Ganztagsbetreuung - ausgewogen und vielfältig

element-i-Bildungsstiftung lobt den KitaStar 2016 aus

Ganztagsbetreuung wird in Krippen und Kitas zunehmend zum Standard. „Ist das nur positiv? Welche Erfahrungen und M√∂glichkeiten bleiben Kindern dabei vorenthalten?“, fragt die element-i-Bildungsstiftung. F√ľr den P√§dagogik-Innovationspreis KitaStar 2016 zum Thema „Ganztagsbetreuung – ausgewogen und vielf√§ltig“ sucht sie Kindertagesst√§tten mit Ganztagsbetreuungskonzepten, die bewusst Qualit√§ten aus anderen kindlichen Lebenswelten integrieren. Der KitaStar ist mit 5.000 Euro sowie Sachpreisen dotiert. Weitere Informationen unter: www.element-i-bildungsstiftung.de

Stuttgart (eos) – Immer mehr Kinder verbringen einen gro√üen Teil ihrer wachen Zeit in Krippen oder Kindertagesst√§tten. Sie leben zunehmend in einer institutionalisierten und p√§dagogisierten Welt. Dort finden sie idealerweise eine kindgerechte, bildungsf√∂rdernde Umgebung vor. Sie spielen in einer vertrauten Kindergruppe und treffen auf Erzieherinnen sowie Erzieher, die sie genau beobachten, ihre Bed√ľrfnisse wahrnehmen und sie feinf√ľhlig in ihren Lernprozessen begleiten. Das h√∂rt sich ideal an. Doch hat der famili√§re und nachbarschaftliche Alltag nicht ebenfalls Qualit√§ten? Bleiben diese M√∂glichkeiten nicht zumindest teilweise auf der Strecke? Denn wie geht in der Kita „die T√ľr hinter sich zumachen und einfach mal gammeln“? Muss „mit den Nachbarskindern drau√üen spielen“ ausfallen? Was passiert mit Sportunterricht im Verein oder individuellen Fl√∂ten- und Geigenstunden? Wo treffen Kinder noch Erwachsene, die die Welt mit nicht-p√§dagogischen Augen sehen?

Ganztagsbetreuung neu denken
Die element-i-Bildungsstiftung sucht Kita-Tr√§ger bzw. -Teams, die sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt und die Konzeption f√ľr ihre Ganztagsbetreuung entsprechend gestaltet haben. „Wir sind neugierig auf Konzepte, die Qualit√§ten anderer kindlicher Lebenswelten integrieren, so dass sie in einer Ganztagskita-Kindheit nicht verloren gehen“, sagt Patricia Bei√üwinger von der element-i-Bildungsstiftung. „Der Kita-Innovationspreis KitaStar steht 2016 daher unter dem Motto „Ganztagsbetreuung – ausgewogen und vielf√§ltig“.“

Bis 30. April 2016 bewerben
Die Projektkoordinatorin stellt klar: „Wir wissen, dass dieses Thema herausfordernd ist und es in der Fachwelt bislang wenig diskutiert wird. Der Fokus der Aufgabenstellung liegt daher auf der Entwicklung von L√∂sungsm√∂glichkeiten. Eine Umsetzung muss noch nicht erfolgt sein.“ Beteiligen k√∂nnen sich alle Einrichtungen, die Kinder bis zu zehn Jahren betreuen. Den Bewerbungsbogen finden Interessierte unter: www.element-i-bildungsstiftung.de Bewerbungsschluss ist der 30. April 2016.

Mitmachen lohnt sich
Der KitaStar in Gold ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Gewinnerinnen und Gewinner der Auszeichnungen in Silber und Bronze k√∂nnen sich √ľber attraktive Sachpreise im Wert von 1.000 bzw. 500 Euro freuen. Die Stiftung verleiht die Preise im Rahmen des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung „Invest in Future“ (18./19. Oktober 2016) in Stuttgart. Die Preistr√§gerinnen und Preistr√§ger erhalten dort die M√∂glichkeit, ihre Konzepte einem Fachpublikum zu pr√§sentieren.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zum KitaStar gibt es unter www.element-i-bildungsstiftung.de oder www.invest-in-future.de Patricia Beißwinger vom Projekt KitaStar ist unter 0711 Р656960-6922 oder Patricia.Beisswinger@konzept-e.de erreichbar.

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielf√§ltigen Projekten er√∂ffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabh√§ngig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen M√∂glichkeiten ihrer Eltern. So k√∂nnen sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativit√§t und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft f√ľr ihr gesamtes Leben sch√∂pfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild f√∂rdert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender P√§dagogik, insbesondere – aber nicht ausschlie√ülich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung j√§hrlich den P√§dagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.

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Invest in Future 2015: Richard David Precht forderte Bildungsrevolution
Prof. Richard David Precht auf dem Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future. (Bildquelle: Konzept-e)

Was macht Kinder stark und bef√§higt sie ihr Leben und die Gesellschaft k√ľnftig positiv zu gestalten? √úber 60 Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen gaben w√§hrend des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung „Invest in Future“ in Stuttgart interessante Denkanst√∂√üe zu dieser und √§hnlichen Fragen. Die Teilnehmenden erfuhren einen zentralen Zukunftstrend ganz unmittelbar: Vielfalt und Un√ľbersichtlichkeit nehmen zu. Die F√§higkeit, Informationen aufzunehmen, zu bewerten und daraus einen eigenen Standpunkt zu entwickeln, ist gefragter denn je.

Ein Feuerwerk an Ideen und Praxisimpulsen nahmen rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und P√§dagogik vom diesj√§hrigen Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung „Invest in Future“ (19./20. Oktober 2015) mit. Er√∂ffnungsredner Professor Richard David Precht, Philosoph und Bestsellerautor, sagte: „Wer die Gegenwart schlicht „hochrechnet“, um sich eine Vorstellung von der Zukunft unserer Gesellschaft zu machen, begeht einen Fehler. In 20 Jahren wird unsere Welt – vor allem durch eine fortschreitende Digitalisierung – kaum wiederzuerkennen sein.“ Die Un√ľbersichtlichkeit werde zunehmen: „Es wird immer mehr M√∂glichkeiten und weniger Sicherheit geben.“ Auf die Herausforderung damit umzugehen, bereite das bestehende Bildungssystem die kommenden Generationen jedoch bislang nicht vor. Einheitslehrpl√§ne verhinderten, dass Sch√ľlerinnen und Sch√ľler eigene St√§rken gut entdecken und ihre Begabungen entwickeln k√∂nnten. Das Notensystem f√∂rdere Vereinzelung und blockiere gemeinsames Arbeiten. Stattdessen fordert Precht ein interessengeleitetes Lernen – in Teams, die spielerisch miteinander konkurrieren. Sich selbst organisieren zu k√∂nnen, werde zunehmend wichtig. Das erfordere mehr als ein B√ľndel von Kompetenzen – n√§mlich eine Pers√∂nlichkeit, die sie integriere und im Sinne ihrer Wertvorstellungen nutze. Kinder und Jugendliche dabei zu unterst√ľtzen und zu begleiten dies zu entwickeln, sei eine zentrale Aufgabe des Bildungssystems.

Konstruktiver Umgang mit Vielfalt gefordert
Das Auditorium quittierte die Ausf√ľhrungen mit kr√§ftigem Applaus. Besonders die zahlreichen Fachleute aus dem Bereich der Fr√ľhp√§dagogik f√ľhlten sich best√§tigt. Seit Jahren wehren sie sich gegen Ans√§tze, die das Lernen in der Kita „verschulen“ w√ľrden. Erzieherinnen und Erzieher verstehen sich stattdessen als impulsgebende Bildungsbegleiterinnen und -begleiter der Kinder. Sie vermitteln Sicherheit und schaffen den Rahmen, in dem die M√§dchen und Jungen ihr Lernen nach eigenen Interessen ausrichten und gestalten k√∂nnen. Ein Vorbild f√ľr die Schulen? Waltraud Weegmann, Gesch√§ftsf√ľhrerin der Konzept-e f√ľr Bildung und Betreuung gGmbH, die den Kongress gemeinsam mit der element-i-Bildungsstiftung, dem Kind e.V. Dachverband sowie der Wirtschaftsf√∂rderung Region Stuttgart GmbH (WRS) veranstaltete, sagte: „Es kann in Bildungseinrichtungen heute nicht mehr darum gehen, die Kinder mit Fachwissen zu √ľberh√§ufen. Stattdessen sollten sie dort Selbstorganisation, Selbstwirksamkeit, L√∂sungsorientierung und Flexibilit√§t entwickeln.“ Eine zunehmende Vielfalt sei gesellschaftliche Realit√§t. Sie spiegele sich jedoch noch v√∂llig unzureichend in Kita- bzw. Lehrkr√§fteteams, erkl√§rte Weegmann weiter. Dabei w√ľrde dies zu einer hohen p√§dagogischen Qualit√§t in Bildungsinstitutionen beitragen.

Baden-W√ľrttemberg macht sich f√ľr MINT-F√∂rderung stark
„Mit Blick auf den Fachkr√§ftebedarf in unserem Land geht es zudem darum, Technikinteresse und -begeisterung breitenwirksam und fr√ľhzeitig bei Kindern und Jugendlichen zu wecken. Wir m√ľssen fr√ľh ansetzen und schon vorhandene Neugier und Wissbegierde von Kleinkindern f√∂rdern“, betonte Staatssekret√§r Peter Hofelich vom Ministerium f√ľr Finanzen und Wirtschaft Baden-W√ľrttemberg. „Vor diesem Hintergrund war es uns eine Freude, einen der beiden ersten Preise des diesj√§hrigen KitaStar-Wettbewerbs zu √ľbernehmen.“ Die element-i-Bildungsstiftung hatte den P√§dagogik-Innovationspreis zum Thema „Kita forscht!“ ausgelobt und vergab die Auszeichnungen im Rahmen von „Invest in Future“.

Bei den „Momenten des Staunens“ ansetzen
Die pr√§mierten Einrichtungen zeigten eindrucksvoll, was fr√ľhe MINT-Bildung hei√üt: „Die Kinder gehen auf Forschungsreise und wir unterst√ľtzen sie dabei“, berichtete Preistr√§gerin Susanne Ehrecke, MINT-Bildungsbereichsverantwortliche der √úberbetrieblichen Kindertagesst√§tte L√∂rrach. „Durch den Dialog mit uns, gelingt es den Kindern, ihre Momente des Stauens √ľber Alltags- und Natur-Ph√§nomene sprachlich zu fassen und die entstehenden Fragen zu formulieren. Das sind die Ausgangspunkte f√ľr unsere gemeinsame Suche nach Antworten.“ Es werden vielf√§ltige Informationen gesammelt, Hypothesen aufgestellt, passende Versuche konzipiert, durchgef√ľhrt, ausgewertet und dokumentiert. Die Kinder lernen Vorgehensweisen kennen, die sie ihr Leben lang nutzen k√∂nnen. Sie entwickeln Selbstvertrauen, indem sie erfahren, dass sie eigenst√§ndig Theorien entwickeln, Antworten finden und sich Themengebiete erschlie√üen k√∂nnen. Motiviert bei der Sache blieben die Kinder erfahrungsgem√§√ü vor allem dann, wenn sie den Forschungsprozess selbst bestimmten, erkl√§rte Ehrecke. Kita-Preistr√§gerin Susanne Zink, Leiterin der Kita Quickelb√ľ aus Quickborn bei Hamburg, formulierte es so: „Wir bewegen uns auf dem Fluss der Fragestellungen der Kinder.“

