Kaltenkirchen wÀchst rasant

83 neue Wohnungen: Erster Bauabschnitt im „KrĂŒckaupark“ in Kaltenkirchen bei Hamburg fertig.

Erste HĂ€user stehen im Wohngebiet „KrĂŒckaupark“.

Es ist vollbracht! Der erste Bauabschnitt des Neubaugebiets „KrĂŒckaupark“ in Kaltenkirchen bei Hamburg ist vollendet. An der SchĂ€ferbrĂŒcke stehen die ersten von am Ende insgesamt neun MehrfamilienhĂ€usern. Die drei Objekte tragen die Hausnummern 1 bis 5 und beherbergen 83 Wohnungen. „Das Projekt war eine große Herausforderung und deshalb sind wir umso glĂŒcklicher, dass es jetzt erfolgreich beendet werden konnte“, sagt Valeri Spady, Vorstandsvorsitzender des Investors und BautrĂ€gers, der DFK Deutsches Finanzkontor AG. Die Baukosten fĂŒr die ersten drei GebĂ€ude belaufen sich auf rund 10 Millionen Euro. „Diese GrĂ¶ĂŸenordnung war fĂŒr uns eine Premiere, deshalb bin ich besonders stolz auf die gute Leistung aller Beteiligten“, sagt Valeri Spady.

Weitere Informationen zu diesem Objekt mit Bildern, Videos und einem Bautagebuch gibt es hier hier.

Reinigung des Grundwassers

Umgesetzt hatte das Projekt die DFK Bau GmbH, ein Tochterunternehmen der DFK AG. „Wir sind insgesamt zufrieden mit dem Ablauf und sehr zufrieden mit dem Endergebnis“, sagt Julian Frahm, Oberbauleiter der DFK Bau GmbH. Dabei gab es fĂŒr die Bauspezialisten, wie auf dem Bau schon fast ĂŒblich, einige UnwĂ€gbarkeiten zu ĂŒberwinden. So hatte das Team der DFK-Bau schon vor dem Start der eigentlichen Bauarbeiten im November 2016 ein Problem zu lösen: Denn das Grundwasser, welches fĂŒr die Tiefbauarbeiten abgepumpt werden sollte, was durch eine befristete Einleitgenehmigung der Behörden zeitlich begrenzt war, durfte zunĂ€chst so nicht weiter in die Kanalisation eingeleitet werden. Vorab mussten entsprechende Wasserwertverbesserungen vorgenommen werden. „Das Grundwasser hat in diesem Bereich einen so hohen Eisengehalt, dass es vor dem Einleiten gereinigt werden muss, damit es nicht die Umwelt durch Ablagerungen beeinflusst und insbesondere die FischbestĂ€nde gefĂ€hrdet“, erklĂ€rt der Oberbauleiter. Deshalb errichtete die DFK Bau große Tanks mit Pumpen- und Filteranlage, die das Wasser von dem Schwermetall befreien sollten. Allerdings stellte sich bald heraus, dass dies keine ausreichende Wirkung erzielte. „Also haben wir das Wasser auf einem von uns noch unbebauten GrundstĂŒck in der NĂ€he in einen kĂŒnstlich angelegten Teich gepumpt.“ Dort versickerte es und kam anschließend wieder in die Reinigungsanlage. Nach diesem zweiten Durchgang gab die Kommune grĂŒnes Licht fĂŒr die Einleitung in den Abwasserkanal. Julian Frahm dazu: „Diese Maßnahmen haben uns viel Zeit gekostet, aber wir haben daraus gelernt und sind bei den kommenden zwei Bauabschnitten besser vorbereitet.“

