenen Pl√§tze. √Ėffentliche und unabh√§ngige Tr√§ger erhalten identische Zusch√ľsse.”

Was bedeutet pädagogische Qualität?
Qualit√§t in Kindertagesst√§tten, die √ľberall gleich sei, werde es auch mit einheitlichen Rahmenbedingungen und bundesweit verbindlichen p√§dagogischen Standards nicht geben, waren sich die Fachleute sicher. Qualit√§t k√∂nne nur von den einzelnen Kita-Teams realisiert werden und m√ľsse sich an den Vorstellungen und Rahmenbedingungen vor Ort orientieren, sagte Iris Nentwig-Gesemann.

Standardisierung diskriminiert abweichende Vorstellungen
Professorin Tanja Betz von der Goethe-Universit√§t in Frankfurt hinterfragte in ihrem Vortrag den Begriff der Qualit√§t in Kindertagesst√§tten: “Es entsteht ein Dilemma. Einerseits ben√∂tigt die Fr√ľhp√§dagogik eine klare Vorstellung davon, was gute und was schlechte Betreuung, Erziehung und Bildung ist. Andererseits verst√§rken diese Bewertungen Ungleichheit und existierende Hierarchien. Eine dominante Mehrheit setzt Standards fest, f√ľr die es zumeist wenig wissenschaftliche Legitimation gibt. Abweichende Vorstellungen werden dadurch diskriminiert.” Ihr sei es wichtig, bei der Diskussion um Qualit√§t und die Festsetzung von Standards in der Fr√ľhp√§dagogik mit im Blick zu behalten, dass dadurch nicht automatisch alles gut bzw. besser werde. “Es gibt Nebenfolgen, die wir oft nicht bedenken”, sagte sie.

Umgang mit Bildungsvorgaben fordert Kita-Teams heraus
“Wichtig ist, dass Kita-Teams in konstruktiver Auseinandersetzung mit den Bildungsvorgaben und den Vorstellungen der Eltern und des Umfeldes ein gemeinsames Bildungsverst√§ndnis im Sinne der Bildungspl√§ne entwickeln und darauf aufbauend ihr eigenes Profil erarbeiten”, erkl√§rte Iris Nentwig-Gesemann. “Daf√ľr brauchen sie gute strukturelle Rahmenbedingungen, fachliche Begleitung und Unterst√ľtzung und vor allem muss man ihnen zutrauen, dass sie als Professionelle nicht “Ausf√ľhrerinnen und Ausf√ľhrer” von Vorgaben, sondern Gestalterinnen und Gestalter von optimalen Bildungswelten f√ľr Kinder sind”. Dass dies nicht selbstverst√§ndlich ist, zeigte ihre qualitative Studie im Rahmen der Untersuchung “Schl√ľssel zu guter Bildung, Erziehung und Betreuung”. “Viele Kita-Leitungen und ihre Teams sehen in den Bildungspl√§nen einen Anforderungskatalog, den es gewissenhaft abzuarbeiten gilt. Oft verstellt jedoch eine solche schematische Umsetzungsorientierung den Blick auf die Kinder und ihre Bed√ľrfnisse.” Manche Teams lehnten – unter Verweis auf ihre berufspraktischen Erfahrungen – die in den Bildungspl√§nen geforderten Methoden, wie die systematische Beobachtung und Dokumentation, auch grunds√§tzlich als unn√∂tig ab, berichtete Iris Nentwig-Gesemann. Im Rahmen der Studie fand sie jedoch auch Einrichtungen, denen es gut gelungen war, die Bildungspl√§ne f√ľr die eigene Arbeit zu adaptieren und so ein neues professionelles Selbstverst√§ndnis zu entwickeln.