Kontrovers: Was bedeutet forschen in der Kita?
Dass es deutlich unterschiedliche Standpunkte dazu gibt, was forschendes Lernen in der Kita ausmacht, zeigte eine Podiumsdiskussion mit den Professorinnen und Professoren Gisela L√ľck, Brunhilde Marquardt-Mau und Hartmut Wedekind. L√ľck berichtete von ihren positiven Erfahrungen damit, jungen Kindern durch kleine Geschichten Zugang zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen zu er√∂ffnen, gemeinsam Experimente dazu durchzuf√ľhren und diese anschlie√üend zu deuten. „Die Deutung ist dabei ganz entscheidend. Erst dann k√∂nnen wir von Naturwissenschaft sprechen“, betonte L√ľck. „Dieses Vorgehen scheint mir eher eine Verf√ľhrungsdidaktik zu sein“, meinte Wedekind, der daf√ľr pl√§dierte, beim Stauen und den Fragen der Kinder anzusetzen und sich darauf einzulassen: „Wir sollten ihnen nicht einfach unsere Fragen oder Antworten √ľberst√ľlpen. Ob wir dieses Vorgehen als Forschen bezeichnen sollten, steht auf einem anderen Blatt.“ Aus Sicht von Marquardt-Mau klappt forschendes Lernen ganz ohne Instruktion n√§mlich nicht: „Gewisse Informationen m√ľssen da sein, sonst ist das wie Stricken ohne Wolle.“

Finden Kitas ausreichend geeignetes Personal?
Sich gemeinsam mit den Kindern intensiv mit naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen auseinanderzusetzen, fordert die Kita-Teams im Alltag heraus: Das hat nicht allein damit zu tun, dass vielen Erzieherinnen und Erziehern die Begeisterung f√ľr MINT-Themen abgeht, sondern ist der vielerorts knappen Personaldecke geschuldet, die f√ľr eine solche Arbeit kaum auszureichen scheint. Vor allem in Gro√üst√§dten und Ballungsgebieten klagen Tr√§ger √ľber einen eklatanten Fachkr√§ftemangel: Der VPK-Bundesverband privater Tr√§ger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe stellte an seinem Invest-in-Future-Messestand eine Online-Umfrage zu diesem Thema vor. „√úber die H√§lfte der 574 Tr√§ger-Verantwortlichen, die sich an unserer Befragung beteiligten, berichtet, dass sie gravierende Probleme h√§tten, geeignetes Personal zu finden. Weitere 37 Prozent sp√ľren, dass die Gewinnung von Fachkr√§ften zunehmend problematischer wird“, fasst VPK-Sprecherin Sophia Reichardt die Ergebnisse zusammen.

Steigende Betreuungsintensität Рgleichbleibende Personalausstattung
Der bekannte Koblenzer Sozialwissenschaftler Professor Stefan Sell wies in seinem Plenumsvortrag auf eine Diskrepanz hin, die in der Fachkr√§fte-Diskussion bislang wenig Beachtung findet: „Mit dem Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung in Kita oder Kindertagespflege ab dem ersten Geburtstag eines Kindes ging in den letzten Jahren ein rasanter Ausbau der Betreuungspl√§tze einher. Das ist sicherlich eine Erfolgsgeschichte“, erkl√§rte Sell. Die Daten zeigten jedoch auch: „Die Zahl der Besch√§ftigten ist nicht entsprechend gestiegen. Das bedeutet in vielen Kindertagesst√§tten: Zwar ist dort die gleiche Anzahl Besch√§ftigter f√ľr genauso viele Kinder zust√§ndig wie vor dem Krippenausbau. Doch unter der Kinderschar befinden sich jetzt pl√∂tzlich viele unter Dreij√§hrige mit sehr hohem Betreuungsbedarf.“ Das gef√§hrde die Kita-Qualit√§t und w√ľrde von Eltern und √Ėffentlichkeit letztlich nicht den gesetzlichen Rahmenbedingungen, sondern den Tr√§gern angelastet. In Pflegeeinrichtungen f√ľhre ein entsprechendes Ph√§nomen bereits seit 15 Jahren zu immer unhaltbareren Zust√§nden: „Die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner mit hohem und sehr hohem Pflegebedarf nimmt st√§ndig zu, die Personalausstattung bleibt gleich. Das System steht vor dem Kollaps. So weit darf es in den Kitas nicht kommen.“

„Welches Personal brauchen wir in unseren Kitas?“
Detlef Diskowski, Referatsleiter im Ministerium f√ľr Bildung, Jugend und Sport (MBJS) in Brandenburg, wies auf eine Untersuchung des Instituts f√ľr Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hin, die belegt, dass die Reserven am Arbeitsmarkt in Kita-Sektor praktisch ausgesch√∂pft seien. Er fordert daher eine Diskussion um die Frage: Welche Kr√§fte brauchen wir in der Kita? Bereits heute gebe es eine Teilung des Personals in Erst- und Zeit- bzw. Hilfskr√§fte mit jeweils unterschiedlicher Qualifikation. „Die Debatte, wer welche Arbeiten √ľbernimmt und welche weiteren Kompetenzen im Team n√ľtzlich sein k√∂nnten, wird jedoch nicht gef√ľhrt“, bem√§ngelt Diskowski. „Der Blick richtet sich immer nur auf die einzelnen Fachkr√§fte: Sie sollen m√∂glichst alle Aufgaben in einer Kita abdecken k√∂nnen.“ Sei es im Sinne einer hohen Qualit√§t nicht viel sinnvoller, multiprofessionelle Teams zu bilden? Leitungsaufgaben √ľbern√§hmen zum Beispiel Menschen mit Managementqualit√§ten, Facherzieherinnen und -erzieher k√∂nnten sich auf einzelne Bildungsbereiche spezialisieren und Fachleute zum Beispiel aus Handwerk, Kunst oder Theater k√∂nnten Kita-Teams themenspezifisch erg√§nzen. Um das zu erm√∂glichen, gelte es, die bestehenden Regularien zu √ľberarbeiten.

L√∂sungen f√ľr einen „gef√ľhlten“ Personalmangel
Martin Cramer, Fachberater f√ľr Bildungseinrichtungen, stellte die provozierende These auf, dass es einen gef√ľhlten Fachkr√§ftemangel in Kitas g√§be, der vielfach „hausgemacht“ sei. „Die Personalplanungen sowie die Strukturierung der Kita-Arbeit passen in sehr vielen Einrichtungen nicht mit der vorhandenen Personaldecke zusammen“, sagte er. H√§ufig werde in der Planung nicht ber√ľcksichtigt, dass quasi immer 20 Prozent der vorhandenen Kr√§fte durch Vor- und Nachbereitungszeiten, Urlaub, Fortbildung oder Krankheit nicht f√ľr die Arbeit in der Kindergruppe zur Verf√ľgung st√ľnden. Damit sei das Gef√ľhl eines permanenten Mangelzustands programmiert. Der Experte pl√§dierte daf√ľr, Stressphasen im Tagesablauf zu entsch√§rfen. Das seien vor allem solche Momente, in denen alle Kinder zu einem bestimmten Zeitpunkt das gleiche tun sollten und dabei individuell Unterst√ľtzung ben√∂tigten: z.B. alle ziehen zum Rausgehen Schuhe und Jacken an, alle waschen sich die H√§nde, alle essen gemeinsam zu Mittag. „In machen Einrichtungen gibt es t√§glich zehn dieser Situationen.“ Weniger sei mehr: Der Tagesablauf lie√üe sich „gefahrlos“ in Phasen einteilen und sei dann sehr viel entspannter – f√ľr Fachkr√§fte und Kinder gleicherma√üen. Eine solche Struktur gesteht den Kindern eine gr√∂√üere Autonomie zu und holt damit, wie der Fachmann sagt, den „Garteneffekt“ in die Kita.

Der nächste Invest-in-Future-Kongress findet am 18./19. Oktober 2016 in Stuttgart statt.

Weitere Informationen: www.invest-in-future.de
Im Pressebereich der Website finden Sie im Anschluss an die Presse-Mitteilung passendes Bildmaterial zum Download.

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gr√ľndung 1988 kompetenter Partner f√ľr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb √∂ffentlicher und betriebsnaher Kindertagesst√§tten mit hohem Qualit√§ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Gesch√§ftsfelder. Heute geh√∂ren zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen f√ľr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-P√§dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu erm√∂glichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk besch√§ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm geh√∂ren die Tr√§gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH und die Konzept-e f√ľr Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 18. und 19. Oktober 2016 in Stuttgart statt.

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"Kita forscht!": Vier Kindertagesstätten mit dem KitaStar der element-i-Bildungsstiftung ausgezeichnet
(Bildquelle: element-i-Bildungsstiftung)

Die Jury des diesj√§hrigen Kita-Innovationspreises KitaStar zeichnete folgende Kindertagesst√§tten f√ľr eine beispielgebende fr√ľhe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) aus: Kita EinSteinchen in Frankfurt an der Oder; √úberbetriebliche Kindertagesst√§tte in L√∂rrach; Kita Regenbogen in Ortrand und Kita Quickelb√ľ in Quickborn. Die feierliche Preisverleihung fand w√§hrend der Abendveranstaltung des Kongresses „Invest in Future“ am 19. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

„Oh, warum wird das Blatt denn ganz rot? Warum liegen heute so viele Regenw√ľrmer auf der Erde? Wie kommt eigentlich das Licht in die Lampe?“ Viele Alltagserfahrungen werfen Fragen auf. „Kindertagesst√§tten k√∂nnen bereits bei den J√ľngsten die Freude am Entdecken wecken und sie dazu ermutigen und in die Lage versetzen, selbst zu forschen und eigene Antworten auf naturwissenschaftlich-technische Fragen zu finden. Dadurch legen sie den Grundstein daf√ľr, dass sich M√§dchen und Jungen in den naturwissenschaftlich-technischen Bereichen auch sp√§ter etwas zutrauen. Wir wollen das Interesse fr√ľhzeitig wecken, Talente durchg√§ngig f√∂rdern und vor allem auch erreichen, dass sich M√§dchen mit der gleichen Selbstverst√§ndlichkeit mit Naturwissenschaft und Technik besch√§ftigen und f√ľr Berufswege im MINT-Bereich entscheiden“, sagt Dr. Birgit Buschmann, Referatsleiterin „Wirtschaft und Gleichstellung“ im Ministerium f√ľr Finanzen und Wirtschaft Baden-W√ľrttemberg.

Wie gelingt eine fr√ľhe naturwissenschaftlich-technische Bildung in Kindertagesst√§tten? Welche p√§dagogische Haltung ist hierf√ľr erforderlich und welche Raum- und Materialausstattungen werden dem Forschergeist der Kinder gerecht, um eine optimale F√∂rderung der Allerj√ľngsten zu erm√∂glichen und ihre nat√ľrliche Neugierde zu wecken? Um gute Beispiele daf√ľr zu finden und bekannt zu machen, lobte die element-i-Bildungsstiftung mit Unterst√ľtzung des Ministeriums f√ľr Finanzen und Wirtschaft Baden-W√ľrttemberg, des Kita-Ausstatters Dusyma sowie dem Cornelsen Verlag, den KitaStar 2015 unter dem Motto „Kita forscht!“ aus. Eine Fachjury ermittelte vier Gewinnerinnen und Gewinner. Da zwei Bewerbungen gleicherma√üen herausragten, gibt es dieses Jahr zwei KitasStars in Gold. Verliehen wurden die Preise w√§hrend der festlichen Abendveranstaltung des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung „Invest in Future“ am 19. Oktober in Stuttgart.

Folgende Einrichtungen freuten sich √ľber eine Auszeichnung:

KitaStar in Gold: √úberbetriebliche Kindertagesst√§tte, L√∂rrach (Baden-W√ľrttemberg)

Die vom gleichnamigen Verein geleitete √úberbetriebliche Kindertagesst√§tte L√∂rrach bietet Platz f√ľr 70 Kinder zwischen eineinhalb und sechs Jahren. Die Einrichtung ist ganztags von 06:00 bis 18:00 Uhr ge√∂ffnet und besch√§ftigt 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Team arbeitet in Funktionsr√§umen nach dem anspruchsvollen p√§dagogischen Konzept infans.

