Handwerk kommt Wunsch der Verbraucher nach Digitalisierung nicht nach: Jeder zweite hat keine Website

(Bildquelle: iStock – Ridofranz)

– Gro├če Umfrage1 von Gelbe Seiten zum „Tag des Handwerks“ am 15. September
– Handwerker mit Website schlie├čen mindestens die H├Ąlfte ihrer Auftr├Ąge ├╝ber den Online-Auftritt ab
– 80 Prozent der Handwerksbetriebe nutzen digitale Tools f├╝r Terminanf

Frankfurt am Main, 14. September 2018 Das Handwerk lebt die Digitalisierung immer noch zu wenig und verschenkt dadurch erhebliches Auftragspotenzial. Das ergibt eine aktuelle Umfrage, die Gelbe Seiten anl├Ąsslich des „Tag des Handwerks“ am 15. September durchgef├╝hrt hat. Hierbei wurden sowohl Handwerker als auch Verbraucher befragt, um das Thema Digitalisierung von zwei Seiten zu beleuchten. Nur knapp die H├Ąlfte der befragten Handwerker hat eine eigene Website. Allerdings erwarten gerade junge Menschen, dass Handwerker ├╝ber eine digitale Visitenkarte im Netz verf├╝gen.

Die Ergebnisse im Detail:

Das sagen die Handwerker

Knapp die H├Ąlfte der befragten Handwerker verf├╝gt ├╝ber eine Website. Davon ist rund jede f├╝nfte f├╝r die mobile Nutzung optimiert. Rund neun Prozent planen, in den n├Ąchsten sechs Monaten eine Website zu starten und damit das Manko fehlender Digitalisierung auszugleichen.

Bemerkenswert: Von denjenigen Handwerkern, die keine Website haben, sagen 53 Prozent: „Ich habe genug Kunden bzw. Arbeit.“ Weitere 36 Prozent geben an, sie h├Ątten niemand, der sie bei der Erstellung eines Internetauftritts unterst├╝tzt. Und jeder F├╝nfte sagt: „Der Zeitaufwand ist mir zu hoch.“

Aber: Wer eine Website hat, schlie├čt mindestens die H├Ąlfte seiner Auftr├Ąge ├╝ber den Online-Auftritt ab. Bei sieben Prozent der Befragten sind es sogar alle Auftr├Ąge, die ├╝ber das Internet abgewickelt werden. Der Auftritt im Netz sorgt demnach f├╝r Nachfrage bei den Verbrauchern.

Unabh├Ąngig von einem eigenen Internetauftritt: Nahezu 80 Prozent der Handwerksbetriebe nutzen digitale Tools wie Mails f├╝r Terminanfragen und zur Angebotsabstimmung. Elf Prozent sogar ausschlie├člich – digitale Kommunikation ist somit selbstverst├Ąndlich.

Das sagen die Verbraucher

Nahezu jeder zweite Befragte zwischen 18 und 30 Jahren findet einen guten Internetauftritt mit Kontaktdaten und sofortiger Kontaktm├Âglichkeit sehr wichtig. F├╝r sie ist es ausschlaggebend, ob ein Handwerker beauftragt wird. Bei der Gesamtheit der Befragten im Alter zwischen 18 und 64 Jahren ist es immerhin auch mehr als ein Drittel (35 Prozent). Die Auffindbarkeit im Netz ist damit ein zentraler Faktor bei der Handwerkssuche. Der Webauftritt muss dabei nicht unbedingt mobil optimiert sein – Dieses Kriterium nennen lediglich neun Prozent als ausschlaggebenden Faktor.

Nach welchen weiteren Kriterien werden Handwerker ausgesucht? F├╝r neun von zehn Befragten ist ein gutes Preis-Leistungsverh├Ąltnis ausschlaggebend. Dieser Faktor ist f├╝r die ├╝ber 30-J├Ąhrigen sogar noch wichtiger als f├╝r die J├╝ngeren. Weitere ausschlaggebende Faktoren sind ein seri├Âses Image (71 Prozent) und eine schnelle Terminvereinbarung (61 Prozent).

Empfehlungsmarketing ist ebenfalls wichtig: Drei von vier Befragten richten sich bei der Suche nach einem Handwerker nach Empfehlungen von Bekannten, Freunden oder Kollegen. Besonders Frauen vertrauen der Empfehlung ihres Netzwerks.

Die Deutschen vertrauen Gelbe Seiten┬▓: 94 Prozent der Deutschen sagen: „Gelbe Seiten sind eine seri├Âse Informationsquelle.“, 86 Prozent erachten sie als wichtig f├╝r ihre Adressrecherche. ├ťber alle Kan├Ąle verzeichnet Gelbe Seiten rund 880 Millionen Nutzungen im Jahr.