Auszeichnung: “Deutschlands beste Kitas”
Beispiele f√ľr eine solche hohe Bildungsqualit√§t in Kindertageseinrichtungen lieferten die drei mit dem KitaStar 2013 als “Deutschlands beste Kitas” ausgezeichneten Einrichtungen. Im Rahmen der “Invest in Future”-Abendveranstaltung nahmen die Kitas “Haus f√ľr Kinder am Hirzberg” in Freiburg, Evangelische Kindertagesst√§tte Saarlouis sowie die Kita “Am See” in Gro√übettlingen bei N√ľrtingen die Preise entgegen. Ausloberin des KitaStar ist die element-i-Bildungsstiftung, die damit gute Beispiele publik machen und zur Nachahmung anregen will.

Weitere Informationen im Internet:
Invest in Future / KitaStar: www.invest-in-future.de

“Schl√ľssel zu guter Bildung, Erziehung und Betreuung”, Forschungsbericht von Susanne Viernickel, Iris Nentwig-Gesemann, Katharina Nicolai, Stefanie Schwarz, Luise Zenker, Alice Salamon Hochschule, Berlin:
http://www.gew.de/Binaries/Binary96129/Expertise_Gute_Bildung_2013.pdf

“STEGE – Strukturqualit√§t und Erzieher/innengesundheit in Kindertageseinrichtungen”, Website zum Forschungsprojekt: http://www.kita-forschung.de/

Kongress-Logo und Bildmaterial zum Download unter: www.invest-in-future.de (“Presse” – “Bildmaterial”).

Unternehmensprofil Konzept-e:
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gr√ľndung 1988 kompetenter Partner f√ľr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb √∂ffentlicher und betriebsnaher Kindertagesst√§tten mit hohem Qualit√§ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Gesch√§ftsfelder. Heute geh√∂ren zum Netzwerk 30Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen f√ľr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-P√§dagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu erm√∂glichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk besch√§ftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm geh√∂ren die Tr√§gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH und die Konzept-e f√ľr Schulen gGmbH. Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet j√§hrlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgem√§√üe Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das n√§chste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

Kontakt
Konzept-e f√ľr Bildung und Soziales GmbH
Birgit Hamm
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
0711-656960-39
birgit.hamm@konzept-e.de
http://www.konzept-e.de

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Qualität in Kindertagesstätten: KitaStar 2013 verliehen
KitaStar 2013: Gruppenfoto bei der Preisverleihung

Die element-i-Bildungsstiftung hat den Kita-Innovationspreis KitaStar 2013 an drei Kindertageseinrichtungen verliehen, deren Qualit√§tsentwicklung und -sicherung vorbildlich ist. Ausgezeichnet wurden: die Kindertagesst√§tte “Haus f√ľr Kinder am Hirzberg” in Freiburg, die Evangelische Kindertagesst√§tte Saarlouis sowie die Kindertagesst√§tte “Am See” in Gro√übettlingen bei N√ľrtingen. Bei der Abendveranstaltung des Kongresses “Invest in Future” am 14. Oktober in Stuttgart nahmen die Verantwortlichen der Kitas die Preise entgegen.

Stuttgart – Heute sind Kindertagesst√§tten Bildungseinrichtungen, f√ľr die Bildungspl√§ne gelten. Doch wie gelingt die Umsetzung der umfangreichen Vorgaben? Welche Methoden helfen Kita-Teams dabei, eine hohe p√§dagogische Qualit√§t zu entwickeln und zu sichern? Studien zeigen, dass die Bandbreite gro√ü ist: W√§hrend viele Einrichtungen das Thema Qualit√§tsentwicklung erst gerade in den Blick nehmen, haben andere daf√ľr bereits Instrumente und Ma√ünahmen eingef√ľhrt und nutzen sie erfolgreich. Drei dieser Kindertagesst√§tten, die mit gutem Beispiel vorangehen und anderen mit ihrer Arbeit Impulse geben k√∂nnen, zeichnete jetzt die element-i-Bildungsstiftung in Stuttgart mit dem KitaStar 2013 aus.