Zur Begr√ľndung f√ľr die Vergabe des KitaStar 2015 in Gold schreibt die Jury:

„Die Jury ist beeindruckt von der umfassenden fachlichen Fundierung, die das Thema der MINT-Bildung in der √úberbetrieblichen Kindertagesst√§tte in L√∂rrach besitzt. Dieses Wissen setzen die Fachkr√§fte mit hoher Professionalit√§t um und schaffen den Kindern eine Atmosph√§re der Kreativit√§t und der Entdeckungsfreude. Sie w√§hlen Materialien so aus und pr√§sentieren sie so ansprechend, dass sie einen sehr guten N√§hrboden f√ľr die Ideen der Kinder bilden und sie zum Ausprobieren und Forschen auffordern. Die Materialf√ľlle und -vielfalt beeindruckte die Jury. Besonders hervorzuheben ist, dass die Kinder im Forschungsraum gro√üteils echte Laborutensilien nutzen k√∂nnen. Den Erzieherinnen und Erziehern gelingt es gut, die ‚Momente des Staunens‘ der Kinder wahrzunehmen. Daran ankn√ľpfend begleiten sie die Jungen und M√§dchen mit Engagement und Begeisterung bei der Beantwortung ihrer Forschungsfragen. Besonders √ľberzeugt hat die Jury, dass das Kita-Team forschendes Lernen als grundlegende Lebenshaltung versteht, die in allen Kita-R√§umen sichtbar und sp√ľrbar ist und das Miteinander in der Einrichtung pr√§gt. Ein Beispiel: Kinder, die im Bistro √Ąpfel sch√§lten, wollten genauer wissen, wie der Sch√§ler funktioniert und gingen ins Labor, um das herauszufinden. In einem l√§ngeren Prozess und durch das Zerlegen und erneute Zusammenbauen des Sch√§lers mit seinen 20 Einzelteilen gelang es ihnen herauszufinden, wie er funktioniert und welche Funktion die ineinandergreifenden Zahnr√§der dabei erf√ľllen.

Beispielgebend ist auch die hervorragende Vernetzung der Kita Рbesonders in Bezug auf den fachlichen Austausch. Die Jury beurteilt das Engagement der Einrichtung zur Weiterentwicklung der Elementarpädagogik im MINT-Bereich als außergewöhnlich.

Die Jury zeichnet die √úberbetriebliche Kindertagesst√§tte L√∂rrach f√ľr ihre in Bezug auf Konzeption, Raumgestaltung, Materialangebot und p√§dagogische Umsetzung beispielgebende fr√ľhe MINT-Bildung mit dem diesj√§hrigen KitaStar in Gold aus.“

Laudatorin und Jury-Mitglied Dr. Birgit Buschmann, Referatsleiterin „Wirtschaft und Gleichstellung“ im Ministerium f√ľr Finanzen und Wirtschaft Baden-W√ľrttemberg, gratulierte Ursula Bangert, Leiterin der √úberbetrieblichen Kindertagesst√§tte L√∂rrach, sowie der Bildungsbereichsverantwortlichen Susanne Ehrecke zum KitaStar in Gold. Das Preisgeld von 5.000 Euro wurde vom Ministerium f√ľr Finanzen und Wirtschaft zur Verf√ľgung gestellt.

KitaStar in Gold: Kita EinSteinchen, Frankfurt an der Oder (Brandenburg)

Die ganztags von 6:30 Uhr bis 17:00 Uhr ge√∂ffnete Kita EinSteinchen in Frankfurt/Oder bietet Pl√§tze f√ľr 62 Kinder vom ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt. Die Einrichtung besch√§ftigt zw√∂lf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Tr√§ger ist das Zentrum f√ľr Begabungsf√∂rderung e.V. Das Kita-Team setzte ein offenes Konzept mit Funktionsr√§umen um.

Zur Begr√ľndung f√ľr die Vergabe des KitaStar 2015 in Gold schreibt die Jury:

„Den Gr√ľnderinnen der Kita EinSteinchen in Frankfurt an der Oder und ihrem Kita-Team ist es mit viel Begeisterung und Engagement gelungen, hervorragende Voraussetzungen daf√ľr zu schaffen, dass Kinder Ph√§nomene aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik entdecken, beobachten und erforschen k√∂nnen. Die gro√üen und vielf√§ltigen Kita-R√§ume sowie ein reiches, alltagsnahes und sehr kreatives Materialangebot laden die M√§dchen und Jungen zum Erkunden und Experimentieren ein. In jedem einzelnen Raum sind MINT-Themen sichtbar: Es gibt Zahlen, Geometrische Formen, Pendel, Sanduhren, Waagen, Lichtspiele oder Weltkarten. Eine besondere Rolle spielen Reize aus der Natur, die Ausgangspunkt f√ľr viele Forschungsfragen der Kinder sind.

Dass die Kinder diese besonderen Voraussetzungen optimal f√ľr sich nutzen k√∂nnen, ist auf die Haltung der Fachkr√§fte zur√ľckzuf√ľhren, die sich selbst neugierig forschend mit den Kindern auf die Suche nach Antworten begeben. Ihre Begeisterung wirkt ansteckend. Der Jury gefiel, dass die Fachkr√§fte den Kindern viel Zeit und Raum f√ľr die selbstst√§ndige Bearbeitung ihrer Fragestellungen lassen und dass die Forschungsprozesse der Kinder Vorrang genie√üen. So ist es f√ľr die Kinder problemlos m√∂glich, zum Beispiel auf das gemeinsame Singen zu verzichten, weil sie gerade intensiv mit einer Arbeit besch√§ftigt sind. Haben sich die Kinder Wissen angeeignet, ist es den Erzieherinnen und Erziehern wichtig, dass die M√§dchen und Jungen ausreichend Zeit haben, es im Spiel zu vertiefen, mit anderen Erfahrungen zu verkn√ľpfen und auf diese Weise zu eigener Erkenntnis zu gelangen. So stellen sie die Nachhaltigkeit des Lernens sicher. Auch von der √ľbersichtlich in Themenordnern abgelegten, von den Kindern gestalteten Forschungs-Dokumentation, ist die Jury beeindruckt. In der Kita EinSteinchen herrscht eine Atmosph√§re der Entdeckungslust, die sich sehr positiv auf die Kinder und ihre Entwicklung auswirkt.

Das umfangreiche Raumangebot in der Kita und deren Erweiterung durch eine spezielle KinderEnergieAkademie, die auch von Schulklassen besucht wird, gehen deutlich √ľber das hinaus, was selbst von einer sehr guten Kindertageseinrichtung normalerweise erwartet w√ľrde. Die Leiterinnen der Kita EinSteinchen zeigen, was mit viel Ideenreichtum, einer hervorragenden Vernetzung und Engagement machbar ist und weisen mit der KinderEnergieAkademie innovative Wege, um der Bildung im MINT-Bereich bis in die Grundschulzeit hinein Nachhaltigkeit zu verleihen.

Die Jury w√ľrdigt dieses besondere Engagement, die hervorragende Konzeption f√ľr die MINT-Bildung und eine beispielgebende Umsetzung mit dem diesj√§hrigen KitaStar in Gold.“

Laudator Dr. h. c. Matthias Kleinert, Beiratsmitglied der element-i-Bildungsstiftung, gratulierte Peggy Zecha, Leiterin der Kita EinSteinchen und Anne Manglitz, p√§dagogische Mitarbeiterin in der Kita EinSteinchen, zum KitaStar 2015 in Gold. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, die von der Stiftung zur Verf√ľgung gestellt werden.

KitaStar in Silber: Kita Regenbogen, Ortrand (Brandenburg)

In der städtischen Kindertagesstätte Regenbogen im brandenburgischen Ortrand betreuen 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 145 Kinder zwischen null und zwölf Jahren. Die Einrichtung hat ganztags von 6.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Sie umfasst Krippe, Kita sowie Hortbereich und arbeitet mit Gruppen- und Funktionsräumen teiloffen.

Zur Begr√ľndung f√ľr die Vergabe des KitaStar 2015 in Silber schreibt die Jury:

„Die Jury ist beeindruckt von dem gro√üen Engagement mit dem das Team der Kita Regenbogen das Thema MINT-F√∂rderung vorantreibt und umsetzt. Dies ist besonders bemerkenswert, da der Personalschl√ľssel in Brandenburg im Vergleich zu anderen Bundesl√§ndern deutlich niedriger liegt. Die Kinder haben hervorragende Forschungsm√∂glichkeiten in vorbildlich und sehr vielf√§ltig ausgestatteten Funktionsr√§umen. Der Vor-Ort-Besuch zeigte, dass die Jungen und M√§dchen trotz der Gr√∂√üe des Hauses und der Bandbreite des Materialangebots sehr gut orientiert sind. Sie wissen, wo welche Dinge zu finden sind und welche Regeln bei ihrer Nutzung ggf. gelten.

Die Fachkr√§fte legen jeweils ihren Themenschwerpunkt auf einen Bildungsbereich, in dem sie sich besonders weiterbilden. Sie arbeiten in bildungsbereichs√ľbergreifenden Tandems zusammen und vertreten sich gegenseitig. Auf diese Weise sind die Bildungsbereiche gut vernetzt und jede bzw. jeder hat Schnittstellen zu MINT-Themen oder eigene Bereiche in diesem Feld. Die Jury war sehr angetan von dieser Organisationsform. Ebenfalls beispielgebend ist die enge Zusammenarbeit mit externen Akteurinnen und Akteuren: neben den Eltern und Personen aus der Kommune, sind das eine Vielzahl von Unternehmen und Institutionen aus Ortrand und der Umgebung. In die Kita werden auf diese Weise sehr unterschiedliche p√§dagogische Vorstellungen hineingetragen. Auch im eigenen Team gibt es eine Bandbreite unterschiedlicher Haltungen in Bezug auf die Unterst√ľtzung von kindlichen Lernprozessen. Gegenseitige Toleranz und Wertsch√§tzung erm√∂glichen es dennoch, ein stimmiges Gesamtkonzept zu realisieren. Dies hat die Jury √ľberzeugt.

F√ľr ihre ambitionierte MINT-Konzeption und deren ideenreiche Umsetzung zeichnet die Jury die Kita Regenbogen in Ortrand mit dem diesj√§hrigen KitaStar in Silber aus.“

Laudator Volker Blum, Gesch√§ftsf√ľhrer von Dusyma Kindergartenbedarf GmbH in Schorndorf, √ľberreichte die Auszeichnung an Einrichtungsleiterin Cornelia Georgi sowie Katrin B√§r, Erzieherin im Hortbereich. Die Kita Regenbogen kann sich √ľber einen Dusyma-Gutschein im Wert von 1.000 Euro freuen.

KitaStar in Bronze: Kita Quickelb√ľ, Quickborn (Schleswig-Holstein)

Das Montessori-Kinderhaus „Quickelb√ľ“ in Quickborn bei Hamburg ist eine Einrichtung des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Die integrative Kita hat von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr ge√∂ffnet und betreut mit 18 p√§dagogischen Fachkr√§ften 134 Kinder zwischen null und 14 Jahren. Das Kinderhaus bewarb sich speziell mit seinem Projekt „Weltwissen“ um den KitaStar.