Blockheizkraftwerk fĂŒr saubere Energie

Nachdem der Baugrund im Februar 2017 endlich trockengelegt war, wurde die Tiefgarage errichtet. Diese verbindet alle drei HĂ€user miteinander und bietet zusammen mit den ParkplĂ€tzen im Außenbereich genĂŒgend StellplĂ€tze fĂŒr die zukĂŒnftigen Bewohner. DarĂŒber hinaus erhĂ€lt jede Wohnung im Kellerbereich einen Abstellraum zugewiesen. Und auch das Herz fĂŒr die Energieversorgung schlĂ€gt unter der Erde. Denn an der SchĂ€ferbrĂŒcke steht ein modernes Blockheizkraftwerk, das in Zukunft alle HĂ€user des Wohngebiets „KrĂŒckaupark“ mit HeizwĂ€rme versorgen wird. Zugleich nutzt die Anlage die eigene AbwĂ€rme zur Stromerzeugung.

Moderne „Platte“

Als die Kellerdecke gegossen war, wuchsen die HĂ€user StĂŒck fĂŒr StĂŒck in die Höhe. Besonders interessant ist dabei, dass die Planer nicht auf ein herkömmliches Mauerwerk, sondern auf Fertigteile aus Beton als AußenhĂŒlle setzten. Was im ersten Moment nach Plattenbau klingt, hat aber mit der altbekannten „Platte“ aus der ehemaligen DDR nichts mehr gemein. Ganz im Gegenteil, die Nutzung der fertigen Elemente bringt bei der Errichtung und auch bei der spĂ€teren Nutzung viele Vorteile. „Da die modernen Elemente nur aufgestellt und miteinander verbunden werden mĂŒssen, geht der Bau deutlich schneller voran“, erklĂ€rt der Oberbauleiter. Zwar nĂ€hme die Planung mehr Zeit in Anspruch, da die Elemente genau gemessen und entsprechend bestellt werden mĂŒssen, aber die Zeit werde durch den rascheren Aufbau schnell wieder reingeholt. Obwohl die WĂ€nde dĂŒnner sind, als bei Mauerwerk aus Einzelsteinen, werden die Nutzer spĂ€ter keinen Unterschied bemerken: „Durch den Beton als Baustoff erreichen die WĂ€nde glĂ€nzende Werte beim Schall- und Brandschutz.“ Außerdem sei die Gefahr von Schimmelbildung deutlich geringer, wie Julian Frahm erlĂ€utert: „Beton hat kleinere Poren, sodass die Kapillarwirkung gering ist und somit kaum Feuchtigkeit einziehen kann.“ Durch die geringe Dicke bei den WĂ€nden steht den Nutzern außerdem insgesamt mehr Wohnraum zur VerfĂŒgung. Und auch in kleinen Dingen des Alltags wird der Beton seine StĂ€rken unter Beweis stellen: „Egal was an den WĂ€nden befestigt wird, mit den richtigen Schrauben und DĂŒbeln wird alles sicher halten.“

Innenausbau beginnt

Als die letzten WĂ€nde Ende August 2017 aufgestellt und die DĂ€cher im Oktober 2017 geschlossen waren, ging es parallel an die Installation der Fenster. „Wir wollten möglichst noch vor dem Winter die GebĂ€ude dicht haben, um mit dem Innenausbau starten zu können“, erinnert sich der Oberbauleiter. Leider machte der Lieferant der Fenster dabei einen Strich durch die Rechnung. Da einige Fenster unvollstĂ€ndig oder zu spĂ€t geliefert wurden, verzögerte sich der Einbau. „Daraus haben wir gelernt: Bei den weiteren Bauabschnitten, werden wir die Fenster in Tranchen bestellen und sofort in den fertigen Etagen einbauen.“