KitaStar in Gold: Kindertagesst√§tte “Haus f√ľr Kinder am Hirzberg”, Freiburg

Kita-Leiterin Maria Matzenmiller und ihr Team zeigen eindrucksvoll, wie hoch professionelle Arbeit in einer Kindertagesst√§tte aussehen kann. Die Einrichtung arbeitet nach dem sogenannten infans-Konzept. Gro√üen Wert legt dieser Ansatz auf eine genaue Beobachtung jedes einzelnen Kindes und seiner Interessen. Die Erzieherinnen und Erzieher halten ihre Eindr√ľcke in Beobachtungsb√∂gen fest und besprechen sie im Team. Dabei spielt auch das Nachdenken dar√ľber, welche eigenen Haltungen der Fachkr√§fte in die Interpretation einflie√üen, eine Rolle. So gewonnene Erkenntnisse bilden die Grundlage f√ľr das p√§dagogische Handeln im Kita-Alltag mit den Kindern. “Das “Haus f√ľr Kinder am Hirzberg” in Freiburg besticht durch ein sehr professionelles und gut strukturiertes Qualit√§tsmanagement mit klaren Regelungen und Zust√§ndigkeiten. Qualit√§tsmanagement ist etwas, das in dieser Einrichtung wirklich lebt. Dem Team gelingt es, eine systematische Orientierung am Kind und ein sehr anspruchsvolles p√§dagogisches Konzept mit umfangreicher Beobachtung und Dokumentation sehr gut mit der Praxis zu verschr√§nken”, schreibt die Jury in ihrer Begr√ľndung f√ľr die Vergabe des KitaStar 2013 in Gold an die Kindertagesst√§tte “Haus f√ľr Kinder am Hirzberg” in Freiburg. “Ebenfalls beeindruckend ist die hohe fachliche Qualifikation der Erzieherinnen und Erzieher in den Bildungsbereichen, f√ľr die sie zust√§ndig sind. Das Team setzt das infans-Konzept mit √úberzeugung und Begeisterung um. Auch zahlreiche Ver√∂ffentlichungen in Fachzeitschriften sind Ausdruck davon. Es stellt die eigene Arbeit f√ľr andere strukturiert dar und √ľbernimmt damit eine Leuchtturmfunktion”, hei√üt es in der Jury-Begr√ľndung weiter.

Laudator Clemens Matthias Weegmann von der auslobenden element-i-Bildungsstiftung gratulierte Kita-Leiterin Maria Matzenmiller zum KitaStar 2013 in Gold. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

KitaStar in Silber: Evangelische Kindertagesstätte Saarlouis

Wer die Evangelische Kindertagesst√§tte Saarlouis betritt, tr√§gt sich in ein Anwesenheitsbuch ein: Das gilt auch f√ľr die 70 Kinder zwischen null und sechs Jahren, die die Einrichtung besuchen. Ein gutes Beispiel f√ľr den Grundsatz der Teilhabe (Partizipation), der sich als Leitgedanke durch die Arbeit in dieser Einrichtung zieht. In ihrer Begr√ľndung f√ľr die Verleihung des KitaStar 2013 in Silber an die Evangelische Kindertagesst√§tte Saarlouis schreibt die Jury: “In √ľberzeugender Weise spiegelt sich dieser Partizipationsgedanke in der Art, wie Kita-Leiterin Susanne Fritsch, ihr Team und der Tr√§ger Qualit√§tsgrundlagen f√ľr ihre p√§dagogische Arbeit legen und in der Praxis einf√ľhren. Die gelebten demokratischen Prozesse auf allen Ebenen haben die Jury sehr beeindruckt. Das f√ľhrt unter anderem dazu, dass das Engagement f√ľr die Qualit√§tsentwicklung im Team hoch ist. Mit dem Qualit√§tshandbuch und den Verfahrensanweisungen f√ľr die Praxis sind die Fachkr√§fte daher eng vertraut.” Die Kindertagesst√§tte arbeitet auf Grundlage des Saarl√§ndischen Bildungsplans und orientiert sich an der Reggio-P√§dagogik. 2012 erhielt die Einrichtung das G√ľtesiegel “Beta” der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen f√ľr Kinder e.V. Seit 2008 geh√∂rt die Kita zu den vier Konsultationseinrichtungen im Saarland und f√ľhrt umfangreiche Hospitationen durch. Das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die jeweils eine bestimmte Beobachtungsaufgabe √ľbernehmen, gibt dem Kita-Team wichtige Impulse f√ľr die Weiterentwicklung der eigenen Arbeit.