Zur Begr√ľndung f√ľr die Vergabe des KitaStar 2015 in Bronze schreibt die Jury:

„Dem Team des Kinderhauses Quickelb√ľ gelingt es auf hervorragende Weise, Themen aus Naturwissenschaft und Technik, Mathematik und Informatik so in den Alltag zu integrieren, dass sie f√ľr die Kinder Bestandteil des t√§glichen Erfahrungslernens werden. Eine wesentliche Voraussetzung f√ľr das Gelingen ist dabei die Haltung der Fachkr√§fte, die Kindern vielf√§ltige Erfahrungsr√§ume – auch au√üerhalb der Einrichtung – er√∂ffnen, ihnen zutrauen, die Dinge selbst auszuprobieren und ihren eigenen Interessen nachzugehen. Die Erzieherinnen und Erzieher lassen sich dabei vom Fluss der Fragestellungen der Kinder leiten. Sie muten ihnen in ihren Forschungsprozessen auch Misserfolge zu, indem sie sie L√∂sungen verfolgen und Versuche durchf√ľhren lassen, die – mit dem Wissen Erwachsener – erkennbar scheitern w√ľrden. Diese p√§dagogische Haltung bewertet die Jury als beispielgebend. Erzieherinnen und Erzieher sind mit Engagement und Begeisterung dabei und fachen so die Lernfreunde der Kinder an. Als sehr gelungen beurteilt die Jury auch die Einbettung des forschenden Lernens in einen durch stabile Beziehungen und durchdachte Strukturen Sicherheit, Orientierung und Halt gebenden Rahmen: So k√∂nnen Kinder erfolgreich auf „Entdeckungsreisen“ gehen. F√ľr das „Weltwissen“-Projekt, seine √ľberzeugende Einbindung in die Gesamtkonzeption der Kindertagesst√§tte und seine professionelle Umsetzung im p√§dagogischen Alltag spricht die Jury dem Montessori-Kinderhaus Quickelb√ľ den diesj√§hrigen KitaStar in Bronze zu.“

Laudatorin und Jurymitglied Judith Erlmann, Leitung Programmplanung, Redaktion und Realisierung P√§dagogik/Lehrmittel beim Cornelsen Verlag in Berlin, gratulierte Quickelb√ľ-Kinderhausleitern Susanne Zink sowie Christina Frank, Leiterin des Projekts Weltwissen, zum KitaStar 2015 in Bronze. Mit dem Preis sind p√§dagogische Fachb√ľcher des Cornelsen Verlags im Wert von 500 Euro verbunden.

Mitglieder der Fachjury
Der ehrenamtlichen Jury f√ľr den KitaStar 2015 geh√∂rten an:

– Dr. Ulrike Brandt-Bohne, Wissenschaftsjournalistin und Biologin
– Dr. Birgit Buschmann, Referatsleiterin „Wirtschaft und Gleichstellung“ im Ministerium f√ľr Finanzen und Wirtschaft Baden-W√ľrttemberg
РJudith Erlmann, Leitung Programmplanung, Redaktion und Realisierung Pädagogik/Lehrmittel, Cornelsen Verlag, Berlin
– Prof. Dr. Gisela L√ľck, Professorin f√ľr Didaktik der Chemie, Universit√§t Bielefeld
– Clemens Matthias Weegmann, Gesch√§ftsf√ľhrer Konzept-e f√ľr Schulen gGmbH, Stuttgart
– Waltraud Weegmann, Gesch√§ftsf√ľhrerin Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH, Stuttgart

Weitere Informationen zum „KitaStar“ gibt es im Internet unter www.invest-in-future.de oder www.element-i-bildungsstiftung.de

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielf√§ltigen Projekten er√∂ffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabh√§ngig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen M√∂glichkeiten ihrer Eltern. So k√∂nnen sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativit√§t und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft f√ľr ihr gesamtes Leben sch√∂pfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild f√∂rdert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender P√§dagogik, insbesondere – aber nicht ausschlie√ülich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung j√§hrlich den P√§dagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.

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Kongress Invest in Future in Stuttgart
(Bildquelle: Konzept-e f√ľr Bildung und Betreuung gGmbH)

„Jetzt vernetzen: Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Weil die Zukunft alle angeht!“

Der Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future findet am 19. und 20. Oktober 2015 zum zw√∂lften Mal in Stuttgart statt: Die zweit√§gige Veranstaltung mit Professor Dr. Richard David Precht widmet sich dieses Jahr unter anderem einer neuen Wertekultur in Unternehmen und Bildungseinrichtungen, innovativen Modellen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege sowie der MINT-F√∂rderung in Kitas und ist Plattform f√ľr den interdisziplin√§ren Austausch.

Mehrere Hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, √Ėsterreich und der Schweiz sowie √ľber 40 Vortragende aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und P√§dagogik diskutieren heute und morgen (19./20. Oktober 2015) w√§hrend des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future im Stuttgarter Haus der Wirtschaft Zukunftsthemen aus Gesellschaft, Bildung und Arbeitswelt. Staatssekret√§r Peter Hofelich vom Ministerium f√ľr Finanzen und Wirtschaft Baden-W√ľrttemberg betonte: „Das Ministerium f√ľr Finanzen und Wirtschaft hat ein gro√ües Interesse daran, Technikinteresse und -begeisterung breitenwirksam und fr√ľhzeitig bei Kindern und Jugendlichen zu wecken, um den Wirtschaftsstandort zu st√§rken und langfristig MINT-Fachkr√§fte f√ľr Baden-W√ľrttemberg zu sichern. Wir m√ľssen fr√ľh ansetzen, vorhandene Neugier und Wissbegierde von Kleinkindern f√∂rdern und M√§dchen und Jungen gleicherma√üen f√ľr Technik begeistern.“ Das Ministerium unterst√ľtzt deshalb die Veranstaltung.

„Wir brauchen eine Bildungsrevolution!“
Er√∂ffnungsredner Professor Dr. Richard David Precht, Philosoph und Bestsellerautor, sagt: „Wir brauchen keine weitere Bildungsreform, wir brauchen eine Bildungsrevolution!“. Denn die Erkenntnisse der modernen Entwicklungspsychologie, der Lerntheorie und der Hirnforschung seien in deutschen Bildungseinrichtungen bislang kaum angekommen. „Das ist ein Verrat an unseren Kindern“, erkl√§rt Precht.

Gesellschaft: Beteiligung versus Egoismus
Praktikerinnen und Praktiker aus Institutionen und Unternehmen beobachten eine zunehmende „Hauptsache ich“- bzw. „Hauptsache mein Kind“-Mentalit√§t, die sie mit Sorge erf√ľllt: „Wir ben√∂tigen mehr Gemeinschaftssinn, wenn das Leben, Lernen und Arbeiten im sozialen Verbund funktionieren soll“, erkl√§rt Kongress-Initiatorin Waltraud Weegmann, Gesch√§ftsf√ľhrerin der Konzept-e f√ľr Bildung und Betreuung gGmbH, die Invest in Future gemeinsam mit der element-i-Bildungsstiftung, dem Kind e.V. Dachverband und der Wirtschaftsf√∂rderung Region Stuttgart veranstaltet. Die Diplom-Psychologin Uta B√∂sch sowie der Umwelt√∂konom und Nachhaltigkeitsmanager Ivo Mersiowsky, Inhaber der T√ľbinger Unternehmensberatung Quiridium, stellen dar, wie es gelingen kann, gemeinsame Werte zu entwickeln und im Alltag umzusetzen.

Wirtschaft: Vereinbarkeit 2.0
Invest-in-Future-Referent Andy Keel ist Unternehmer und Teilzeitvater. Er steht f√ľr einen Trends der betriebliche Antworten einfordert: das neue Rollenverst√§ndnis vieler V√§ter. Keel pl√§diert f√ľr „Mehr Mut zu Teilzeit – auch in F√ľhrungspositionen“. Am eigenen Beispiel zeigt er, dass es geht und sich das Modell f√ľr Unternehmen auch wirtschaftlich auszahlt. Christiane Fl√ľter-Hoffmann vom Institut der deutschen Wirtschaft K√∂ln (IW) macht sich daf√ľr stark, das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege „aus der Grauzone“ zu holen. Unternehmen und Besch√§ftigte seien gut beraten, sich auf die Herausforderungen vorzubereiten, die mit einer alternden Gesellschaft und zunehmen Pflegeaufgaben einhergingen.

Sozial- und Bildungseinrichtungen: Rahmenbedingungen im Wandel
Der Sozialwissenschaftler Professor Dr. Stefan Sell thematisiert in seinem Plenumsvortrag den zunehmenden Wettbewerb unter den Bildungseinrichtungen, die Herausforderungen durch den Fachkr√§ftemangel bei Erzieherinnen und Erziehern und analysiert welche Rahmenbedingungen eine p√§dagogische Innovationskultur f√∂rdern k√∂nnen. Ein kreativer Umgang mit einem fast leergefegten Arbeitsmarkt f√ľr Kita-Fachkr√§fte sowie M√∂glichkeiten und Spielr√§ume f√ľr angehende Sozialunternehmerinnen und -unternehmer sind weitere Vortragsthemen.

Pädagogik: MINT-Förderung und Medienerziehung
Gute Beispiele aus der Praxis und Workshops zum Mitmachen stehen im p√§dagogischen Bereich auf dem Programm: Die Gewinnerinnen und Gewinner des diesj√§hrigen Kita-Innovationspreises KitaStar der element-i-Bildungsstiftung, der w√§hrend des Kongresses verliehen wird, stellen ihre beispielgebende Praxis einer fr√ľhen F√∂rderung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) vor. Dr. Ulrike Brandt-Bohne, Biologin, Wissenschaftsjournalistin und Moderatorin der ARD-Sendung Kopfball, gibt praktische Anregungen, wie sich naturwissenschaftlich-technische Inhalte gut in den Kita-Alltag integrieren lassen. Bj√∂rn Haferkamp, Philosoph an der Universit√§t Bremen, leitet einen Workshop mit dem Titel „Digital Natives“. Er betont, dass es kein „richtiges“ Konzept f√ľr eine Medienp√§dagogik in der Kita g√§be. Es sei jedoch wichtig, dass die Einrichtungen individuell eine begr√ľndete Haltung dazu entwickelten, wie sie in ihrem Haus mit dem Thema umgehen m√∂chten. Dazu bietet ihnen der Workshop das n√∂tige theoretische Fundament.

Begleitmesse: Unternehmen und Institutionen stellen sich vor
Firmen und Institutionen aus den Bereichen Bildung und Betreuung nutzen Invest in Future als Plattform, um sich einem interessierten Fachpublikum zu pr√§sentieren. Mit einem Stand vertreten sind u.a. der Herder Verlag, die Alzheimer Gesellschaft BW sowie die Deutsche Gesellschaft f√ľr Ern√§hrung.

Weitere Informationen: www.invest-in-future.de

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gr√ľndung 1988 kompetenter Partner f√ľr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb √∂ffentlicher und betriebsnaher Kindertagesst√§tten mit hohem Qualit√§ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Gesch√§ftsfelder. Heute geh√∂ren zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen f√ľr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-P√§dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu erm√∂glichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk besch√§ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm geh√∂ren die Tr√§gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH und die Konzept-e f√ľr Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

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Nicht predigen - leben: Zukunftskongress Invest in Future thematisiert Wertekultur
Invest-in-Future-Referentin Diplom-Psychologin Uta Bösch von der Unternehmensberatung Quiridium (Bildquelle: Bösch/Quiridium)

„Gemeinsam, offen, frei, kreativ und mit Spa√ü: So wollen wir in Deutschland lernen, so wollen wir arbeiten.“ Wie diese Vision Realit√§t werden k√∂nnte, skizzieren Rednerinnen und Redner – unter anderen Bestsellerautor Prof Dr. Richard David Precht – beim Zukunftskongress Invest in Future am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart. Ein zentrale Frage dabei: Wie gelingt es, in Unternehmen und (Bildungs-)Institutionen gemeinsame Werte zu formulieren und im Alltag zu leben?