Die Ergebnisse der Umfrage im ├ťberblick:

Die Handwerker-Umfrage:
-Knapp die H├Ąlfte der befragten Handwerker verf├╝gt ├╝ber eine Website.
-Wenn eine Website vorhanden ist, wird mindestens die H├Ąlfte der Auftr├Ąge dar├╝ber abgeschlossen.
-Argumente gegen eine eigene Website sind eine gute Auftragslage, fehlende Unterst├╝tzung und hoher Zeitaufwand.
-Nahezu 80 Prozent der Handwerksbetriebe nutzen digitale Tools wie Mails f├╝r Terminanfragen und zur Angebotsabstimmung.

Die Verbraucher-Umfrage:
-Die Auffindbarkeit im Netz ist ein zentraler Faktor bei der Handwerkssuche.
-F├╝r neun von zehn Befragten ist nach einem guten Preis-Leistungsverh├Ąltnis, ein seri├Âses Image und eine schnelle Terminvereinbarung ausschlaggebend.
-Drei von vier Befragten richten sich bei der Suche nach einem Handwerker nach Empfehlungen von Bekannten, Freunden oder Kollegen.

Sven Dey, Gesch├Ąftsf├╝hrer Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft: „Die Studie zeigt eindrucksvoll, wie wichtig eine digitale Visitenkarte gerade f├╝r junge Verbraucher ist. Um von dieser Zielgruppe gefunden zu werden, sollten Handwerker im Internet pr├Ąsent sein. Die Verbraucher wiederum vertrauen bei ihrer Suche nach Handwerkern Branchenverzeichnissen wie Gelbe Seiten. In unserem digitalen Branchenverzeichnis sind rund 400.000 Handwerker in ganz Deutschland vertreten. Mit diesem einzigartigen Angebot unterst├╝tzen wir Handwerker bei der Digitalisierung und bieten andererseits den Verbrauchern den bestm├Âglichen Service.“

Gelbe Seiten bietet zwei L├Âsungswege zur Digitalisierung: Handwerker k├Ânnen bei Gelbe Seiten eine Profilseite anlegen und ihren Betrieb somit optimal pr├Ąsentieren. Hier k├Ânnen auch Transaktionen wie Buchungen und Reservierungen direkt aus der Seite heraus get├Ątigt bzw. generiert werden. Das erm├Âglicht eine einfache Kundengewinnung und -bindung. Au├čerdem unterst├╝tzen die 17 Verlage von Gelbe Seiten Handwerker mit passgenauen Angeboten f├╝r einen gelungenen Internetauftritt.

1Die Umfrage f├╝hrte das Institut mafo.de in Hamburg im September 2018 im Auftrag der Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft durch. Die Stichprobengr├Â├če betrug 1.049 Befragte. Rund 50 Prozent der Teilnehmer waren Frauen, 50 Prozent M├Ąnner. 23 Prozent der Befragten waren zwischen 18 und 30 Jahre alt, 28 Prozent zwischen 31 und 45 Jahren und 49 Prozent ├Ąlter als 46 Jahre. Die Anzahl der befragten Handwerker lag bei rund 100 Personen.

2GfK Studie zur Nutzung der Verzeichnismedien 2017; repr├Ąsentative Befragung von 15 Tsd. Personen ab 16 Jahren

├ťber Gelbe Seiten:
Gelbe Seiten wird von Deutsche Tele Medien und 17 Gelbe Seiten Verlagen
gemeinschaftlich herausgegeben. Die Herausgebergemeinschaft gew├Ąhrleistet, dass die vielf├Ąltigen Inhalte von Gelbe Seiten als Spezialist f├╝r Branchenverzeichnis-Angebote den Nutzern als Buch, online und mobil ├╝ber www.gelbeseiten.de sowie u. a. als Apps f├╝r Smartphones und Tablets zur Verf├╝gung stehen und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Im Jahr 2017 verzeichneten die Produkte von Gelbe Seiten medien├╝bergreifend ca. 880 Mio. Nutzungen*.
Die Bezeichnung Gelbe Seiten ist in Deutschland eine gesch├╝tzte und auf die
Gelbe Seiten Zeichen-GbR eingetragene Wortmarke. Ebenfalls besteht u.a. Markenschutz f├╝r die Gelbe Seiten Zeichen-GbR f├╝r eine abstrakte Verwendung der Farbe Gelb.
*Quelle: GfK Studie zur Nutzung der Verzeichnismedien 2017; repr├Ąsentative Befragung von 15 Tsd. Personen
ab 16 Jahren

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