Jury-Mitglied und Laudatorin Melanie Gabert, Leiterin Produktmanagement f√ľr edukatives Spielmaterial bei der Dusyma Kindergartenbedarf GmbH in Schorndorf, √ľberreichte die Auszeichnung an Einrichtungsleiterin Susanne Fritsch. Die ausgezeichnete Kita kann sich √ľber einen Dusyma-Gutschein im Wert von 1.000 Euro freuen.

KitaStar in Bronze: Kindertagesst√§tte “Am See”, Gro√übettlingen

“Die Kita “Am See” √ľberzeugt mit einem sehr gut aufbereiteten, systematisch dargestellten Konzept, das vom Kind und seinen Bed√ľrfnissen ausgeht und eine Vielzahl von Instrumenten nutzt, um die p√§dagogische Qualit√§t zu sichern und weiter zu entwickeln”, erkl√§rt die Jury in ihrer Begr√ľndung f√ľr die Verleihung des KitaStar 2013 in Bronze an die Kindertagesst√§tte “Am See” in Gro√übettlingen. √úber 100 Kinder besuchen die Ganztagseinrichtung mit ihren ebenfalls bereits ausgezeichneten Funktionsr√§umen. Jede der Erzieherinnen ist f√ľr zirka zehn Bezugskinder sowie f√ľr einen bestimmten Bildungsbereich zust√§ndig. Die Jury betont die besondere Leistung, die es bedeutet, ein Funktionsraumkonzept in einem gro√üen Haus so gut umzusetzen, dass dabei auch j√ľngere Kinder ausreichend Sicherheit und Orientierung erfahren. Die Leitlinien der P√§dagogik erarbeiteten Kita-Team, Tr√§ger und Eltern gemeinsam. Bei der Umsetzung unterst√ľtzen Beobachtungs- und Dokumentationsinstrumente (infans) das Team. Das Preisgericht schreibt: “F√ľr sehr erw√§hnenswert h√§lt es die Jury, dass das Team einen ganzheitlichen Ansatz realisiert und viele Expertinnen und Experten sowie Eltern gut in die Kita-Arbeit einbindet. Dies tr√§gt zu einer besonderen Qualit√§t bei.”

Laudatorin und Jurymitglied Christina Henning, Redaktion Fr√ľhp√§dagogik beim Cornelsen Verlag in Berlin, gratulierte Kita-Leiterin Erika Schreck zum KitaStar 2013 in Bronze. Mit dem Preis sind p√§dagogische Fachb√ľcher im Wert von 500 Euro verbunden.

Mitglieder der Fachjury
Der ehrenamtlichen Jury f√ľr den KitaStar 2013 geh√∂rten an:

- Melanie Gabert, Leiterin Produktmanagement f√ľr edukatives Spielmaterial, Dusyma Kindergartenbedarf GmbH, Schorndorf
- Christina Henning, Redaktion Fr√ľhp√§dagogik, Cornelsen Verlag, Berlin
- Carola Kammerlander, P√§dagogische Gesch√§ftsf√ľhrerin, Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH, Stuttgart
- Prof. Dr. Susanne Viernickel, Alice Salomon Hochschule, Berlin
- Waltraud Weegmann, Gesch√§ftsf√ľhrerin, Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH, Stuttgart

Weitere Informationen zum “KitaStar” gibt es im Internet unter www.invest-in-future.de.