„Unsere Kinder, die heute eingeschult werden, gehen im Jahr 2070 in Rente. Doch wir √ľberfrachten sie mit Wissensstoff, den sie f√ľr ihr Leben kaum brauchen werden. Statt ihnen dabei zu helfen, Neugier, Kreativit√§t, Originalit√§t, Orientierung und Teamgeist f√ľr eine immer komplexere Welt zu erwerben, dressieren wir sie zu langweiligen Anpasserinnen und Anpassern“, sagt der Philosoph und Buchautor Richard David Precht, der am 19. Oktober 2015 in Stuttgart den Er√∂ffnungsvortrag des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future halten wird. Precht fordert keine weitere Bildungsreform, sondern eine Bildungsrevolution: „Unsere Schulen m√ľssen v√∂llig anders werden!“

Werte leben: Was bedeutet das?
Kann es gelingen, in Kitas und Schulen ein anderes Zusammenleben und -lernen zu gestalten, wenn sich gesellschaftlich sonst wenig √§ndert? Wenn Kinder Eltern erleben, die Selbstbestimmung predigen aber Anpassung leben? Wenn Menschen in Unternehmen arbeiten, die sich hochtrabende Werte auf die Fahnen schreiben, in der Praxis Eigenverantwortung und Mitsprache der Besch√§ftigten aber unerw√ľnscht sind? Die Diplom-Psychologin Uta B√∂sch sowie der Umwelt√∂konom und Nachhaltigskeitsmanager Ivo Merisowsky, Inhaber der T√ľbinger Unternehmensberatung Quiridium, zeigen in ihren Invest-in-Future-Vortr√§gen auch anhand von Beispielen, was es bedeutet, in Unternehmen und Bildungsinstitutionen gemeinsame Werte zu entwickeln und sie so umzusetzen, dass sie im Arbeitsalltag (er)lebbar sind. Dies sei immer ein Prozess im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen Bekenntnissen und innerer √úberzeugung, zwischen Leitlinien und Begeisterungsf√§higkeit der Besch√§ftigten – eine Abenteuerreise.

Gr√ľndungsgeist: Den eigenen Weg gehen!
Das deutsche Bildungssystem f√∂rdert eigenst√§ndiges Denken bislang zu wenig. Unternehmen setzen zumeist eher auf Untertanentreue als auf Entdeckungsgeist. So die Diagnose vieler Expertinnen und Experten. Dennoch gibt es sie: Menschen, die davon unbeirrt ihren eigenen Weg gehen, innovative Ideen entwickeln, Unternehmen gr√ľnden und ihre Produkte und Dienstleistungen erfolgreich vermarkten. Sarah Haide (mycoachbox) und Michael Feicht (Buddy Watcher) geh√∂ren zu diesen Gr√ľndergeistern. In ihren Vortr√§gen bei Invest in Future halten sie der Gr√ľndungskultur in Deutschland den Spiegel vor und analysieren, was sie auf ihren Erfolgswegen unterst√ľtzte bzw. behinderte.

Das Arbeiten lebenswert machen
Invest-in-Future-Redner Heiner Scholz, Gesch√§ftsf√ľhrer der Unternehmensberatung Dexina AG in B√∂blingen, brach bereits zu Schulzeiten aus dem bestehenden „System“ aus. „Daf√ľr habe ich keine Zeit“, lautete seine Begr√ľndung damals. Heute wirbt er daf√ľr, Arbeit neu und anders zu gestalten: Live@Work hei√üt das Konzept, das er im eigenen Betrieb so erfolgreich umsetzte, dass Live@Work-Beratungen zum T√§tigkeitsschwerpunkt von Dexina wurden.

Unangepasst sein – ein Erfolgsrezept?
Einer Untersuchung zufolge waren solche erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmer als Kinder Rabaukinnen und Rabauken. Studienautor Martin Obschonka von der Universität des Saarlandes stellt seine Ergebnisse bei Invest in Future im Detail vor.

Spannende Diskussionsthemen
Kann ein anderer Umgang mit unangepasstem Verhalten, k√∂nnen mehr Raum f√ľr die Umsetzung eigener Ideen und mehr Zutrauen auch in unkonventionelle Entscheidungen von Kindern und Jugendlichen die Gr√ľnderinnen- und Gr√ľnderkultur in Deutschland st√§rken? Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Kongress Invest in Future 2015 d√ľrfen sich unter dem Kongressmotto „Jetzt vernetzen: Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Weil Zukunft alle angeht!“ auf inspirierende Diskussionen freuen.

Invest in Future 2015 im √úberblick
Der j√§hrliche Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future findet 2015 zum zw√∂lften Mal statt. Die Veranstaltung bietet am 19. und 20. Oktober in Stuttgart wieder eine Plattform f√ľr den Austausch unter Fachleute aus Unternehmen, aus Kommunen, von Bildungstr√§gern sowie aus Wissenschaft und p√§dagogischer Praxis. Dieses Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto „Jetzt vernetzen: Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Weil Zukunft alle angeht!“. Die beiden Kongresstage sind gef√ľllt mit impulsgebenden Vortr√§gen und Workshops zu Themen wie „Beteiligung vs. Egoismus“, „Gr√ľndergeist“, „MINT“, „Medienp√§dagogik“, „Ein Leben mit Familie und Beruf“ und „Fachkr√§ftemangel in der Kinderbetreuung“. W√§hrend der Abendveranstaltung am ersten Kongresstag verleiht die element-i-Bildungsstiftung den Innovationspreis KitaStar, der dieses Jahr Einrichtungen f√ľr ihre beispielgebende fr√ľhe MINT-Bildung pr√§miert. Begleitet wird Invest in Future von einer Messe, auf der sich Unternehmen, Institutionen und Initiativen mit ihren kongressrelevanten Themen pr√§sentieren. Veranstalter des Kongresses sind die Konzept-e f√ľr Bildung und Betreuung gGmbH, die element-i-Bildungsstiftung, der Kind e.V. Dachverband sowie die Wirtschaftsf√∂rderung Region Stuttgart GmbH (WRS).

Weitere Infos und Online-Anmeldung auf www.invest-in-future.de

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gr√ľndung 1988 kompetenter Partner f√ľr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb √∂ffentlicher und betriebsnaher Kindertagesst√§tten mit hohem Qualit√§ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Gesch√§ftsfelder. Heute geh√∂ren zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen f√ľr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-P√§dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu erm√∂glichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk besch√§ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm geh√∂ren die Tr√§gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH und die Konzept-e f√ľr Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

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Invest in Future: Vereinbarkeit 2.0 - ein bekanntes Thema erhält neue Dimensionen
Andy Keel spricht auf dem Kongress Invest in Future √ľber einen Trend: Teilzeitarbeit f√ľr M√§nner. (Bildquelle: Andy Keel)

Der j√§hrliche Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung „Invest in Future“ ist Plattform f√ľr den Austausch unter Fachleute aus Personalabteilungen, aus Kommunen, von Bildungstr√§gern sowie aus Wissenschaft und p√§dagogischer Praxis. Eines der Themenfelder 2015: Vereinbarkeit 2.0. Unter anderem referiert Andy Keel, Unternehmer, Teilzeit-Vater und Initiator der Bewegung „Teilzeitkarriere“ aus der Schweiz.

Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf m√ľsste neu gedacht werden, erkl√§ren unl√§ngst Fachleute der Unternehmensberatung Roland Berger Strategy Consultants, denn neue gesellschaftliche Trends verlangten nach neuen betrieblichen Antworten. Zwei solcher Trend-Themen greift der Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung „Invest in Future“ auf, der am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart stattfindet: den Wandel in den Lebensentw√ľrfen von V√§tern sowie die zunehmende Zahl von Besch√§ftigten, die neben dem Job f√ľr die Betreuung hilfe- bzw. pflegebed√ľrftiger Angeh√∂riger zust√§ndig sind.

„In meinem Betrieb arbeiten alle in Teilzeit“
„Invest in Future“-Referent Andy Keel, Unternehmer aus der Schweiz, sagt: „Teilzeitarbeit muss zur Selbstverst√§ndlichkeit werden – auch f√ľr M√§nner“. Wie das geht, zeigt er in seinem Produktionsbetrieb f√ľr moderne Betonk√ľchen. Dort besch√§ftigt er 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alle arbeiten in Teilzeit – Andy Keel, der zehn Tage im Monat zu Hause f√ľr die Kinder zust√§ndig ist, inklusive. „Das funktioniert problemlos“, berichtet er. „Die Vorteile dieses Modells sind gr√∂√üer als seine Nachteile.“ Wissenschaftliche Studien geben ihm Recht: Teilzeitkr√§fte sind sehr viel effektiver t√§tig und deutlich seltener krank. Die Rendite unterm Strich: acht Prozent. Daf√ľr nehme er organisatorischen Mehraufwand und Herausforderungen bei den √úbergaben in Kauf, berichtet Andy Keel.

Väter reduzieren ihre Arbeitszeit Рein Megatrend
Eine Gro√übank f√ľr deren weltweites Cost Controlling Andy Keel fr√ľher verantwortlich war, hat das Nachsehen. Dort konnte er zwar eine Reduzierung seiner Arbeitszeit durchdr√ľcken, akzeptiert war diese Arbeitsform jedoch nicht. Nach der Geburt seines Sohnes stieg er daher beruflich aus und war ein Jahr lang Hausmann. Seit 2008 wirbt Andy Keel bei anderen M√§nnern sowie bei Unternehmen f√ľr mehr Mut zur Teilzeit – auch in F√ľhrungspositionen. „Das ist mein Herzensthema“, sagt der Unternehmer. Er rief die Teilzeitkarriere-Bewegung ins Leben, die eine Werbe-Kampagne startete, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ber√§t und Teilzeitjob-Portale in der Schweiz, in Deutschland und √Ėsterreich betreibt. Die Aktivit√§ten zeigen bereits Wirkung: Seit 2012 stieg die Zahl der Teilzeitm√§nner in der Schweiz um gut vier Prozent. „M√§nner – besonders V√§ter – in Teilzeit: Das ist ein Megatrend. Unternehmen, die gute Leute gewinnen und halten m√∂chten, sollten ihn ber√ľcksichtigen“, r√§t Andy Keel.

Beruf und Pflege: Ein Thema aus der „Grauzone“ holen
Teilzeitangebote kommen nicht nur engagierten V√§tern entgegen, sondern auch der steigenden Zahl der Besch√§ftigten, die Verantwortung f√ľr hilfebed√ľrftige Angeh√∂rige √ľbernehmen. √úber h√§usliche Pflegeaufgaben werde im beruflichen Umfeld jedoch nicht oder kaum gesprochen. Das sei ein Thema in der „Grauzone“, sagt „Invest in Future“-Referentin Christiane Fl√ľter-Hoffmann vom Institut der deutschen Wirtschaft K√∂ln (IW) und empfiehlt Wege f√ľr einen offenen Umgang damit. Weitere Vortragende besch√§ftigen sich mit betrieblichen Konzepten und Ma√ünahmen f√ľr eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. HR-Verantwortliche aus Unternehmen berichten √ľber ihre Praxiserfahrungen.

Themenforen
Der bekannte Philosoph und Buchautor Prof. Dr. Richard David Precht er√∂ffnet den Kongress mit dem Vortrag „Beteiligung vs. Egoismus – Werte, Moral und b√ľrgerliches Engagement“. Au√üerdem stehen Vortr√§ge, Workshops und Diskussionsrunden zu folgenden Themenfeldern auf dem Programm: „Wertevielfalt und Wertekonsens“, „Gr√ľndergeist“, „MINT“, „Medienp√§dagogik“ und „Fachkr√§ftemangel in der Kinderbetreuung“. Auf einer Begleitmesse stellen sich Firmen und Institutionen aus den Bereichen Bildung und Betreuung vor. Die element-i-Bildungsstiftung verleiht w√§hrend einer festlichen Abendveranstaltung am ersten Kongresstag den Kita-Innovationspreis KitaStar, den sie 2015 zum Thema „Kita forscht!“ auslobte.

