Offene Ladenkasse, wenn Kunde namentlich nicht bekannt ist

Steuerberaterin Dipl.-Finw. Bettina M. Rau-Franz

Essen, 07. Dezember 2017*****In den Jahren 2016 und 2017 hat die Entwicklung der Thematik Kassenf├╝hrung, elektronische Kassen und offene Ladenkassen st├Ąndig Anlass zur Berichterstattung gegeben. Denn die Gesetzgebung hierzu unterliegt st├Ąndiger Ver├Ąnderung bedingt durch Finanzgerichtsprozesse, BFH-Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen seitens der Finanzverwaltung. Dipl.-Finw. Bettina M. Rau-Franz, Steuerberaterin und Partnerin in der Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzlei Roland Franz & Partner in D├╝sseldorf, Essen und Velbert, weist darauf hin, dass sich gem├Ą├č dem Motto „nichts ist best├Ąndiger als der Wandel“ immer wieder neue Erkenntnisse im Bereich der Vorgaben zur Kassenf├╝hrung ergeben.

„Dass die offene Ladenkasse nach wie vor gesetzlich zugelassen ist, ist unbestritten. Trotzdem versucht die Finanzverwaltung st├Ąndig, die Kassenf├╝hrungen der Unternehmen anzugreifen und insbesondere bei Unternehmen, die ├╝berwiegend Barverkehr haben, Beanstandungen zu finden und im Rahmen von Betriebspr├╝fungen Zusch├Ątzungen vorzunehmen“, berichtet Steuerberaterin Bettina M. Rau-Franz.

Die neuste Entwicklung in diesem Bereich ist, dass die Finanzverwaltung die Auffassung vertritt, dass die offene Ladenkasse dann anzuwenden ist, wenn die Kunden namentlich dem Unternehmer nicht bekannt sind. Dies ist laut Finanzverwaltung zum Beispiel der Fall, wenn man in einem Schnellrestaurant eine Pizza oder an einem Kiosk eine Zeitschrift kauft.

├ťberall dort, wo aufgrund der Besonderheit des Unternehmens die Namen der Kunden bekannt sind, unterstellt die Finanzverwaltung neuerdings, dass hier entsprechende Belege anzufertigen und diese Bestandteil der ordnungsgem├Ą├čen Kassenf├╝hrung sind. Als Beispiel werden angef├╝hrt: Restaurants, die fast ausschlie├člich aufgrund von Vorbestellungen der G├Ąste namentlich dem Unternehmer bekannt sind oder zum Beispiel Fris├Ârbetriebe, die regelm├Ą├čig einen festen Kundenstamm und nicht ausschlie├člich Laufkundschaft haben.

„Daran sieht man, dass sich die Finanzverwaltung unter fiskalischen Gesichtspunkten alle m├Âglichen Feinheiten ausdenkt, um die Unternehmer im Zusammenhang mit Betriebspr├╝fungen zur Kasse zu bitten. Ob diese Auffassung der Finanzverwaltung rechtlich h├Ąlt, wird sich in Zukunft durch entsprechende Urteile der Finanzgerichte oder des Bundesfinanzhofes zeigen. Aus Vorsichtsgr├╝nden kann man daher nur allen betroffenen Unternehmern empfehlen, entsprechende Aufzeichnungen im Zusammenhang mit ihren Terminkalendern zu f├╝hren und Einzelbelege zu erstellen und diese zu den Kassenunterlagen hinzuzuf├╝gen“, r├Ąt Steuerberaterin Bettina M. Rau-Franz. „Mehr ist besser als weniger!“

Was im Gr├╝ndungsjahr 1979 mit klassischer Steuerberatung begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem fach├╝bergreifenden Full-Service-Angebot entwickelt. Die Kanzlei Roland Franz & Partner in D├╝sseldorf, Essen und Velbert ist seit mehr als 30 Jahren die erste Adresse f├╝r kompetente Steuerberatung, Rechtsberatung und mehr. Die rund 30 Mitarbeiter der drei Niederlassungen bieten individuelle, auf die jeweilige Situation angepasste, L├Âsungen. Die ersten Schritte zur Realisierung einer fach├╝bergreifenden Mandantenberatung wurden bereits Anfang der 90er Jahre durch Kooperation mit einer Wirtschaftspr├╝fungspraxis und einer Rechtsanwaltskanzlei im gleichen Hause geschaffen. Heute bietet Roland Franz & Partner als leistungsstarke Partnerschaftsgesellschaft vielf├Ąltige Beratungs- und Serviceleistungen aus einer Hand, die f├╝r die Mandanten Synergieeffekte auf hohem Niveau sowie eine Minimierung des Koordinationsaufwandes gleicherma├čen nutzbar machen.

Firmenkontakt
Roland Franz & Partner, Steuerberater – Rechtsanw├Ąlte
Bettina M. Rau-Franz
Moltkeplatz 1
45138 Essen
0201-81095-0
kontakt@franz-partner.de
http://www.franz-partner.de

Pressekontakt
GBS-Die PublicityExperten
Dr. Alfried Gro├če
Am Ruhrstein 37c
45133 Essen
0201-8419594
ag@publicity-experte.de
http://www.publicity-experte.de