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My son has a used car for a little money bought that he had previously saved up side jobs. He has just made his driver’s license and of course does not have the opportunity to buy a new car or even a used in good condition. He was advised a little bit of my brother and me, but he himself has made his decision.

Ich habe nicht schlecht gestaunt, als er mit einem Renault Laguna bei uns vorfuhr. Ein schönes Auto für seine Ansprüche. Nur leider war der Wagen ziemlich abgenutzt. Der Vorbesitzer hatte einen neuen TÜV machen lassen. Also die wichtigsten Sicherheitstest hatte der Wagen bestanden. Was mir allerdings auffiel: Die Reifen waren total abgefahren.

Die Profiltiefe seiner Reifen lag bei knapp 2 mm. Das ist weniger Profil als ein Turnschuh hat! Die gesetzlich zulässige Profiltiefe bei Reifen liegt bei 1,6 mm. Das ist eindeutig zu wenig. Weniger Profiltiefe als 3 mm bei Sommerreifen und 4 mm bei Winterreifen bedeutet: Dringend wechseln! Ich habe ihm unter die Arme gegriffen und ihm einen Satz neuer Reifen bezahlt. Nun wollte er sie selber auswechseln. Aber auch davon ist abzuraten: Man braucht die richtige Werkstattausrüstung dafür. Ein Problem ist, dass die Reifen häufig zu fest angezogen werden und darunter leiden die Felgen und die Naben. Wenn sie ungleichmäßig angezogen werden, kann das zu falscher Abnutzung führen. Die Werkstätten wuchten die Reifen beim anstecken aus, so werden Vibrationen vermieden. Vibrationen der Reifen können Radlager, Achse und Lenkung beschädigen.

Ausserdem besteht bei der Selbstmontage ein größeres Risiko, dass die Reifen nach der Laufrichtung nicht richtig montiert werden. An der Seitenwand zeigt ein Pfeil auf die vorgegebene Laufrichtung. Bei falscher Montage kann man sonst gegebenenfalls auf nasser Fahrbahn ins Rutschen geraten, denn das Wasser kann dann durch die Laufrichtung des Profils nicht richtig verdrängt werden. Am besten kennzeichnet man die Reifen vor dem Umbau von Sommer- auf Winterreifen entsprechend VR, VL, HR, HL, damit kann man diese Fehlerquelle zumindest vermeiden.

Ein weiterer Punkt, der bei den Reifen eines Gebrauchtwagen zu beachten ist, ist das Reifenalter. Jeder Reifen ist mit einer sogenannten DOT Nummer gekennzeichnet. Das ist eine vierstellige Zahl, die das Herstellungsdatum bezeichnet. Sie setzt sich aus der Kalenderwoche und dem Jahr zusammen. „0101“ hiesse dann zB Kalenderwoche 01 im Jahr 2001. Die Leistungsfähigkeit eines Reifen beträgt maximal 10 Jahre, auch wenn das der TÜV nicht kontrolliert, aber das Material ist nach 10 Jahren nicht mehr stabil genug. Als Faustregel sollten die Reifen spätestens alle 7 Jahre gewechselt werden.