Bildrechte: Konzept-e / Perper

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielf√§ltigen Projekten er√∂ffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabh√§ngig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen M√∂glichkeiten ihrer Eltern. So k√∂nnen sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativit√§t und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft f√ľr ihr gesamtes Leben sch√∂pfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild f√∂rdert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender P√§dagogik, insbesondere – aber nicht ausschlie√ülich – in den √ľber 30 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung j√§hrlich den P√§dagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung “Invest in Future” verliehen.

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Invest in Future: "Masse und Klasse! Wie sichern wir die Qualität der Kinderbetreuung?"

Jubil√§um f√ľr “Invest in Future”: Der Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung findet heute und morgen zum zehnten Mal in Stuttgart statt. Schirmherr ist der baden-w√ľrttembergische Ministerpr√§sident Winfried Kretschmann. Die Veranstalter haben ein spannendes Programm mit 52 Vortr√§gen in 23 Themenforen, mit Diskussionsrunden und Podiumsgespr√§ch zusammengestellt. Das Schwerpunktthema des Symposiums ist die Qualit√§tssicherung in Kindertagesst√§tten, die angesichts des Platzausbaus in der Betreuung f√ľr unter Dreij√§hrige mit neuer Dringlichkeit auf der Tagesordnung steht.

Stuttgart – Den Bedarf an Kita-Pl√§tzen decken und gleichzeitig eine hohe p√§dagogische Qualit√§t gew√§hrleisten: Wie kann das gelingen? Was macht p√§dagogische Qualit√§t aus und welche Faktoren beeinflussen sie? Auf welchem Niveau arbeiten Kindertagesst√§tten heute? Wie sichern und entwickeln sie ihre Qualit√§t? Was k√∂nnen L√§nder, Kommunen und Tr√§ger gegen den vielerorts verbreiteten Erzieherinnen- und Erziehermangel tun? Diese Fragen diskutieren Expertinnen und Experten aus Politik, von Kita-Tr√§gern sowie aus Wirtschaft und Wissenschaft beim Zukunftskongress “Invest in Future” heute und morgen (14. und 15. Oktober 2013) im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. “Masse und Klasse! Wie sichern wir die Qualit√§t der Kinderbetreuung?” lautet das Schwerpunktthema der diesj√§hrigen Fachtagung.

Plattform f√ľr die Bildungsdiskussion
“Mit ‘Invest in Future’ m√∂chten wir der Diskussion um eine zeitgem√§√üe, bedarfsgerechte und hochwertige Bildung und Betreuung in Deutschland eine Plattform bieten und uns interdisziplin√§r √ľber aktuelle Trends und Herausforderungen austauschen”, sagt Kongress-Initiatorin Waltraud Weegmann, Gesch√§ftsf√ľhrerin der Konzept-e f√ľr Bildung und Betreuung gGmbH, die “Invest in Future” zusammen mit dem Kind e.V. Dachverband und der Wirtschaftsf√∂rderung Region Stuttgart GmbH (WRS) dieses Jahr zum zehnten Mal veranstaltet. Die Alice Salomon Hochschule Berlin ist wissenschaftlicher Partner der Veranstaltung.

Die Frage, wie Unternehmen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch betrieblich unterst√ľtzte Kinderbetreuung oder Angebote f√ľr Besch√§ftigte mit Pflegeaufgaben verbessern k√∂nnen, ist ein weiteres zentrales Thema bei “Invest in Future”.