Neue Tarife f√ľr 2015
Veranstalter des Kongresses sind die Konzept-e f√ľr Bildung und Betreuung gGmbH, die element-i-Bildungsstiftung, der Kind e.V. Dachverband sowie die Wirtschaftsf√∂rderung Region Stuttgart GmbH (WRS). Die Ausrichter weisen darauf hin, dass die Preise f√ľr die Teilnahme am Kongress 2015 reduziert wurden. Studierende, Personen aus gemeinn√ľtzigen Organisationen, aus eingetragenen Vereinen, Stiftungen, Kommunen und St√§dten erhalten zus√§tzliche Verg√ľnstigungen.

Weitere Infos und Online-Anmeldung auf www.invest-in-future.de

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gr√ľndung 1988 kompetenter Partner f√ľr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb √∂ffentlicher und betriebsnaher Kindertagesst√§tten mit hohem Qualit√§ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Gesch√§ftsfelder. Heute geh√∂ren zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen f√ľr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-P√§dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu erm√∂glichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk besch√§ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm geh√∂ren die Tr√§gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH und die Konzept-e f√ľr Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

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Invest in Future - Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung
(Bildquelle: Konzept-e)

Thema 2015: ‚ÄěJetzt vernetzen: Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Weil die Zukunft alle angeht!‚Äú

Im Stuttgarter Haus der Wirtschaft findet am 19. und 20. Oktober 2015 der Kongress Invest in Future statt. In diesem Jahr referieren unter anderem der Philosoph und Bestsellerautor Prof. Dr. Richard David Precht, der Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Stefan Sell sowie ARD-„Kopfball“-Moderatorin Dr. Ulrike Brandt-Bohne.

Eine Gesellschaft kann noch so reich an Ressourcen sein – wenn diese Ressourcen nicht sinnvoll miteinander vernetzt sind, k√∂nnen sie ihre volle Wirkung nicht entfalten. Jeder ist gefragt, denn Beteiligung ist wichtiger denn je. Sich austauschen, voneinander lernen und sich gemeinsam weiterentwickeln – das macht ein gutes Netzwerk aus. Mit dem Zukunftskongress „Invest in Future“ bekommt Stuttgart zum 12. Mal ein wichtiges Forum f√ľr Fachleute aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und P√§dagogik zur Diskussion zentraler Fragestellungen aus den Bereichen Bildung und Betreuung sowie weiterer gesellschaftlicher Zukunftsthemen.

Foren, Workshops und Podiumsdiskussionen f√ľr jede Zielgruppe
Die beiden Kongresstage sind gef√ľllt mit impulsgebenden Vortr√§gen und Workshops zu Themen wie „Beteiligung vs. Egoismus“, „Gr√ľndergeist“, „MINT“, „Medienp√§dagogik“, „Ein Leben mit Familie und Beruf“ und „Fachkr√§ftemangel in der Kinderbetreuung“. Die TeilnehmerInnen haben die M√∂glichkeit die f√ľr ihre Zielgruppe passenden Foren auszuw√§hlen. VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, von Tr√§gern und Kommunen sowie P√§dagogInnen sind eingeladen, die Themen, die uns alle angehen, √ľber die eigene Disziplin hinweg zu diskutieren.

Hochkarätige ReferentInnen mit spannenden Themen
Prof. Dr. Richard David Precht er√∂ffnet den Kongress mit dem Vortrag „Beteiligung vs. Egoismus – Werte, Moral und b√ľrgerliches Engagement“. In seinen Ver√∂ffentlichungen pl√§diert er f√ľr mehr b√ľrgerschaftliches Engagement und f√ľr eine Transformation der Demokratie durch neue Formen der B√ľrgerbeteiligung und Mitbestimmung. Doch wie bereiten wir unsere Kinder auf diese Aufgaben vor? In seinem Plenumsvortrag „Zukunft der Tr√§gerlandschaft – Wettbewerb, Fachkr√§fte, Innovationen“ wird Prof. Stefan Sell √ľber aktuelle Entwicklungen im Umgang mit den fehlenden Fachkr√§ften im Bereich der fr√ľhkindlichen Bildung sprechen. Dr. Ulrike Brandt-Bohne gibt nicht nur Tipps und Anregungen wie Kinder f√ľr Naturwissenschaft und Technik begeistert werden k√∂nnen, sie l√§dt auch ein, beim Podium „Je fr√ľher, desto besser …! Muss MINT schon in der Kita sein?“ das Thema kontrovers zu diskutieren.

Rahmenprogramm

Begleitmesse
Firmen und Institutionen aus den Bereichen Bildung und Betreuung nutzen diese Plattform, um sich einem interessierten Fachpublikum zu pr√§sentieren und um neue KundInnen und PartnerInnen zu gewinnen. Mit einem Stand vertreten sind u.a. der Herder Verlag, die Alzheimer Gesellschaft BW sowie die Deutsche Gesellschaft f√ľr Ern√§hrung.

Verleihung des KitaStar „Kita forscht“
Auch in diesem Jahr verleiht die element-i-Bildungsstiftung im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung wieder den P√§dagogik-Preis KitaStar. Das Ausschreibungsthema 2015 lautete „Kita forscht!“ und die Auszeichnung geht an Einrichtungen, die einen besonderen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf eine fr√ľhe naturwissenschaftliche F√∂rderung legen. Mit der Vergabe des Preises m√∂chte die Stiftung innovative Konzepte und L√∂sungsans√§tze f√ľr die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern zwischen null und zehn Jahren auszeichnen, ihre Umsetzung vorantreiben und zur Nachahmung der Best-Practice-Beispiele anregen.

Neue Tarife f√ľr 2015
In diesem Jahr ist die Teilnahme am Kongress deutlich g√ľnstiger als bislang. Studierende, Personen aus gemeinn√ľtzigen Organisationen, aus eingetragenen Vereinen, Stiftungen, Kommunen und St√§dten erhalten zus√§tzliche Verg√ľnstigungen.

Weitere Infos und Online-Anmeldung auf www.invest-in-future.de.

Veranstalter
Konzept-e f√ľr Bildung und Betreuung gGmbH
element-i-Bildungsstiftung
Kind e.V. Dachverband
Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS)

Veranstaltungsort
Haus der Wirtschaft
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gr√ľndung 1988 kompetenter Partner f√ľr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb √∂ffentlicher und betriebsnaher Kindertagesst√§tten mit hohem Qualit√§ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Gesch√§ftsfelder. Heute geh√∂ren zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen f√ľr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-P√§dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu erm√∂glichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk besch√§ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm geh√∂ren die Tr√§gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH und die Konzept-e f√ľr Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

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"Kita forscht!" - KitaStar 2015 ausgelobt

Die element-i-Bildungsstiftung schreibt den P√§dagogik-Innovationspreis KitaStar dieses Jahr unter dem Motto „Kita forscht!“ aus. Einrichtungen, die Kinder bis zehn Jahren betreuen und sich besonders im Bereich der fr√ľhen naturwissenschaftlichen Bildung engagieren, k√∂nnen sich bis 1. Juni 2015 f√ľr den KitaStar bewerben. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro sowie Sachpreisen dotiert und wird im Rahmen des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung „Invest in Future“ im Oktober in Stuttgart verliehen. Weitere Informationen zum KitaStar unter: www.element-i-bildungsstiftung.de und www.invest-in-future.de.

Stuttgart (eos) – Marlis sch√ľttet zum wiederholten Male ihr Trinkglas mit Wasser aus: Ob der Inhalt auch jetzt wieder auf den Boden platscht? Paul wundert sich, dass die Pl√§tzchen beim Backen gr√∂√üer werden. – Viele Alltagssituationen geben Anlass zum Staunen und werfen naturwissenschaftliche Fragen auf. Immer mehr Kitas kn√ľpfen gezielt an solche Themen an. Sie richten Labore oder Experimentierecken ein, in denen sie gemeinsam mit den Kindern naturwissenschaftlichen und technischen Ph√§nomenen auf den Grund gehen. Sie bilden sich in diesem Bereich weiter, gehen Kooperationen mit passenden Unternehmen, Institutionen oder Verb√§nden ein, verankern die fr√ľhe naturwissenschaftliche Bildung in ihrer p√§dagogischen Konzeption und entwickeln sie zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit.

Gute Beispiele f√ľr MINT-F√∂rderung gesucht
Eine naturwissenschaftlich-technische Ausrichtung hat in Einrichtungen f√ľr junge Kinder jedoch nach wie vor Seltenheitswert. „Wir m√∂chten daher gute Beispiele f√ľr eine fr√ľhe F√∂rderung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) publik machen und anderen Impulse f√ľr die eigene p√§dagogische Praxis geben“, sagt Meike Betz von der element-i Bildungsstiftung. „Daher lobt unsere Stiftung ihren j√§hrlichen Innovationspreis KitaStar dieses Jahr unter dem Titel „Kita forscht!“ aus.“

Bis 1. Juni 2015 bewerben
Tageseinrichtungen f√ľr Kinder zwischen null und zehn Jahren, die eine nachahmenswerte Praxis der naturwissenschaftlichen Bildung etabliert haben, k√∂nnen sich bis zum 1. Juni 2015 f√ľr den KitaStar bewerben. Ben√∂tigte Unterlagen sind: der ausgef√ľllte KitaStar-Bewerbungsbogen (im Internet unter www.element-i-bildungsstiftung.de erh√§ltlich), ein kurzes Video mit einer f√ľr die naturwissenschaftliche Bildung aussagekr√§ftigen Szene aus dem Kita-Alltag sowie die p√§dagogische Konzeption der eigenen Einrichtung.

5.000 Euro und Sachpreise zu gewinnen
Die element-i-Bildungsstiftung vergibt die Auszeichnung in den Kategorien Gold, Silber und Bronze. Der KitaStar in Gold ist mit 5.000 Euro dotiert. Den Zweit- und Drittplatzierten winken attraktive Sachpreise. Die Preisverleihung findet w√§hrend der festlichen Abendveranstaltung des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung „Invest in Future“ in Stuttgart statt. W√§hrend des Symposiums am 19. und 20. Oktober 2015 erhalten die Preistr√§gerinnen und Preistr√§ger zudem Gelegenheit, die Forschungspraxis in ihrer Einrichtung einem interessierten Fachpublikum ausf√ľhrlich vorzustellen.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zum KitaStar erhalten Interessierte unter www.element-i-bildungsstiftung.de oder www.invest-in-future.de bzw. bei Vera Gharaibeh unter 0711-656960-43, vera.gharaibeh@konzept-e.de.

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Die element-i-Bildungsstiftung
In vielf√§ltigen Projekten er√∂ffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabh√§ngig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen M√∂glichkeiten ihrer Eltern. So k√∂nnen sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativit√§t und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft f√ľr ihr gesamtes Leben sch√∂pfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild f√∂rdert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender P√§dagogik, insbesondere – aber nicht ausschlie√ülich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung j√§hrlich den P√§dagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.

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Invest in Future: Zukunftsszenarien f√ľr Bildung und Betreuung in Deutschland

Angesichts tiefgreifender gesellschaftlicher Ver√§nderungen sei in vielen Bereichen eine Neuausrichtung der Bildungspolitik angezeigt, sagten Referentinnen und Referenten auf dem elften Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future in Stuttgart. Gefordert ist ein System, dass individuelles, selbstbestimmtes Lernen f√∂rdert und es Kindern erm√∂glicht, Zutrauen in ihr K√∂nnen und ihre Gestaltungsf√§higkeit zu entwickeln.