Probleme mit dem Wetter

Damit wird zugleich ein Problem gelöst, das bei den HĂ€usern an der SchĂ€ferbrĂŒcke fĂŒr die grĂ¶ĂŸten Verzögerungen sorgte. Denn im denkbar ungĂŒnstigsten Zeitpunkt setzte ein harter und langer Winter ein. Dieser bescherte der Baustelle am Ende ganze 42 Tage, an denen auf Grund von Schnee und Minusgraden nicht wie geplant gearbeitet werden konnte. Die Mitarbeiter der DFK Bau und die Planer steckten in einer ZwickmĂŒhle, wie Julian Frahm erklĂ€rt: „Bei den kalten Temperaturen war es unmöglich, die DĂ€mmung fachgerecht anzubringen und deshalb war es in den RĂ€umen zu kalt, um mit dem Innenausbau zu beginnen.“ Eigentlich sollten bereits die WĂ€nde verspachtelt werden. Doch auf Grund der zu geringen Verarbeitungstemperaturen konnte nicht mit den Spachtel- und Abdichtungsarbeiten begonnen werden und die Beheizung der RĂ€ume hĂ€tte zur Bildung von Kondenswasser an den WĂ€nden gefĂŒhrt. Den Bauspezialisten blieb also nichts ĂŒbrig, als abzuwarten und derweil andere Arbeiten vorzuziehen.

KrĂŒckaupark wird „lebendig“

Als das FrĂŒhjahr kam, gingen die drei GebĂ€ude in einen rasanten Endspurt. Der Innenausbau kam flott voran. „Zu Stoßzeiten arbeiteten mehr als 60 Leute gleichzeitig auf der Baustelle“, berichtet der Oberbauleiter. Da die Koordination ausgezeichnet funktionierte, beendete die DFK Bau im Juni 2018 das Projekt an der SchĂ€ferbrĂŒcke – und damit nur einen Monat nach dem ursprĂŒnglich geplanten Termin. Die jetzt fertigen Wohnungen sind allesamt schon in der Bauphase als Eigentumswohnungen verĂ€ußert worden. Inzwischen sind die ersten Mieter eingezogen und mit ihnen kommt langsam Leben in das neue Baugebiet „KrĂŒckaupark“. Aktuell starteten bereits die Arbeiten am zweiten und dritten Bauabschnitt, bei denen an der SchĂ€ferbrĂŒcke und an der SĂŒderstraße insgesamt sechs MehrfamilienhĂ€user der gleichen Bauart entstehen werden. Beide Abschnitte laufen mit einem geringen zeitlichen Versatz nahezu parallel. Trotz des grĂ¶ĂŸeren Volumens gehen die Verantwortlichen von einem deutlich schnelleren Ablauf aus, wie Julian Frahm erlĂ€utert: „Wir haben die Erfahrungen aus dem ersten Bauabschnitt umgesetzt und vor allem an der Organisation gefeilt – dadurch sind wir mit vielen Dingen deutlich frĂŒher dran und entsprechend schneller fertig.“ Wenn das Wetter mitspielt, sollen die sechs GebĂ€ude im kommenden Jahr fertig werden.

Viele weitere aktuelle Bauprojekte finden Sie auf der Seite der DFK Bau GmbH.

Über die DFK-Unternehmensgruppe

Die DFK-Unternehmensgruppe ist ein dynamisch wachsender Finanzdienstleister mit Sitz in Kaltenkirchen bei Hamburg. Mit der DFK Deutsches Finanzkontor AG als Muttergesellschaft an der Spitze hat sich die Gruppe vor allem auf den Bereich des Immobilieninvestments spezialisiert und erbringt dabei umfassende Dienstleistungen rund um die Immobilie. Hierzu zĂ€hlen insbesondere Erwerb und Vertrieb, Versicherung sowie die Haus- und Wohnungsverwaltung. Die DFK-Gruppe verfĂŒgt ĂŒber ein gut ausgebautes Vertriebs- und Servicenetz mit 18 Filialen im gesamten Bundesgebiet. Die DFK Unternehmensgruppe betreut aktuell mehr als 30.000 Familien mit rund 80.000 VertrĂ€gen. Vorstandsvorsitzender der DFK Deutsches Finanzkontor AG ist Valeri Spady.

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