Spannende Plenumsvorträge und 23 Themenforen
Der Kongress bietet Plenumsveranstaltungen mit Vortr√§gen von Professor Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts in M√ľnchen, zum Thema “Der Boom und seine Folgen – Quantitative und qualitative Herausforderungen des Kita-Ausbaus” sowie von Simone Grellmann vom Wissenschaftszentrum Berlin f√ľr Sozialforschung, die zum Thema “Zukunft mit Bildung” sprechen wird. Aus insgesamt 23 Themenforen k√∂nnen sich die rund 300 Besucherinnen und Besucher die weiteren Inhalte ihrer Kongresstage nach eigenem Interesse individuell zusammenstellen.

Erziehung und Geschlecht
Neben den beschriebenen Schwerpunktthemen gibt es Workshops f√ľr P√§dagoginnen und P√§dagogen zu “Bildung und Kulturtechniken”, “Migrationsp√§dagogischen Perspektiven” sowie “Der Raum als dritter Erzieher: Qualit√§t und √Ąsthetik”. Unter der √úberschrift “Macht das Geschlecht einen Unterschied?” pr√§sentieren Verantwortliche des vom Bundesfamilienministerium und dem Europ√§ischen Sozialfonds gef√∂rderten Projekts “MEHR M√§nner in Kitas” die Ergebnisse einer Tandemstudie und ziehen eine Bilanz aus der Projektarbeit.

Kongressbegleitende Messe
Eine Messe, die Interessierte kostenfrei besuchen können, begleitet den Kongress. Mehr als 20 Verbände und Netzwerke, Verlage, private sowie öffentliche Träger und Trägervereine, Fortbildungseinrichtungen, Kita-Ausstatterinnen und -ausstatter sowie Beratungsunternehmen präsentieren Produkte und Dienstleistungen rund um Betreuung und Bildung.

Deutschlands beste Kitas
Die Abendveranstaltung am ersten Kongresstag ist der feierliche Rahmen f√ľr die Verleihung des KitaStars 2013, den die element-i-Bildungsstiftung in den Kategorien Gold, Silber und Bronze an Kitas vergibt, die auf hohem p√§dagogischem Niveau arbeiten und ihre Qualit√§t beispielgebend sichern und weiterentwickeln.

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gr√ľndung 1988 kompetenter Partner f√ľr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb √∂ffentlicher und betriebsnaher Kindertagesst√§tten mit hohem Qualit√§ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Gesch√§ftsfelder. Heute geh√∂ren zum Netzwerk 30 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen f√ľr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-P√§dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu erm√∂glichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk besch√§ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm geh√∂ren die Tr√§gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH und die Konzept-e f√ľr Schulen gGmbH

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

Kontakt
Konzept-e f√ľr Bildung und Betreuung gGmbH
Birgit Hamm
Wankelstraße 1
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Pressekontakt:
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Kita-Qualität: GEW-Vorstand Norbert Hocke zur Aus- und Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern
Foto: Konzept-e / Fabry

Wie kann es gelingen, die pädagogische Qualität in deutschen Kindertagesstätten zu sichern und auszubauen? GEW-Vorstand Norbert Hocke gibt Hinweise, was dazu beitragen kann, Kitas zu besseren Ausbildungsorten zu machen, die Weiterbildung der Fachkräfte effektiver zu gestalten und den Austausch zwischen Theorie und Praxis zu verbessern. Während des Kongresses Invest in Future (14./15.10.2013 in Stuttgart, www.invest-in-future.de ) stellt er diese Themen zur Diskussion.

Stuttgart, 10. September 2013 – “Erzieherinnen und Erzieher unterst√ľtzen und f√∂rdern Kinder in den ersten Lebensjahren in ihrer Pers√∂nlichkeitsentwicklung: Eine verantwortungsvolle und umfassende Aufgabe, die sie nur mit fundierter Aus- und Weiterbildung sowie einem hohen Ma√ü an Selbstreflexion gut ausf√ľllen k√∂nnen”, betont Norbert Hocke, Mitglied im Vorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Angesichts von Krippenausbau und vielerorts zunehmendem Fachkr√§ftemangel in den Einrichtungen ist es jedoch eine Herausforderung, eine hohe p√§dagogische Qualit√§t zu halten bzw. (weiter) zu entwickeln.