Stuttgart – W√§hrend des elften Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung Invest in Future in Stuttgart skizierten Fachleute Trends und Perspektiven, die Orientierung f√ľr die Weiterentwicklung der Kita- und Schullandschaft in Deutschland bieten k√∂nnen. Zu der zweit√§gigen Kongress- und Messe-Veranstaltung der Konzept-e f√ľr Bildung und Betreuung gGmbH, des KiND e.V. Dachverbands sowie der Wirtschaftsf√∂rderung Region Stuttgart GmbH (WRS) waren rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft, von Kommunen und Tr√§gern sowie aus der p√§dagogischen Praxis angereist.

„Es geht nicht um Moden, sondern um langfristige Entwicklungen“
„Megatrends entwickeln sich langsam √ľber 30 bis 50 Jahre. Wir sitzen derweil wie die Fr√∂sche im Wasserglas und merken nicht, wie sich die Temperatur stetig erh√∂ht“, sagte Volkswirtin Kirsten Br√ľhl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx in ihrem Referat. Es sei wichtig, gesellschaftliche Trends wahrzunehmen und Stellung zu beziehen, betonte auch Trendbeobachter Matthias Haas. Nicht noch eine Stunde operativer Arbeit draufzupacken, sondern innezuhalten und wahrzunehmen, was sich „da drau√üen“ tut, lautete daher sein Rat.

Arbeitswelt: Strukturen lösen sich auf
Denn unsere Gesellschaft hat sich bereits deutlich gewandelt und tut es weiter: Kirsten Br√ľhl beschrieb Arbeitswelten, die sich in einem permanent unfertigen Zustand befinden. Ziele, Prozesse und Verantwortlichkeiten ver√§ndern sich fortlaufend, Strukturen l√∂sen sich auf. Es entwickelt sich eine √Ėkonomie der Zusammenarbeit, in der Unternehmensgrenzen zunehmend verwischen. Halt und Orientierung gehen dadurch vielfach verloren. „Sicher zu werden im Umgang mit Unsicherheit hei√üt daher ein Lernziel f√ľr die Zukunft“, erkl√§rte die Referentin. Sogenannte Meta-F√§higkeiten sind daf√ľr wichtiger als Wissen. Gefragt sind zum Beispiel: Autonomie, Selbstverantwortung, emotionale Selbststeuerung, Beziehungskompetenz und Kooperationsf√§higkeit.

„M√∂glichkeitssinn“ und „Orientierungswissen“ ausbilden
Gerhard de Haan, Professor f√ľr Zukunfts- und Bildungsforschung an der Freien Universit√§t Berlin und Leiter des Institut Futur, pl√§dierte daf√ľr, Kinder und Jugendliche dabei zu unterst√ľtzen, M√∂glichkeitssinn und Orientierungswissen auszubilden. Dabei geht es um Fantasie, Imagination und Zukunftsideen. „Wissen hei√üt, etwas in Gang setzen k√∂nnen“, unterstrich der Experte. „Dazu m√ľssen Menschen eine Selbstwirksamkeitserwartung entwickeln, die sie auch dann noch aufrecht erhalten, wenn sie scheitern. Statt „Ich kann das nicht, ich bin unbegabt“ w√§re ihre Haltung: „Wenn ich das Thema anders angehe, werde ich es schaffen“.“

Vision: Bildungslandschaften f√ľr selbstbestimmtes Lernen
Das Bildungssystem trage derzeit jedoch nachweislich nicht dazu bei, dass Kinder dieses Selbstwirksamkeitsdenken entwickelten. Vor diesem Hintergrund und angesichts der Tatsache, dass bereits heute gesch√§tzte 70 Prozent des Wissens und der Kompetenzen in informellen Zusammenh√§ngen au√üerhalb der klassischen Bildungsinstitutionen erworben werden, machte sich Professor Gerhard de Haan f√ľr sogenannte Bildungslandschaften stark. Darunter versteht der Wissenschaftler ein System, in dem Lehrerinnen und Lehrer zu Lernberaterinnen und -beratern werden, die die Lernenden je nach individuellem Erkenntnisinteresse an die Orte und zu den Menschen schicken, von denen sie das lernen k√∂nnen, was sie wissen m√∂chten. Bildung wird dadurch individueller, selbstbestimmter und bezieht die unterschiedlichsten Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft mit ein.

Durch Partizipation wird Selbstwirksamkeit erfahrbar
Wie innovative Kindertageseinrichtungen heute dazu beitragen, Kindern Selbstwirksamkeitserfahrungen zu erm√∂glichen, machten die drei Preistr√§ger des KitaStar 2014 deutlich. Der von der element-i-Bildungsstiftung ausgelobte Preis ging an Kitas, die eine beispielgebende Praxis der Kinderbeteiligung etabliert und daf√ľr entsprechende Strukturen wie zum Beispiel Kinderparlamente und Beschwerdeverfahren entwickelt haben. „Ob Kinderpartizipation gelingt, h√§ngt von der Haltung der Erwachsenen ab. Sie m√ľssen bereit sein, Macht zu teilen und Entscheidungen der Kita-Gremien auch dann zu akzeptieren, wenn sie eigenen Vorstellungen zuwider laufen“, betonten die Leiterinnen der w√§hrend des Kongresses ausgezeichneten Kitas.

Gesellschaftliche Vielfalt in Kitas abbilden
Gesellschaftliche Vielfalt m√ľsse sich st√§rker als bisher in Kitas abbilden, forderte Waltraud Weegmann, Gesch√§ftsf√ľhrerin der gastgebenden Konzept-e f√ľr Bildung und Betreuung gGmbH: „Kinder verbringen heute sehr viel Zeit in Kindertageseinrichtungen. Dort sollen sie die Welt erfahren und begreifen k√∂nnen. Damit das gelingt, brauchen wir neben erfahrenen P√§dagoginnen und P√§dagogen auch andere Expertinnen und Experten, die ihr Wissen zum Beispiel aus Naturwissenschaft, Technik, Handwerk oder Kunst in die Kita tragen und Kinder mit der Begeisterung f√ľr ihre Themen anstecken. Das w√ľrde erheblich dazu beitragen, die Arbeit in Kindertagesst√§tten qualitativ weiterzuentwickeln. Unter welchen Voraussetzungen diese Kr√§fte als Kitafachkr√§fte anerkannt und bezuschusst werden k√∂nnen, m√ľsste dringend geregelt werden.“

Kitas im Wettbewerb: Angebotsprofile schärfen
Kindertagesst√§tten stehen heute vor der Herausforderung, nicht nur f√ľr Erzieherinnen und Erzieher attraktiv zu sein, um deren Gunst sie auf einem in vielen Regionen leergefegten Arbeitsmarkt konkurrieren. Angesichts eines breiter werdenden Betreuungsangebots setzt zunehmend ein Wettbewerb um die Kinder und damit um deren Eltern ein. Einige der Referentinnen und Referenten forderten daher eine bessere Ausrichtung der Einrichtungen am Bedarf der Familien vor Ort und eine Spezialisierung auf bestimmte Angebotsschwerpunkte.

Eltern und Kita-Fachkr√§fte kommen aus unterschiedlichen „Welten“
Ein interessantes Licht auf die Herausforderungen und Risiken, die eine st√§rkere Zielgruppenorientierung von Kitas mit sich bringt, warf der Vortrag von Carsten Wippermann, Professor an der Katholischen Stiftungsfachhochschule M√ľnchen und Leiter des Delta-Instituts. Seit Jahrzehnten erforscht der Soziologe den Wandel in den Lebensstilen und Werten der Menschen und fasst solche mit √§hnlicher Haltung und in vergleichbarer sozialer Lage in einer Gruppe, einem sogenannten Milieu, zusammen. Daraus entstand ein Gesellschaftsmodell f√ľr Deutschland mit derzeit neun Milieus, die noch einmal in Sub-Milieus aufgeteilt sind. W√§hrend viele Eltern mit jungen Kindern dem wachsenden Milieu der „Performer“, einer professionell orientierten Nachwuchselite, sowie der sich ausgegrenzt f√ľhlenden Gruppe der „Benachteiligten“ angeh√∂ren, k√§men Erzieherinnen und Erzieher zumeist aus der „B√ľrgerlichen Mitte“, geh√∂rten zu den „Jungen Traditionsbewussten“ oder dem Milieu der „Sozial-√Ėkologischen“. „Da prallen unterschiedliche Welten aufeinander“, erkl√§rte der Referent. „Das erschwert gegenseitiges Verst√§ndnis und Kommunikation.“ Vielf√§ltiger zusammengesetzte Kitateams k√∂nnten helfen, diese Herausforderung zu meistern.

Zielgruppenausrichtung birgt Risiken
Der Referent sah au√üerdem eine st√§rkere Fokussierung der Kitas auf bestimmte Zielgruppen im regionalen Umfeld als sinnvoll an. Die Einrichtungen k√∂nnten sich dann besonders an deren Bedarfen ausrichten. Eine solche Ausrichtung berge jedoch auch ein Risiko: „Der bedenkliche Trend zu Kitas, die jeweils fast ausschlie√ülich von einer bestimmten sozialen Gruppe besucht werden, verst√§rkt sich. Damit verlieren die Einrichtungen ihre Funktion als eine gegenseitiges Verst√§ndnis und sozialen Zusammenhalt f√∂rdernde Plattformen der Begegnung f√ľr Menschen aus unterschiedlichen Milieus.“

Themenfeld: Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege
Insgesamt bot der Kongress rund 60 Vortr√§ge und Workshops, die sich neben strukturellen und p√§dagogischen Zukunftsfragen der Kinderbetreuung auch dem Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege widmeten. Die Situation von Berufst√§tigten, die nahestehende hilfebed√ľrftige Menschen betreuen oder pflegen, sowie die Frage nach m√∂glichen Unterst√ľtzungsleistungen von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern tritt dabei immer st√§rker in den Fokus.

Beruf und Pflege: „Viele Betrieb trauen sich noch nicht ran“
„Gute Rahmenbedingungen f√ľr die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sind zu einem harten Standortfaktor geworden“, sagte Christa Beermann, Demografiebeauftragte des Ennepe-Ruhr-Kreises, die das dortige Projekt „arbeiten – pflegen – leben“ vorstellte. „Betriebe kennen jedoch vielfach die M√∂glichkeiten noch nicht, die sie in diesem Bereich haben und bef√ľrchten, dass die Ma√ünahmen aufw√§ndig und teuer sind. Daher trauen sie sich vielfach nicht ran.“ Dabei lassen sich wirkungsvolle Unterst√ľtzungsma√ünahmen auch bereits mit geringem Budget realisieren. Viele Angebote im Bereich der Arbeitszeit- und Arbeitsorganisationsflexibilisierung, die Unternehmen mit Blick auf Eltern geschaffen haben, lassen sich zum Beispiel auf die Zielgruppe der pflegenden Angeh√∂rigen √ľbertragen. Auch die Weitergabe von Informationen zum Thema Pflege, die Durchf√ľhrung von Infoveranstaltungen oder die Organisationen von Pflegenden-Netzwerken sind Ma√ünahmen mit denen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber betroffene Besch√§ftigte unterst√ľtzen k√∂nnen. „Wichtig ist, dass es eine Ansprechperson zu diesem Thema im Unternehmen gibt und dies bekannt ist“, erkl√§rte Christa Beermann. „Wir erleben au√üerdem, dass Betriebsvereinbarungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege h√§ufig ein wichtiges Signal setzen.“

Vertrauen aufzubauen braucht Zeit
Sowohl Christa Beermann als auch Medlin Mogar, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum f√ľr Neurodegenerative Erkrankungen, die √ľber ein Projekt zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege im Krankenhaus Witten berichtete, sagten, dass bei der Einf√ľhrung entsprechender Ma√ünahmen ein langer Atem gefordert sei. Pflegende Besch√§ftigte m√ľssen zun√§chst Vertrauen aufbauen, um sich im beruflichen Kontext zu dem Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu √§u√üern. Vielfach bef√ľrchten sie Nachteile f√ľr ihre Karriereentwicklung, wenn diese private Belastung bekannt wird. Kongress-Teilnehmerin Sylvia Kern, Gesch√§ftsf√ľhrerin der Alzheimer Gesellschaft Baden-W√ľrttemberg, unterstrich, wie wichtig und entlastend es f√ľr betreuende und pflegende Angeh√∂rige ist, sich im Beruf mit diesem Thema nicht „verstecken“ zu m√ľssen. Unternehmen tun daher bereits viel, wenn sie Betreuungs- und Pflegeverantwortung aus der Tabuzone holen und im Betrieb zum Thema machen.