Kitas als Ausbildungsorte
Personen, die bereits eine anderweitige abgeschlossene Ausbildung und Berufserfahrung besitzen k√∂nnen sich inzwischen in fast allen Bundesl√§ndern als Quereinsteigerinnen oder Quereinsteiger berufsbegleitend zur Erzieherin oder zum Erzieher ausbilden lassen. Die Idee, auf diese Weise zus√§tzliche dringend ben√∂tigte Kita-Fachkr√§fte zu gewinnen, sei gut, die vielf√§ltigen Impulse, die Menschen mit anderen beruflichen Hintergr√ľnden in die Kitas einbr√§chten positiv. Die Problematik dabei: “Kindertagesst√§tten werden immer st√§rker zum Lernort f√ľr angehende Fachkr√§fte. Neben den Auszubildenden m√ľssen die Kita-Teams, Menschen einbinden, die ein freiwilliges soziales Jahr, ein Berufs- oder ihr Anerkennungspraktikum nach der schulischen Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher machen. Die Personalsituation l√§sst es jedoch vielfach kaum zu, diese Personen gut anzuleiten und zu begleiten”, sagt Norbert Hocke.

Projekt “Lernort Praxis”
Gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium rief die GEW daher das Projekt “Lernort Praxis” ins Leben. Im Rahmen des Projekts k√∂nnen berufserfahrene Erzieherinnen oder Erzieher mit einer halben Stelle f√ľr die Anleitung angehender Fachkr√§fte freigestellt werden. “F√ľr viele √§ltere Kolleginnen und Kollegen, die die ganzt√§gige Arbeit mit den Kindern oft k√∂rperlich als zu anstrengend empfinden, ist dies ein ideales Bet√§tigungsfeld und eine gute M√∂glichkeit, ihre Erfahrungen an die j√ľngere Generation weitergeben zu k√∂nnen.”

Weiterbildungen: Effekte gering
Auch im Bereich der Fort- und Weiterbildung fr√ľhp√§dagogischer Fachkr√§fte, sagt Norbert Hocke, g√§be es Verbesserungsbedarf. Wie die Weiterbildungsinitiative Fr√ľhp√§dagogische Fachkr√§fte (WIFF) in einer Befragung ermittelte, nehmen 96 Prozent der Kita-Fachkr√§fte j√§hrlich an mindestens einer Weiterbildungsveranstaltung teil. “Trotz dieses sehr hohen Fort- und Weiterbildungsengagements hat sich die p√§dagogische Qualit√§t in den Einrichtungen seit den 1990er Jahren nicht ver√§ndert”, berichtet der GEW-Vorstand. Die √úbertragung der in den Fortbildungen aufgenommenen Inhalte in die Praxis gelinge scheinbar nur unzureichend.

Teamfortbildungen in den Vordergrund stellen
“Statt Fortbildungen f√ľr Einzelpersonen, die eher der pers√∂nlichen Weiterentwicklung dienen, m√ľssen aus unserer Sicht Teamfortbildungen im Zentrum stehen. Denn wenn es um die Gestaltung von Bildungsthemen geht, ist das eine Aufgabe, die im Team gemeinsam konzeptionell entwickelt werden muss”, sagt der Fachmann. Kita-Tr√§ger ben√∂tigten zudem ein Weiterbildungssystem, das auf die Bedarfe in den einzelnen Kitas abgestimmt sei. L√§ngst nicht alle Tr√§ger verf√ľgten dar√ľber.

Zertifizierung f√ľr Weiterbildungsangebote
Ein zentraler Qualit√§tsaspekt in der Aus- und Weiterbildung sei die Qualit√§t der Lehre und die Qualifikation der Dozentinnen und Dozenten, erkl√§rt Hocke. Um dies f√ľr den Bereich der Weiterbildung transparenter zu gestalten, entwickelt die GEW gemeinsam mit der Werkstatt Weiterbildung und dem Bundesbildungsministerium gerade eine Zertifizierungsagentur f√ľr entsprechende Anbieterinnen und Anbieter. “Wir m√ľssen sicherstellen, dass die angebotenen Fort- und Weiterbildungen den Kita-Bildungspl√§nen der Bundesl√§nder entsprechen”, erkl√§rt Hocke.

Mehr Praxiserfahrung in die Lehre
An Fachschulen und Universit√§ten, die fr√ľhp√§dagogische Fachkr√§fte ausbilden, unterrichte zumeist fachfremdes Personal, das selbst nie in einer Kita t√§tig war. “Um den Austausch zwischen Theorie und Praxis zu verbessern, w√§re es aus unserer Sicht wichtig, auch Erzieherinnen und Erzieher als Lehrbeauftragte an Fachschulen zu holen. In anderen Disziplinen ist ein solches Vorgehen l√§ngst √ľblich. Leider konnte sich die Kultusministerinnen- und -ministerkonferenz (KMK) im Bereich der Fr√ľhp√§dagogik noch nicht darauf einigen”, erkl√§rt Norbert Hocke.

Workshop “Qualit√§t p√§dagogischer Fachkr√§fte”
Seine Thesen und Forderungen zur Verbesserung der Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern stellt Norbert Hocke gemeinsam mit Nicole Spiekermann und Anna Gaigl von der Weiterbildungsinitiative Fr√ľhp√§dagogische Fachkr√§fte (WIFF) in einem Workshop bei Invest in Future am 14. Oktober 2013 ab 14.00 Uhr vor und diskutiert sie mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Der Kongress Invest in Future
Der Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future steht 2013 unter dem Motto “Masse und Klasse – Wie sichern wir die Qualit√§t in der Kinderbetreuung?” Am 14. und 15. Oktober nutzen rund 300 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, P√§dagogik und Politik das Symposium im Stuttgarter Haus der Wirtschaft, um ihr Wissen zu erweitern, neue Trends und bildungspolitische Weichenstellungen zu diskutieren und um Kontakte zu kn√ľpfen. Das Vortragsprogramm wird fortlaufend aktualisiert und ist abrufbar unter: www.invest-in-future.de

Links:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Homepage
http://www.gew.de/

Weiterbildungsinitiative fr√ľhp√§dagogische Fachkr√§fte (WIFF), Homepage
http://www.weiterbildungsinitiative.de/

Karin Beher / Michael Walter: “Qualifikationen und Weiterbildung fr√ľhp√§dagogischer Fachkr√§fte. Bundesweite Befragung von Einrichtungsleitungen und Fachkr√§ften in Kindertageseinrichtungen: Zehn Fragen – Zehn Antworten”, Studie der Weiterbildungsinitiative Fr√ľhp√§dagogische Fachkr√§fte (WiFF) als pdf zum Download
http://www.weiterbildungsinitiative.de/uploads/media/Studie_BeherWalter.pdf

Kongress-Logo und Bildmaterial zum Download unter: www.invest-in-future.de (“Presse” – “Bildmaterial”).

Unternehmensprofil Konzept-e:
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gr√ľndung 1988 kompetenter Partner f√ľr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb √∂ffentlicher und betriebsnaher Kindertagesst√§tten mit hohem Qualit√§ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Gesch√§ftsfelder. Heute geh√∂ren zum Netzwerk 30Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen f√ľr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-P√§dagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu erm√∂glichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk besch√§ftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm geh√∂ren die Tr√§gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH und die Konzept-e f√ľr Schulen gGmbH. Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet j√§hrlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgem√§√üe Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das n√§chste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

Kontakt
Konzept-e f√ľr Bildung und Soziales GmbH
Birgit Hamm
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
0711-656960-39
birgit.hamm@konzept-e.de
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