Invest in Future 2015
Der n√§chste Zukunftskongress f√ľr Bildung und Betreuung, zu dem die Veranstalterinnen und Veranstalter alle Interessierten herzlich einladen, findet am 19. und 20. Oktober 2015 wieder im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt.

Link:
Invest in Future: www.invest-in-future.de

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gr√ľndung 1988 kompetenter Partner f√ľr Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb √∂ffentlicher und betriebsnaher Kindertagesst√§tten mit hohem Qualit√§ts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Gesch√§ftsfelder. Heute geh√∂ren zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen f√ľr Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-P√§dagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu erm√∂glichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk besch√§ftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm geh√∂ren die Tr√§gervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH und die Konzept-e f√ľr Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

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‚ÄěMitbestimmen, mitgestalten!‚Äú ‚Äď Kinderbeteiligung in Kitas ‚Ä®
Preisträgerinnen und Preisträger sowie Laudatorinnen und Laudatoren des KitaStar 2014.

Kita-Innovationspreis KitaStar 2014 verliehen

Die Auszeichnung KitaStar der element-i-Bildungsstiftung ging dieses Jahr an drei Kindertageseinrichtungen, die Kinder im Alltag vorbildlich an Entscheidungsprozessen beteiligen und daf√ľr entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen haben. Ausgezeichnet wurden: AWO-Kindertagesst√§tte „Zwergenland“, Neum√ľnster, AWO-Kindertagesst√§tte „Kurt-Pohle“, Husum, und Kindertagesst√§tte „Riedbrunnen“, Nagold. Die Preisverleihung fand w√§hrend der Abendveranstaltung des Kongresses „Invest in Future“ am 27. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

Stuttgart – „Meine Meinung z√§hlt und wird geh√∂rt. So kann ich mein Umfeld mit gestalten.“ – F√ľr Kinder ist es wichtig, diese Erfahrung zu machen. Sie bildet eine Grundlage f√ľr ein selbstbestimmtes Leben und eine engagierte Beteiligung in einer demokratischen Gesellschaft. Doch was bedeutet die Umsetzung von Kinderbeteiligung (Partizipation) f√ľr den Alltag in Krippen und Kindertagest√§tten? Welche Strukturen m√ľssen Kitateams schaffen und welche Haltung leben, damit bereits die J√ľngsten Mitbestimmung erleben k√∂nnen? Die element-i-Bildungsstiftung lobte den Innovationspreis f√ľr Kindertagesst√§tten KitaStar dieses Jahr unter dem Motto „Mitbestimmen, mitgestalten!“ aus und pr√§mierte am 27. Oktober im Rahmen des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung „Invest in Future“ drei Kindertagesst√§tten, die diese Fragen vorbildlich beantworten.

KitaStar in Gold: AWO-Kindertagesst√§tte „Zwergenland“, Neum√ľnster

„Dem Kitateam gelingt es, mit einer sehr guten Konzeption und einem gemeinsamen Verst√§ndnis, Kinderbeteiligung in einem besonders herausfordernden Umfeld hervorragend umzusetzen“, lobt die Jury des KitaStar 2014 die AWO-Kindertagesst√§tte ‚Zwergenland‘ in Neum√ľnster, die den KitaStar in Gold erhielt. Die Kita mit Pl√§tzen f√ľr knapp 100 Kinder zwischen null und sechs Jahren liegt in einem ausgewiesenen Gebiet „soziale Stadt“, das sehr multikulturell gepr√§gt ist. Viele Familien leben unter sozial bzw. finanziell herausfordernden Bedingungen. Vor diesem Hintergrund ist dem Kitateam ein inklusiver Ansatz besonders wichtig. Bereits 2005 erarbeitete die Einrichtung als erste Kita Deutschlands eine Kita-Verfassung und schuf Entscheidungsgremien – n√§mlich Gruppenkonferenzen und den Hohen Rat, das Kinderparlament.

Auch die Umsetzung des Partizipationsgedankens im Kita-Alltag √ľberzeugte die Jury: So stellten die Kinder zum Beispiel Regeln daf√ľr auf, wer einen erwachsenenfreien Au√üenbereich nutzen darf. Die Jury schreibt: „Die Fachkr√§fte gaben einem langwierigen Aushandlungsweg mit Unterbrechungen und teilweise sehr eigenwilligen Ideen den n√∂tigen Raum und lie√üen ihn die Gremien durchlaufen. Entstanden ist schlie√ülich ein vielschichtiges und sehr durchdachtes Regelwerk.“ Mit ihrem partizipativen Ansatz wirke die Kita impulsgebend in den Sozialraum: „Dazu tr√§gt vor allem die √ľberaus engagierte Elternarbeit bei, die weit √ľber das √ľbliche Ma√ü hinausgeht.“

Laudator Dr. Peter Baumeister, Mitglied im Beirat der auslobenden element-i-Bildungsstiftung gratulierte Kita-Leiterin Elisabeth Dannenmann sowie Carsten Gutschmidt, Gruppenleiter und Multiplikator f√ľr Partizipation, zum KitaStar 2014 in Gold. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

KitaStar in Silber: AWO-Kindertagesst√§tte „Kurt-Pohle“, Husum

Partizipation: Das Thema zieht sich wie ein Leitmotiv durch die AWO-Kindertagest√§tte Kurt-Pohle im nordfriesischen Husum, einer Einrichtung f√ľr √ľber 100 Kinder zwischen null und sechs Jahren. Die Grundrechte der Kinder sowie Protokolle von Gruppenkonferenzen und Kita-Rats-Sitzungen h√§ngen in den Funktionsr√§umen sichtbar aus. Sie sind mit Bildern versehen, damit alle sie verstehen k√∂nnen.

Die Jury des KitaStar 2014 war beeindruckt von der Stimmigkeit des Gesamtkonzepts, das hervorragend eingef√ľhrt ist. In der Jurybegr√ľndung hei√üt es: „Die Kinder kennen ihre Rechte und machen im Bedarfsfall darauf aufmerksam. Sie wissen, wie Entscheidungen zustande kommen, wie sie sich daran beteiligen und wie sie eigene Themen in den Entscheidungsprozess einbringen k√∂nnen. Die p√§dagogischen Fachkr√§fte haben eine partizipative Haltung verinnerlicht, die ihren Umgang mit den Jungen und M√§dchen pr√§gt.“ Viele Geschichten aus dem Kita-Alltag, die das belegen, haben die Jury von der Umsetzungsqualit√§t √ľberzeugt. Ein Beispiel: Die R√§ume der Kita sollten neu gestaltet werden. Daf√ľr fertigten die Kinder aus Kartons Modelle an, um ihre Vorschl√§ge f√ľr die jeweilige Raumnutzung sichtbar zu machen und dar√ľber abzustimmen. Im sp√§ter entsprechend umgestalteten Essbereich l√∂sten sich schon bald die neuen Bodenfliesen wieder vom Untergrund. Ein Reklamationsprozess mit Schreiben an das ausf√ľhrende Unternehmen und Vor-Ort-Besuchen von Expertinnen bzw. Experten startete. Die Kinder waren in alle Phasen des Prozesses intensiv einbezogen.

Jury-Mitglied und Laudatorin Melanie Gabert, Leiterin Produktmanagement f√ľr edukatives Spielmaterial bei der Dusyma Kindergartenbedarf GmbH in Schorndorf, √ľberreichte die Auszeichnung an Einrichtungsleiterin Anke Petersen sowie an Astrid Lorenzen. Die AWO-Kita „Kurt-Pohle“ kann sich √ľber einen Dusyma-Gutschein im Wert von 1.000 Euro freuen.

KitaStar in Bronze: Kindertagesst√§tte „Riedbrunnen“, Nagold

Die Kindertagesst√§tte Riedbrunnen im baden-w√ľrttembergischen Nagold ist eine 2013 er√∂ffnete Ganztagskrippe f√ľr 20 Kinder zwischen einem und drei Jahren. „Unter Dreij√§hrige an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligen, geht das?“ – Die Kindertagesst√§tte „Riedbrunnen“ in Nagold, die den KitaStar 2014 in Bronze erhielt, zeigt, dass Partizipation auch in reinen Krippen √ľberzeugend gelebt werden kann. „In dem einen Jahr des Kita-Bestehens ist es Leiterin Birgit Gesk zusammen mit Corinna Miodek gelungen, das Thema hervorragend einzuf√ľhren und so zu entwickeln, dass das Team zu einer bespielhaften Partizipationspraxis gefunden hat“, schreibt die Jury in ihrer Begr√ľndung f√ľr die Preisvergabe.

Weiter hei√üt es: „Das Kitateam hat R√§umlichkeiten und den Tagesablauf so gestaltet, dass auch sehr junge Kinder entscheiden k√∂nnen, was sie trinken und essen oder wann sie schlafen wollen. Eine durchdachte Einrichtung macht es den M√§dchen und Jungen m√∂glich, vieles alleine zu tun: auf den Wickeltisch und wieder herunter klettern, sich an ihren Essplatz setzen, ihre Jacke vom Haken nehmen oder Anziehsachen zum Wechseln holen. Ein ‚Parkplatz‘ f√ľr Trinkflaschen jeweils mit Foto des Kindes und Bild der zugeh√∂rigen Flasche, war ein Detail, dass der Jury besonders gefiel.“ Auch die intensive sprachliche Begleitung im Kita-Alltag und der partizipative Kommunikationsstil der Erzieherinnen √ľberzeugten.

Laudatorin und Jurymitglied Christina Henning, Redaktion Fr√ľhp√§dagogik beim Cornelsen Verlag in Berlin, gratulierte Birgit Gesk, Leiterin der Kita Riedbrunnen, und Corinna Miodek zum KitaStar 2014 in Bronze. Mit dem Preis sind p√§dagogische Fachb√ľcher des Cornelsen Verlags im Wert von 500 Euro verbunden.

Mitglieder der Fachjury
Der ehrenamtlichen Jury f√ľr den KitaStar 2014 geh√∂rten an:

– Melanie Gabert, Leiterin Produktmanagement f√ľr edukatives Spielmaterial, Dusyma Kindergartenbedarf GmbH, Schorndorf
– Christina Henning, Redaktion Fr√ľhp√§dagogik, Cornelsen Verlag, Berlin
– Carola Kammerlander, P√§dagogische Gesch√§ftsf√ľhrerin, Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH, Stuttgart
– Christine Krijger-B√∂schen, Kinderhausleiterin Evang. Kinderhaus G√ľnzburg, Multiplikatorin f√ľr Partizipation in Kindertagesst√§tten
– Waltraud Weegmann, Gesch√§ftsf√ľhrerin Konzept-e f√ľr Kindertagesst√§tten gGmbH, Stuttgart

Weitere Informationen zum „KitaStar“ gibt es im Internet unter www.invest-in-future.de oder www.element-i-bildungsstiftung.de

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielf√§ltigen Projekten er√∂ffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabh√§ngig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen M√∂glichkeiten ihrer Eltern. So k√∂nnen sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativit√§t und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft f√ľr ihr gesamtes Leben sch√∂pfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild f√∂rdert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender P√§dagogik, insbesondere – aber nicht ausschlie√ülich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung j√§hrlich den P√§dagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses f√ľr Bildung und Betreuung \“Invest in Future\“ verliehen.

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